Mercedes forscht nach Fahrspaß

Mercedes forscht für mehr Fahrspaß

Mercedes erforscht den Fahrspaß

— 15.06.2007

Emotionen messen

Mercedes will den Fahrspaß in seinen Autos verbessern. Die Stuttgarter ziehen in der Fahrzeugentwicklung jetzt Psychologen zu Rate.

Der Stern auf der Suche nach dem Gefühl: In der Fahrzeugentwicklung will Mercedes künftig verstärkt auf den Rat von Psychologen hören. Ziel sei es, das Befinden der Insassen besser zu verstehen, um daraus konstruktive Schlüsse zu ziehen. Im Mittelpunkt der Untersuchungen, so Mercedes, stehe der Fahrspaß – bislang nicht das stärkste Verkaufsargument des Stuttgarter Autobauers. Im Rahmen einer Praxisstudie, an der auch die TU München und das Rostocker Fraunhofer-Institut beteiligt sind, will die DaimlerChrysler-Konzernforschung geeignete Methoden für die Emotionsmessung finden.

"Wir glauben, dass es möglich ist, Fahrspaß zu objektivieren", sagt Daimler-Chefpsychologe Dr. Goetz Renner. "Für unsere Messungen müssen wir beim Menschen nur die geeigneten Schnittstellen anzapfen." Heißt: Testpersonen werden auf eine Versuchsstrecke (Autobahn, Landstraße, Handlingkurs) geschickt und per Videokamera überwacht. Mit Computerhilfe registrieren die Forscher jede Veränderung der Mimik. Außerdem animieren sie die Probanden per Telefon zum Reden. Analysiert werden anschließend nicht nur ihre Aussagen, sondern – um den Gemütszustand besser zu verstehen – feinste Veränderungen der Stimmlage.

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