Mercedes E-Klasse: Kaufberatung

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Mercedes E-Klasse: Kaufberatung

— 18.10.2011

Eine Klasse für sich

Die Limousinen-Baureihe aus Stuttgart ist für viele der Mercedes schlechthin. Wir helfen, im Dickicht der Modelle und Motoren den Durchblick zu behalten und zeigen Ihnen die beste E-Klasse fürs Geld.

Das Alphabet beginnt zwar auch bei Mercedes-Benz mit "A". Wichtigster Buchstabe ist für die Stuttgarter jedoch das "E". Obwohl im Verkauf längst von der kleineren C-Klasse überflügelt, gilt die E-Klasse nach wie vor als Herzstück der Marke. In ihr bündelt sich alles, wofür der Name Mercedes steht: Status, Sicherheit, Komfort, Solidität und Wertbeständigkeit. Die Bedeutung und den Anspruch des Modells verdeutlicht die Vielfalt an Karosserievarianten, Motoren und Ausstattungsoptionen. Limousine und Kombi (T-Modell) spielen im Verkauf zwar mit Abstand die erste Geige. Zur E-Klasse-Familie gehören aber auch das viertürige Coupé CLS sowie Coupé und Cabrio. Die beiden Letzteren stammen von der C-Klasse ab. Sie unter dem Namen "E" zu verkaufen ist ein cleverer Schachzug.

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Video: Mercedes-Benz E Klasse

E-Klasse im Vergleich

Mercedes profitiert so vom Prestige- und Preisbonus der größeren Baureihe, obwohl unterm Blech die preisgünstigere Technik der kleineren steckt. Bei der klassischen E-Klasse halten sich die Verkaufszahlen von Limousine und T-Modell etwa die Waage. Traditionell liegt der Privatkundenanteil bei Mercedes besonders hoch. Mit 39,8 Prozent fiel er laut dem Marktbeobachter Dataforce im ersten Halbjahr 2011 deutlich größer aus als bei den wichtigsten Wettbewerbern BMW 5er (17,5 Prozent) und Audi A6 (11,7 Prozent). Am liebsten greifen die Kunden zum Diesel. 70 Prozent aller in Deutschland verkauften E-Klassen tragen Selbstzünder unter der Haube. Kein Wunder: Mit Verbräuchen im Fünf- bis Sechs-Liter-Bereich sind vor allem die Vierzylinder extrem wirtschaftlich.

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Video: Mercedes E-Klasse Coupé vs. C-Klasse Coupé

Verwechslungsgefahr

Derzeit ziehen die Benziner nach. Mit den neuen BlueDirect-V6- und V8-Motoren setzen die Stuttgarter nach eigenen Angaben Bestmarken in der Oberklasse. So sank beispielsweise der Verbrauch des 3,5-Liter- V6 um 20 Prozent auf 6,8 Liter, obwohl die Leistung um 14 auf 306 PS zulegte. Auch beim E 500, dessen 5,5-Liter-V8-Sauger mit 388 PS durch einen 20 PS stärkeren 4,6-Liter-Biturbo ersetzt wurde, ging der Verbrauch um 17 Prozent auf 8,9 Liter zurück. Effizienz-Meister wird ab Mitte 2012 der E 300 Bluetec Hybrid sein, der mit einer Kombination aus 2,1-Liter-Diesel und Elektromotor nur 4,4 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen soll (CO2-Ausstoß 115 g/km). Die Preisspanne der E-Klasse reicht von 39.835 Euro für die Limousine E 200 CDI bis 108.409 Euro für den 525 PS starken Topsportler E 63 AMG als T-Modell. Mithilfe von Extras lässt sich zudem schnell der Gegenwert einer A-Klasse draufsatteln.

In der Bildergalerie oben geben wir konkrete Kaufempfehlungen und helfen bei der Entscheidung. Den kompletten Artikel mit sämtlichen technischen Daten und Tabellen gibt es in AUTO BILD 41/2011 oder als Download im Heftarchiv.

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Veröffentlicht:

28.12.2011

Preis:

2,99 €

Martin G. Puthz

Martin G. Puthz

Fazit

Mercedes fahren war nie ein billiges Vergnügen. Überdurchschnittliche Qualität, Langlebigkeit und Wertbeständigkeit trösteten viele Kunden jedoch über den hohen Kaufpreis hinweg. Nach einem vorübergehenden Durchhänger haben die Stuttgarter mit der aktuellen E-Klasse-Baureihe 212 diesbezüglich wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Die breite Auswahl an Motoren, Karosserievarianten und Komfort-Extras bietet für jeden etwas – vorausgesetzt, er hat das nötige Kleingeld. Beim Thema aktive und passive Sicherheit ist Mercedes nach wie vor führend. Eines allerdings hat sich geändert: Galten einst die Sechszylinder-Benziner als erstrebenswerteste Motoren, kaufen ihnen die sparsamen Diesel heute den Schneid ab. Und für alle, die partout keinen Selbstzünder wollen, gilt inzwischen: entweder den völlig ausreichenden E 200 nehmen oder gleich mit dem E 500 aus dem Vollen schöpfen. Die Mitte existiert zwar weiterhin. Sie ist im Zeitalter der Downsize-Turbos aber nicht mehr golden.

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