Sitzprobe Mercedes E-Klasse All Terrain

Mercedes E-Klasse All Terrain (2016) im Test: Sitzprobe

— 29.09.2016

Rustikaler Luxuskombi

Mercedes bringt mit der E-Klasse All Terrain einen Luxuslaster im Offroad-Look. Wie sich das Modell vom normalen T-Modell unterscheidet, zeigt die Sitzprobe.

Rustikal ist in. Fast jeder Hersteller baut inzwischen mindestens eines seiner herkömmlichen Modelle mit Plastikbeplankung zum Pseudo-Offroad-Modell um. Audi hat die allroad-Modelle, VW hat Golf und Passat Alltrack, Opel beispielsweise den Insignia Country Tourer oder den Karl Rocks, der übrigens auch in Paris steht. Nun kommt Mercedes mit dem E-Klasse T-Modell in der All Terrain-Version, die Anfang 2017 auf den Markt kommt.

Anbauteile versprechen das große Gelände-Abenteuer

Video: Mercedes E-Klasse All-Terrain (2016)

Der Gelände-Kombi

Vom herkömmlichen Kombi unterscheidet sich der All Terrain an der Front vor allem durch den veränderten, dreigeteilten Stoßfänger. Mit seiner Wabenoptik und den in Silber abgesetzten Elementen wirkt er aggressiver als bei der normalen E-Klasse. Die zwei breiten Lamellen auf dem Kühlergrill unterstreichen diesen Look. Ein angedeuteter Unterfahrschutz fängt in leichtem Gelände umherfliegende Kieselsteine vor dem Einschlag im Blech ab. Kotflügelverbreiterungen aus Kunststoff, ein schwarzer Unterfahrschutz und ein Heckstoßfänger mit zwei integrierten Auspuffendrohren runden äußerlich das Gelände-Ensemble ab. Die Mercedes-Ingenieure haben es aber nicht bei einer optischen Behandlung belassen: Durch die 19 Zoll (optional 20 Zoll) großen Räder und eine serienmäßige Luftfederung steht der All Terrain um 29 Millimeter höher als das normale T-Modell. Die Niveauregulierung hebt den Wagen um 20 oder senkt ihn um 15 Millimeter (bei Geschwindigkeiten bis 35 km/h).
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E-Klasse T-Modell (2016): Vorschau

Am Arbeitsplatz ist der All Terrain ein normale E-Klasse

Helles Leder: Das Interieur zeigt, dass es Mercedes mit dem Geländeeinsatz nicht ganz Ernst meint.

Innen der gewohnte Arbeitsplatz der E-Klasse: Das Platzangebot entspricht dem des normalen Modells – großzügig vorne und gewohnt bequem im Fond. Der Kofferraum ist groß, aber trotz der gewachsenen Außenlänge kleiner als beim Vorgänger-T-Modell (maximal 1820 statt zuvor 1950 Liter). Das Armaturenbrett ist optisch in die Breite gezogen, optional mit einem großen Display. Eine Alu-Carbon-Optik sowie Edelstahlpedale und spezielle Fußmatten lassen beim All Terrain ein wenig Abenteuerfeeling aufkommen – beim Fotofahrzeug durften wir uns allerdings über die helle Innenraumfarbe auch im Fußraum wundern. Nun gut, damit ist ja klar, mit wie vielen echten Offroad-Fahrern Mercedes rechnet.

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Fazit

Mit dem All Terrain besetzt Mercedes eine weitere Nische. Aus einem T-Modell wird natürlich niemals ein echter Geländewagen, doch die Nachfrage nach einem Mix aus klassischem Kombi und SUV ist offensichtlich vorhanden.

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