Mercedes G 63 AMG 6x6 V8 Biturbo: Dreiachser-Erlkönig
— 15.02.2013
Monster-AMG mit drei Achsen?
Auf dem Weg in den Nahen Osten haben die Erlkönig-Jäger von autobild.de zwei riesige G 63 AMG 6x6 V8 Biturbo erwischt. Es sind die ersten offiziellen Bilder der zivilen Version des dreiachsigen G-Modells.
Bislang gibt es die offizielle Dreiachser-Version des
Mercedes G-Modells ausschließlich für's australische und bald auch schwedische Militär. Brandaktuelle Fotos zeigen jetzt aber zwei 6x6-Pick-up-Versionen des
G 63 AMG in mehr oder weniger ziviler Aufmachung. Alles deutet darauf hin, dass Mercedes-Haustuner AMG ein G-Modell mit drei Achsen, sechs Rädern, Allradantrieb und Pick-up-Aufbau für die Superreichen dieser Welt auf die Räder gestellt hat. Mit offiziellen Informationen rücken die Schwaben bislang leider nicht raus. Klar ist aber: Der Monster-G verfügt über spezielle Portalachsen, die noch mehr Bodenfreiheit erlauben und die
G-Klasse fast auf Unimog-Niveau anheben. Zum Spezialfahrwerk gehören außerdem Öhlins-Dämpfer, eine Reifendruckregelanlage und Hutchinson-Felgen mit entsprechender Offroadbereifung.
Der Monster-G verfügt über spezielle Portalachsen, die noch mehr Bodenfreiheit erlauben und die G-Klasse fast auf Unimog-Niveau anheben.
Die Beschriftung beider Offroader lässt beim Antrieb kaum Spielraum für Interpretationen: G 63 AMG V8 Biturbo. Heißt: Unter der kantigen Haube röhrt der bereits bekannte 5,5 Liter große Achtzylinder mit doppelter Aufladung, 760 Newtonmeter Drehmoment und satten 544 PS. Getriebeseitig dürfte die AMG 7G-TRONIC zum Einsatz kommen. Selbsterklärend: Der Mercedes G 63 AMG 6x6 V8 Biturbo ist kein Fahrzeug für Beschleunigungsrennen und Höchstgeschwindigkeit, dafür sorgen schon das erhöhte Fahrzeuggewicht und die Geländereifen. Fahrwerte wie die des normalen G 63 AMG – von 0 auf 100 km/h in 5,4 Sekunden und Tempo 210 – wird ein G 63 6x6 nie erreichen.
Der Blick in Cockpit verrät, die beiden Dreiachser sind genau so extravagant eingerichtet wie jeder andere AMG auch und haben mit ihrem militärischen Vorbild nichts gemein: hochwertiges, teils gestepptes Leder, Ziernähte, Carbon und ein vollwertiges Multimediasystem mit Navigation. Und während Soldaten auf strapazierfähigen Kunstlederschemeln reisen, logiert der Fahrer im G 63 auf sportlichem Ledergestühl. Übrigens: In den 90er-Jahren brachte Karosseriebauer Schulz (aus Neuss) mit dem luxuriösen G-Wagen schon einmal ein G-Modell als 6x6 auf die Straße.
Kommentar verfassen