Die vielen Gesichter der G-Klasse

Mercedes G-Klasse (W 464): Nutzfahrzeug und Luxus-Offroader

Die wilden Gesichter der G-Klasse

Die vielen Gesichter haben die G-Klasse legendär gemacht: Sie läuft als Nutzfahrzeug wie als Luxus-Offroader. AUTO BILD zeigt die wildesten G-Klassen aller Zeiten.

Über 310.000 Euro kostet der G65 Final Edition. Gebaut werden exakt 65 Exemplare.

Vom legendären Nutzfahrzeug zum Power-Traum für reiche Scheichs: Die G-Klasse von Mercedes legte eine Erfolgsgeschichte wie kaum ein anderes robustes Auto hin. Als simpler Geländewagen rollte der erste G als Kooperation von Mercedes und Puch 1979 vom Band, die Final Edition ist ein Luxuswagen mit Allradantrieb. Als der G erschien, der Buchstabe steht schnöde für Geländewagen, konnte niemand mit einem derart großen Erfolg und langer Produktionszeit rechnen. Seit fast vier Jahrzehnten eilt die G-Klasse nun von Rekord zu Rekord, von Facelift zu Facelift. Die Basis blieb stets dieselbe. Auch die neuste Version, die Baureihe W 464 und deren AMG-Modell bleibt diesem Konzept treu. Nur etwas breiter, etwas edler und und unterm Blech noch etwas stärker, so geht der G nach vorn. AUTO BILD wirft einen Blick zurück auf die wohl wildesten und extremsten G-Ländewagen aus fast Jahrzehnten der Produktion.

Vorschau Mercedes G-Klasse

Frankensteins G als Einzelstück

Der Spieltrieb von Eigner und Umbauer hat aus dem G ein individuelles Fahrzeug gemacht.

Als der kantige Kraxler noch als reines Nutzfahrzeug jeden Luxus vermissen ließ, mussten komfortverwöhnte Eigner kreativ werden. So wie der Besitzer des 280 GE von 1979er, der den Wagen einer umfassenden Personalisierung unterzog. Er pflanzte unter die Haube laut Mercedes-AMG einen großen V8 aus der S-Klasse. Dazu prägten die Scheinwerfer vom W 116 und der Kühlergrill vom W 123 das neue Gesicht. Ein mit rotem Leder ausgeschlagener Innenraum und eine rote Folierung rundum sowie goldene Felgen dienten als stilgebende Eingriffe. Das Ergebnis ist typisch für das Tuning der damaligen Zeit, aus heutiger geschmacklich nicht ganz der Volltreffer.

Gebrauchtwagensuche: Mercedes G-Klasse

G-Klasse geboren als Arbeitstier

Das Basisfahrzeug, der Mercedes G Typ W 460, war als Kind der 70er karg ausgestattet, wurde aber in brutalen Tests perfektioniert. Innerhalb kürzester Zeit sprach sich sein Ruf herum. Die Kunden waren begeistert von den Fähigkeiten des G, fast jedes Gelände zu bewältigen und jegliche Herausforderung zu meistern. Egal, ob es um Fortbewegung in den Krisenregionen dieser Erde, den Gewinn der Rallye Paris-Dakar oder den Schutz des Heiligen Vaters ging. Der G war stets der Richtige. Neben der Militärversion "Wolf" der Bundeswehr (seit 1989) fuhren die kanadische und australische Armee und sogar das US-Marine Corps, die berühmten Ledernacken, zeitweise G.

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30 Jahre G-Klasse

Vom Dreckwühler zum Luxusgefährt

Der Traum für jeden, der viel Aufmerksamkeit mag und keine Parkplatzprobleme hat: der G 63 AMG 6x6.

Anfang der 1990er Jahre übernahm die G-Klasse neue Aufgaben. Die Baureihe 461 beerbte das Nutztier W 460. Sie kam seitdem hauptsächlich bei Behörden zum Einsatz. Der G der Baureihe W 463 dagegen war als Luxus-Offroader konzipiert. Nüchternheit war ihm fremd, drinnen ging es zu wie in einer Limousine. Bärenstarke Benziner und Diesel mit 500 PS und mehr machten aus dem G 463 ein ideales Spielzeug für jeden, der Aufmerksamkeit mag und keine Geldsorgen kennt. Die neueste G-Version, Baureihe W464, schließt sich diesem Muster an. Tuner wie Brabus, Mansory oder A.R.T veredeln den G auf Wunsch auch zum individuellen Einzelstück. In die Ferne schweifen muss der Käufer für spezielle G-Klassen aber nicht. Mit G 63, G 63 6x6 und G 500 4x4² hat auch Haus-Veredler AMG durchaus vorzeigbares im Angebot. Mit den neuen Modellen spinnt Mercedes die Legende des G immer weiter. Hier der Blick auf die vielen Gesichter der G-Klasse.

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