Mercedes EQ SUV (2016): Sitzprobe

Mercedes EQ SUV (2016): Sitzprobe

— 30.09.2016

Mercedes wird clean

Mit dem EQ SUV gibt Mercedes nicht nur einen Ausblick auf die neue Submarke, sondern auch auf die neue Designsprache. So sieht Mercedes künftig aus!

Läuft bei Mercedes. Die Zahlen sind auf dem Höchststand, und damit das so bleibt, geben die Stuttgarter auf dem Autosalon Paris mit dem EQ SUV Konzept einen Ausblick auf ihre Zukunft. Dabei geht es aber nicht nur um die neue Submarke EQ, mit der Mercedes BMW i, Audi e-tron und Tesla Konkurrenz machen will – die Studie greift auch Elemente der neuen Mercedes-Designsprache vorweg. Exterieurdesign-Chef Robert Lesnik hat AUTO BILD gezeigt, wo es mit der Formensprache von Mercedes hingeht.
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Wie der Bildschirm eines Smartphones

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Elektro-Familie mit Stern

Die dunkle Fronthaube sieht aus wie ein Smartphone und fühlt sich auch so an. Die Oberfläche ist glatt, die Hand spiegelt sich beim Berühren im "Black Panel" – so nennt Mercedes die schwarzen Fläche, die sich vom Grill über Motorhaube und Dach erstreckt. Angeblich ist sie sehr aerodynamisch, reduziert den cw-Wert und sorgt im Cockpit für mehr Ruhe bei höherem Tempo. Ein wichtiger Faktor, denn: Wo ein Elektromotor den Verbrenner ersetzt, wie in der Studie, rücken Außengeräusche mehr in den Vordergrund.

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Geschlossener Grill

Der Grill ist eine geschlossene Fläche. Luftöffnungen braucht der E-Motor nicht, also wird auf alles verzichtet, was für Verwirbelungen und Luftwiderstände sorgen könnte. So ähnlich funktioniert das auch bei Tesla. Das Polycarbonat an der Front eignet sich, um die Sensorik dahinter mit der Außenwelt kommunizieren und einwandfrei funktionieren zu lassen. Die blaue Lichtsignatur vorne und die rote am Heck soll das Erkennungsmerkmal der neuen EQ-Marke werden.

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Mercedes wird clean

Die blaue Lichtsignatur an der Front soll das Erkennungszeichen von Mercedes EQ werden.

Im Gegensatz zu einer A-Klasse hat die Studie keine stark ausgeprägten Sicken, was besonders an den Seitenflächen deutlich wird. In puncto Außenhaut will Mercedes in Zukunft "clean" werden – die Formen mehr für sich sprechen lassen und die Flächen weniger unterbrechen. Apple hat mit dieser sauberen Designsprache seit vielen Jahren Erfolg, viele Hersteller sind auf den Zug aufgesprungen. Warum sollte dieser Trend vor Autos halt machen? Das neue Design lässt sich auch spüren: Am Heck sind die Übergänge von der Kofferraumklappe zur Heckschürze kaum zu ertasten, so minimal sind die Spaltmaße. Ein gutes und neues Gefühl, das das Fahrzeug als eine Einheit begreifen lässt.

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Smartphone auch im Cockpit

Die Funktionalität des Cockpits ist für eine Studie erstaunlich gut. Intuitiv lässt sich das große Widescreen-Display in der Armatur über das Touchpad zwischen den Vordersitzen bedienen. Wer mit einem Smartphone oder Tablet umgehen kann, der versteht sofort, wie die Bedienabläufe funktionieren. Auch die anderen Sensorflächen im Lenkrad und den Türen sprechen auf Anhieb an. Mercedes hat eindeutig seine Hausaufgaben gemacht. Man mag kaum glauben, dass die erste Serienversion erst 2021 kommen soll.

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