Mercedes E-Klasse Cabrio (2017): Sitzprobe

Mercedes E-Klasse Cabrio (2017): Sitzprobe

Mercedes E-Klasse Cabrio (2017): Vorstellung, Sitzprobe, Mitfahrt

— 06.03.2017

Alles zum E-Klasse Cabrio

Nach Limousine, Kombi und Coupé bringt Mercedes die neue E-Klasse auch als Cabrio. AUTO BILD hat alle Infos, die erste Sitzprobe – und ist bereits mitgefahren!

Vorstellung: Das Cabrio basiert künftig wirklich auf der E-Klasse
Interieur: Erste Sitzprobe im Serienmodell (Update!)
Fahren: Mitfahrt im Vorserienmodell
Ausstattung: Spezielle Extras für Cabriofahrer
Connectivity: Vernetzung wie im Coupé
Motoren: Werden die Motoren aus dem Coupé übernommen?

Vorstellung: Das Cabrio basiert künftig wirklich auf der E-Klasse

Mit dem E-Klasse Cabrio komplettiert Mercedes die Modellfamilie der E-Klasse. Genau wie das E-Klasse Coupé orientiert sich das Cabrio komplett neu: Die kommende Generation basiert jetzt auf der namensgebenden E-Klasse-Plattform – anders als der Vorgänger, der einen Technik-Mix aus C- und E-Klasse nutzte. Im Vergleich zum Vorgänger wächst das Cabrio um 13 Zentimeter in der Länge und sieben Zentimeter in der Breite. Das Stoffdach-Cabrio soll vier Erwachsenen Platz bieten und ein Cabrio für das ganze Jahr sein. Designtechnisch orientiert sich das E-Klasse Cabrio deutlich am kleineren C-Klasse Cabrio und dem Luxusliner S-Klasse Cabrio. Die Frontpartie (inklusive Diamantgrill/AMG-Line) und Motorhaube (inklusive Powerdoms) übernimmt die offene E-Klasse vom Coupé. Wie es sich für ein edles Cabrio gehört, setzt Mercedes beim neuen Cabrio auf ein Stoffverdeck mit Glasscheibe. In 20 Sekunden soll sich die Stoffkapuze bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h abgesetzen lassen. Das jetzt 4,83 Meter lange E-Klasse Cabrio ist wegen seiner Größe klar oberhalb von Audi A5 und BMW 4er positioniert.
Präsentiert wird das Mercedes E-Klasse Cabrio auf dem Autosalon Genf 2017

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Interieur: Erste Sitzprobe im Serienmodell

Die Platzverhältnisse auf den Rücksitzen sind für ein Cabrio üppig.

Daimler spricht beim neuen Mercedes E-Klasse Cabrio von einem echten Viersitzer. Ob das Plus von 13 Zentimetern wirklich den Fondpassagieren zugute kommt, klärt die erste Sitzprobe von AUTO BILD! Dazu den Vordersitz passend eingestellt und auf die Rückbank gewechselt: Der Sitz fährt elektrisch nach vorne, der Einstieg gelingt spielerisch – vor allem bei geöffnetem Verdeck. Und siehe da, Mercedes hat nicht zu viel versprochen. Die Platzverhältnisse sind für ein Cabrio üppig. Das ist tatsächlich mehr als ein 2+2-Auto – ein echter Viersitzer! Die Beinfreiheit soll um satte zehn Zentimeter gewachsen sein. Nachgemessen haben wir noch nicht, aber die Beine haben bei einer Körpergröße von 1,83 Meter noch Luft. Auch im Hüft- und Schulterbereich kneift nichts. Einzig die starren Kopfstützen der serienmäßigen Sportsitze müssten höher montiert sein. Das würde aber wahrscheinlich die sportliche Linie zerstören. Wie zugig es im Fond zugeht, war im Stand natürlich nicht zu testen. Gegen Verwirbelungen soll das optionale Windschottsystem "Aircap" helfen, verspricht Mercedes. Auch eine Sitzheizung für die hinteren Einzelsitze ist erhältlich.

Auf den vorderen Plätzen ist das Cabrio eine typische E-Klasse. Das aufpreispflichtige Widescreen-Cockpit mit gigantischem Doppelbildschirm ist aus den Viertürern bekannt, die futuristisch gestalteten Lüftungsdüsen stammen aus dem E-Coupé. Einzige Unterschiede sind der Verdeckschalter auf der Mittelkonsole und die Taste für die Kopfraumheizung Airscarf in der Tür. Das Kofferraumvolumen beziffert Mercedes mit 385 Litern, bei geöffnetem Verdeck bleiben immerhin noch 310 Liter übrig. Die Rücksitze lassen sich im Verhältnis 50:50 umklappen.

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Fahren: Mitfahrt im Vorserienmodell

Abnahmefahrt für das Mercedes E-Klasse Cabriolet: Unter der Haube steckt ein Vierzylinder-Turbo mit 184 PS. Das Parallelmodell verfügt über einen Vierzylinder-Diesel, der so leise läuft, dass man ihn für einen Sechszylinder halten könnte. Das Fahrwerk, so viel lässt sich auch vom Beifahrersitz aus beurteilen, liefert einen gelungenen Kompromiss aus Komfort und Agilität; es ist im Vergleich zur Limousine um 15 Millimeter tiefergelegt und agiert mit einer Präzision, die früher nicht zu den Kernkompetenzen der Stuttgarter Nobelmarke gehörte. Die E-Klasse ist weniger straff abgestimmt als die C-Klasse, das Fahrwerk lässt sich jedoch auch dann nicht aus der Ruhe bringen, wenn der Chefentwickler Christan Früh Gas gibt. Dieses Cabriolet ist bereits im Prototypenstadium ungewöhnlich steif und klapperfrei. Unter der Haube des E-Klasse Cabriolets stecken Vier- und Sechszylindermotoren, die nach dem Otto- oder Dieselprinzip arbeiten. Noch ist das Modellprogramm nicht abschließend definiert, aber schon heute ist klar, dass es vermutlich keine manuelle Schaltung mehr geben wird.

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Mercedes GLA Coupé Illustration Mercedes GLA Illustration

Ausstattung: Spezielle Extras für Cabriofahrer

Damit die offene E-Klasse zu einem Ganzjahres-Cabrio wird, bietet Mercedes nicht nur die bekannte Kopfraumheizung Airscarf, sondern auch das aus dem S-Klasse Cabrio übernommene Windschottsystem Aircap im E-Cabrio an. Auf Wunsch sind zudem die Rücksitze beheizt. Das gegen Hitze und Kälte isolierte Stoffverdeck ist in den vier Farben Dunkelbraun, Dunkelblau, Dunkelrot und Schwarz zu haben. Die sonnenreflektierende Lederausstattung in Blau und Creme sowie die hellen, offenporigen Hölzer gibt es in der E-Klasse sonst nicht. Für noch mehr Komfort im Cabrio gibt es das Magic Vision Control genannte Wisch-/Wasch-System, das bei geöffnetem Verdeck vollautomatisch die Wassermenge reduziert und hauptsächlich nach unten spritzt, sodass alle Passagiere trocken bleiben. Auch muss man beim E-Klasse Cabrio keine Kofferraumabtrennung mehr manuell betätigen. Wer das Cabriolet-Komfort-Paket bucht, bekommt eine vollelektrische Kofferraumabtrennung.

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Das Verdeck des neuen E-Klasse Cabrio ist in den vier Farben Dunkelbraun, Dunkelblau, Dunkelrot und Schwarz zu haben.

Mercedes bietet das E-Klasse Cabrio in zwei Ausstattungsvarianten Avantgarde und AMG-Line an. Wie bei anderen Mercedes-Modellen bekommt auch das E-Klasse Coupé in der sportlichen AMG-Ausstattung andere Schürzen, größere Felgen und einen verchromten Diamantkühlergrill. Die optionale Ambientebeleuchtung umfasst 64 Farben, und auch für den Innenraum gibt es die AMG-Line inklusive Sportsitze und Sportlenkrad. Neben dem Basis-Fahrwerk gibt es für das E-Klasse Coupé optional das Dynamic Body Control-Fahrwerk mit verstellbarer Dämpfung sowie eine neue Luftfederung. Schon in der Serienausstattung, erst recht aber im Rahmen verschiedener Optionspakete, gibt es eine große Zahl digitaler Helferlein, die den Fahrer ununterbrochen überwachen, zensieren und korrigieren. Der Aktive Bremsassistent, der im Notfall autonom bremsen und auch Fußgänger erkennen kann, ist serienmäßig an Bord. Auch erhältlich ist der Drive-Pilot, der teilautonomes Fahren bis 210 km/h erlaubt.

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Connectivity: Vernetzung wie im Coupé

Auf Wunsch gibt es das aus Limousine und T-Modell bekannte Widescreen-Cockpit mit zwei 12,3-Zoll-Displays.

Serienmäßig kommt das E-Klasse Cabrio mit einem gut 20 Zentimeter großen Display, auf Wunsch gibt es das aus der E-Klasse Limousine und T-Modell bekannte Widescreen-Cockpit mit zwei 12,3-Zoll-Displays. Auch die Touchknöpfe im Lenkrad übernimmt das Cabrio aus den viertürigen E-Klasse-Brüdern. Alternativ lässt sich das Comand Online auch per neuentwickeltem Touchpad in der Mittelkonsole oder per Sprachsteuerung (Linguatronic) bedienen. Auch Apple CarPlay und Android Auto sind gegen Aufpreis mit an Bord. Ein WLAN-Hotspot, induktives Laden, Live-Verkehrsinformationen und der in der E-Klasse erstmals vorgestellte Concierge-Service sind für das viersitzige Coupé erhältlich. Per Near-Field-Communication können geeignete Smartphones den Autoschlüssel ersetzen. Das kennen wir auch schon aus der normalen E-Klasse und funktioniert aktuell nur mit Samsung- und LG-Geräten in Verbindung mit einer Vodafone-SIM-Karte.

Mercedes E-Klasse Cabrio (2017): Sitzprobe

Motoren: Werden die Motoren aus dem Coupé übernommen?

Zu den Motoren sagt Mercedes aktuell noch nicht viel, außer, dass eine Vielzahl an Benzin- und Dieselmotoren angeboten werden sollen. Vermutlich werden die Motoren aus dem E-Klasse Coupé eins zu eins übernommen. AUTO BILD ist bereits im E 200 Cabrio mit Vierzylinder-Turbo und 184 PS und dem E 220 d Cabriolet mit 194 PS-Diesel mitgefahren. Außerdem im E-Coupé angeboten: ein Zweiliter-Vierzylinder mit 245 PS (E 300) und ein V6-Benziner mit 333 PS (E 400). Später könnten dann ein E 350 d (258 PS) und ein AMG-Modell folgen. Als sicher gilt, dass Mercedes-AMG keinen V8 in Coupé und Cabrio implantiert. Vermutlich müssen sich die Kunden mit einem zweitürigen E 43 zufrieden geben. Denkbar wäre allerdings, dass Mercedes-AMG die 401 PS des E 43 für Cabrio und Coupé noch mal aufstockt. Komplett neu im Cabrio ist der Allradantrieb 4Matic. Auch die Handschaltung entfällt, alle Modelle werden mit der Neungang-Automatik 9G-Tronic ausgestattet.
Autor:

Jan Götze

Fazit

Mercedes hält Wort! Das E-Klasse Cabrio bietet tatsächlich vier Erwachsenen ausreichend Platz und mutiert durch zahlreiche Komfort-Extras zum Cabrio fürs ganze Jahr.

Autoren: Jens Meiners, Jan Götze

Stichworte:

Cabrio Oberklasse

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