Die Gesichter des Mercedes G

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Mercedes G-Klasse: G für alle Fälle

— 05.10.2016

Frankensteins G-Klasse

1979 war der Zeitgeschmack ein anderer, das zeigt dieser 280 GE 5.6 Sport eindrucksvoll. AUTO BILD blickt auf dieses und viele weitere Gesichter des G-Ländewagens.

Der Spieltrieb von Eigner und Umbauer hat aus dem G ein individuelles Fahrzeug gemacht.

Als die Mercedes G-Klasse noch ein reines Nutzfahrzeug war, mussten komfortverwöhnte Eigner kreativ werden. So wie der Besitzer des 79er Exemplars im Bild rechts, der seinen 280 GE offenbar einer umfassenden Personalisierung unterzog. Unter der Haube sitzt laut Mercedes-AMG, die mehrere Fotos vom Auto auf ihrer facebook-Seite zeigen, ein großer V8 aus der S-Klasse. Dazu kommen die Scheinwerfer vom W 116 und der Kühlergrill von einem W 123, ein mit rotem Leder ausgeschlagener Innenraum und eine rote Folierung rundum sowie goldene Felgen. Das Ergebnis ist typisch für die Zeit, aus heutiger aber geschmacklich natürlich fragwürdig.

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Als Arbeitstier wurde die G-Klasse geboren

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Ein G für alle Fälle

Das Basisfahrzeug, der Mercedes G Typ W 460, lief seit 1979 bei Puch in Graz vom Band. Karg ausgestattet, aber in brutalen Tests perfektioniert, war der G bestens auf sein Leben als Arbeitstier vorbereitet. Und er schlug ein wie eine Granate. Innerhalb kürzester Zeit sprach sich sein Ruf herum und die Kunden waren begeistert von den Fähigkeiten des G, fast jedes Gelände zu bewältigen und jegliche Herausforderung zu meistern. Egal, ob es um Fortbewegung in den Krisenregionen dieser Erde, den Gewinn der Rallye Paris-Dakar oder den Schutz des Heiligen Vaters ging. Der G war stets der Richtige. Neben der Bundeswehr (seit 1989) fuhren die kanadische und australische Armee und sogar das Marine Corps zeitweise G.

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Vom Dreckwühler zum Luxusappartement

Der Traum für jeden, der viel Aufmerksamkeit mag und keine Parkplatzprobleme hat: der G63 AMG 6x6.

Anfang der 1990er Jahre übernahm die G-Klasse neue Aufgaben. Das Nutzfahrzeug W 460 wurde von der Baureihe 461 beerbt. Sie kommt seitdem hauptsächlich bei Behörden zum Einsatz. Der G W 463 dagegen ist ein Luxus-Offroader. Nüchternheit ist ihm fremd, drinnen geht es zu wie in einer Limousine. Bärenstarke Benziner und Diesel mit 500 PS und mehr machen aus dem G 463 ein ideales Spielzeug für jeden, der Aufmerksamkeit mag und keine Geldsorgen kennt. Tuner wie Brabus, Mansory oder A.R.T veredeln ihn auf Wunsch auch zum indivuellen Einzelstück. In die Ferne schweifen muss der Käufer für spezielle G-Klassen aber nicht. Mit G63 und G63 6x6 hat auch Haus-Veredler AMG vorzeigbare Modelle im Angebot. Und die Geschichte der Legende G scheint ihr Ende noch nicht erreicht zu haben. Sehen Sie die vielen Gesichter der G-Klasse in der Galerie.

Fahrbericht Mercedes G63 AMG 6x6

Mercedes G63 AMG 6x6 Dreiachser Mercedes G63 AMG 6x6 Dreiachser Mercedes G63 AMG 6x6 Dreiachser

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