Mercedes G-Klasse — 01.05.2011
Alles G-eht
Als der Mercedes G entwickelt wurde, war er als reines Nutztier gedacht. Aber er kann viel mehr, der große Grazer. Scheichs, Tuner und sogar der Papst schwören auf den G-Ländewagen.
Denkt man an Geländewagen, dann steht er mit Sicherheit ganz oben auf der Liste, der Mercedes G. 1979 läuft er erstmals bei Puch im österreichischen Graz vom Band, damals in den Versionen Station kurz, Station lang und Softtop. Karg ausgestattet, aber in brutalen Tests auf dem Hausberg Schöckl perfektioniert, ist der G bestens auf sein Leben als Arbeitstier vorbereitet. Und er schlägt ein wie eine Granate. Weltweit sind die Kunden begeistert von den Fähigkeiten des österreichischen Schwaben, fast jedes denkbare Gelände zu bewältigen und alle möglichen Herausforderungen zu meistern. Egal, ob es um die
Rallye Paris-Dakar (1983) oder den Schutz des Papstes geht. Der G ist der Richtige.
Video: Mercedes-Benz G-Klasse
Ein G für alle Fälle
Heute wird das Nutzfahrzeug Mercedes G (Baureihe 461) hauptsächlich an Behörden verkauft, der zivile G (Baureihe 463) ist ein kraftstrotzender
Luxus-Offroader. Nüchternheit adé, innen drin geht es zu wie in einer Limousine. Bärenstarke Diesel und V8-Benziner mit 500 PS und mehr machen aus dem G 463 ein ideales Spielzeug für Scheichs und reiche Russen.
Tuner wie
Brabus oder
A.R.T reagieren und veredeln ihn auf Wunsch auch zum sehr indivuellen Einzelstück. Der gepanzerte G-Guard bietet Schutz vor Schusswaffen und Sprengstoff. Neben der
Bundeswehr (seit 1989) fährt inzwischen die kanadische und australische Armee und sogar das U.S. Marine Corps Mercedes G. Genau wie Feuerwehr, Notarzt etc. In Zukunft kann diese Aufgaben allerdings nur noch der lange G übernehmen, denn die
kurze Version läuft endgültig aus. Zum Abschied gibt es noch eine
Sonderedition mit Chrompaket und AMG-Anbauteilen.
Sehen Sie oben in der Bildergalerie die vielen Gesichter und Einsatzgebiete des Mercedes G.
Kommentare zum Artikel (8)
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@ulli,das stimmt so nicht.der hillux ist zwar sehr gut,der g aber um längen besser! apropos besser,wo ist den der herr "amorak" ? ist doch bestimmt laut autoblöd der beste hier???
Die G-Klasse ist ein gutes Auto. Allerdings nicht gut genug. Toyota HiLux kann mehr und kostet die Hälfte. Der HiLux ist auch bei wesentlich mehr Streitkräften im Einsatz.
allein die "Fenderleiste" ist ein stilbildendes Merkmal früherer "G". Ad Absurdum geführt durch immer breitere Radhäuser. Für dieses Auto gilt wirklich: "Reduce to the max". Warum wohl interessieren sich Armeen aller Welt für den "G"?
@Eifel- Yeti: Ich schrieb es hier schon einmal, mein G, ein 462, der eigentlich ein 461 ist und nur so heißt weil als Lohnauftrag in Griechenland montiert (CKD), ist ein weiterer "Ableger" dieses so erfolgreichen Modells. Der OM 612 ist unzerstörbar (156 PS, 400 NM). Zulassung in "D" war damals nur per Einzelabnahme möglich da die "Schlechtspritvariante", (EURO 3) verbaut war. Heute wahrscheinlich nicht mehr machbar. Es ist ein "Station" mit dem 2850er Radstand, eine echte Wanderdüne aber als Zugfahrzeug unentbehrlich. MfG.
Die kurze Version wird es weiter als Cabrio geben. Hoffentlich sind sie nicht so dämlich den G irgendwann insgesamt auslaufen zu lassen. Ist nämlich wie der SL eine Ikone. Sehr erwähnenswert finde ich auch die für alle erhältliche Variante "Professional" fürs Grobe!