Mercedes E-Klasse Cabrio (2010) — 22.10.2009
Stoffdach fürs E-Cabrio
Jetzt geht es der E-Klasse an den Skalp: Im Internet sind erste Bilder des E-Klasse Cabrio aufgetaucht, das eigentlich erst im Frühjahr 2010 an die Sonne fahren sollte.
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Auf traditionelle Werte setzen die Schwaben auch in Sachen Dachgestaltung. Wo sich bei der Konkurrenz ein schweres Metall-Verdeck über die vier Sitze spannt, bleiben die Mercedes-Ingenieure bei der klassischen Stoffmütze. Das spart Gewicht, macht ein schlankes Heck und schafft Platz im Kofferraum. Für die zeitliche Verzögerung beim Start, das Coupé wurde im März 2009 auf dem Internationalen Auto Salon in Genf präsentiert, gibt es zweierlei Erklärungen. Erstens: Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise wollten die Schwaben im Herbst 2009 kein teures Cabrio an den Start bringen. Zweitens: Es gab Probleme mit der Steifigkeit der Cabrio-Karosserie. Die Wahrheit liegt, wie so häufig, wahrscheinlich irgendwo dazwischen.
Neue Bilder vom europäischen Patentamt
So oder so: Das E-Klasse Cabrio kommt im Frühjahr 2010. Die neuen Bilder stammen von einem englischen Blog, das als Quelle das europäische Patent- und Markenamt nennt. Dort lassen auch Autobauer das Design neuer Modelle schützen – meist mit diesen schwarz-weißen Computer-Animationen. Mercedes dürfte der Cabrio-Frühstart kaum ärgern. Das E-Klasse Cabrio war eh einer der meistfotografierten Erlkönige und in den letzten Wochen fast ohne Tarnung unterwegs. Wir sehen uns im Frühjahr 2010!
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Kommentare zum Artikel (9)
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Habe heute die neue E-Klasse Cabrio in Hamburg gesehen. Sieht ja schon sehr nett aus. Konnte ungestört Fotos machen. Ist jemand daran interessiert oder kann ich die jemandem zusenen?? BILD, was sagt ihr??
was für tolle autos ihr alles fahrt ;-)
e cabrio: sehr geil.
Ooops - so hässlich? Da werde ich wohl mein aktuelles CLK 500 Cabrio etwas länger fahren. Lieber "runde weibliche" Formen als eine BMW 5er Motorhaube mit Mercedesstern, den Kanten in der Seite und dem hässlichen E-Klasse-Standardrücklicht. Schade für die verschenkte Möglichkeit ein schönes Auto zu bauen ...
Mit China hat das weniger zu tun; Daimler zielt mit dieser Designsprache auf den nordamerikanischen Kontinent – die Stuttgarter haben ja auch jemanden zum Chefgestalter berufen, der lange Jahre im amerikanischen MBAD-Studio gearbeitet hat. Auch marketingseitig sieht Mercedes immer noch die USA als einen sehr wichtigen Absatzmarkt für ihre Fahrzeuge. Das beweist nicht zuletzt auch das fast schon penetrante Product Placement im Blockbuster SATC.
Nun schön sieht anders aus,
denke da an mein 2005 CL Coupe (W221), oder den Jaguar XK oder den Maserati GT als Cabrio.
Design scheint bei Mercedes wohl nicht mehr für den europäischen Geschmack entworfen zu sein. China lässt grüssen und wir (Mercedesfahrer) werden uns wohl einen anderen Hersteller suchen müssen.