Mercedes Forschungsfahrzeug F 125 auf der IAA 2011 — 13.09.2011
Die S-Klasse von 2025
Mercedes zeigt auf der IAA die Zukunft der automobilen Oberklasse. Emissionsfrei, komfortabel und ästhetisch geht es mit dem Forschungsfahrzeug F 125 ins Jahr 2025.
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Deswegen kann der F 125 auf eine B-Säule verzichten. Und das hat der Bote aus der Zukunft an Technik im Gepäck: Mercedes rückt Wasserstoff als Energieträger der Zukunft in den Mittelpunkt. Der Speicher ist vollständig in die Karosseriestruktur des Fahrzeugs integriert. Rund 7,5 Kilo Wasserstoff kann der in der Bodengruppe untergebrachte Verbundspeicher aufnehmen. Verglichen mit heutigen Hochdruckspeichern, die mit bis zu 700 bar Druck befüllt werden, benötigen die künftigen Exemplare weniger Platz. Denn bei einem anvisierten Druck von 30 bar entfällt die bisher nötige sperrige Formgebung des Tanks. Als Energiespeicher fungiert eine Lithium-Schwefel Batterie mit einer Kapazität von 10 kWh. Zum Zeitpunkt eines möglichen Serieneinsatzes könnte sie doppelt so leistungsfähig sein wie die heutigen Modelle.
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Auch für die Abteilung Komfort hält die Zukunft spannende Entwicklungen bereit. Da wäre zum Beispiel das "Natural Handing". Gemeint ist damit, dass die Bedienung weitgehend über Sprache, Gesten und Berührungen vonstatten geht. So lassen sich beispielsweise die Flügeltüren bequem per Handzeichen öffnen und schließen. Das Auto wird zum aufmerksamen Begleiter und Gesprächspartner. Der Fahrer kann auf ihn zugeschnittene Nachrichten anfordern und sogar gezielt nachfragen ohne dabei die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Die Multimedia-Systeme des F 125 sind nahtlos und inhaltlich übergreifend miteinander vernetzt und lenken nicht ab, so Mercedes. Dank der ständigen Verbindung mit der "Cloud" kann der Fahrer sämtliche von ihm genutzten Medien übergangslos auch in seinem Auto verwenden.
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Weiterhin spielen auch hochauflösende Bildschirme mit 3D- und Projektionstechnik eine große Rolle im Forschungsfahrzeug. Sie stellen die Kombiinstrumete dar, stehen fürs Filmegucken zur Verfügung und ersetzen den konventionellen Rückspiegel. Über die Funktion "Remote Control" kann der Wagen aus der Ferne vorkonfiguriert werden. So sind beispielsweise Navi- und Entertainment-Systeme gleich beim Einsteigen startklar. Neue Assistenzsysteme runden die Reise in die Zukunft ab. Der "Advanced Driving Assist" führt häufig vorkommende Fahrmanöver – wie zum Beispiel Spurwechsel oder Überholvorgänge – auf Wunsch selbstständig durch. Außerdem kann der F 125 Informationen mit anderen Autos, Ampeln oder Verkehrszentralen austauschen und seinen Fahrer entsprechend vor möglichen Gefahren warnen.
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Kommentare zum Artikel (7)
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so langsam drehen die deutschen Hersteller wohl durch?Die sollten sich lieber jetzt mal neue Inovationen einfallen lassen,statt immer schwerere,sichere Autos zu bauen. Sonst gibts den Erfinder des Automobils bis 2025 nämlich nicht mehr. Aber Mercedes hat ja in Sachen Hybrid schon bei Toyota angeklopft :-)Hier mal ein Link in die Zukunft,die schon jetzt zu kaufen ist: http://www.toyota.de/innovation/hsd/vollhybrid/landingpage.aspx
Mein Prius III:4,4 Liter Benzin,nur 36 Euro KFZ Steuer,keine altertümlichen Motor-Riemenantriebe mehr,Tipp: Solar-Schiebedach zur Innenraumlüftung im Sommer.
S-Klasse ??
Bei der Technik die drinnen steckt und der dazugehörige Preis-MAYBACH
und wenn der so käme würde der erfolg auch nicht wachsen
Aber sonst ein Lichtblick zwischen den Kabinenroller E-concepts und dem Kruscht
Zum design
klar studie, nutzen hintenangestellt(versuch mal aus dem Fenster im Fon zu schauen, Winter einmal Türauf- alle wärme weg)
aber die grundlinien sind gut!
Ja, der kommt genau so! Das liegt heute schon fest. Die endgültige Form wird nämlich 14 Jahre vorher entschieden. Und der heißt auch nicht F wie Forschung, sondern die S-Klasse wird in Zukunft F-Klasse heißen.
Sorry, Frontgestaltung von Grill und Scheinwerfern sind zum abgewöhnen modern, die hohe seitliche Fensterlinie ebenso, aber das kennen wir ja schon, ansonsten ok.
So, liebe Vorredner: Das ist eine der vielen F-Studien, und da geht es primär um die verbaute Technologie – das Design soll nur in groben Zügen die überüberübernächste Modellgeneration von Mercedes vorwegnehmen. C- und E-Coupé werden zu dieser Zeit schon outdated sein. Technologisch wie auch vom Design her.