Mercedes G-Modell: Tuning — 17.06.2010

G-tunter Kasten

30 Jahre Mercedes G-Modell und ein nicht enden wollender Hype um den Kult-Allradler. Das der eigentlich für das Militär konstruierte G auch in Sachen Luxus, PS und Optik gut dabei ist, zeigen Brabus, Hamann und Co.

"Der G ist einfach Kult." Sven Gramm, Pressesprecher bei Brabus, muss nicht lange überlegen, um das Geheimnis des sensationellen Erfolgs der Mercedes-Benz G-Klasse zu benennen. Gramm rattert weiter: "Da das Auto auch abseits befestiger Straßen überall durchkommt, kann es in jeden Winkel der Welt exportiert werden. Folgerichtig hat es eine über den ganzen Globus verteilte, eingeschworene Fangemeinde. Der G steht für Mercedes-Qualität at its best, hat sich als unglaublich robust und nahezu unzerstörbar erwiesen. Sein Design firmiert unter 'klassisch-schlicht' – zweifelsohne zu jedem Anlass passend. Und wenn der Pilot es will, kann er mit seinem G-Modell sogar ausgewachsene Sportwagen jagen."

Überblick: News und Tests zum Mercedes G-Modell

Totaler Luxus: Tuner Mansory gibt nicht nur unter der Haube Vollgas.

Zumindest dann, wenn er bei Brabus mindestens 394.900 Euro investiert hat. So viel kostet die Basisvariante des G V12 S Widestar – der massive 700 PS leistet und elektronisch abgeregelte 1100 Newtonmeter maximales Drehmoment stemmt. Damit sprintet das Auto in 4,5 Sekunden auf 100 km/h – und rennt limitierte 240 km/h. "Wir regeln aus Sicherheitsgründen ab – das Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten fällt recht abenteuerlich aus", erläutert Gramm. Nach Moskau und in die Arabischen Emirate gehen derlei hochgezüchtete Gefährte vorzugsweise. Rund 40 Fahrzeuge hat der Bottroper Tuner in den letzten Jahren mit V12-Triebwerk bestückt. Eine Menge – zumal etliche Tuner in die G-Nische drängen. Wobei nur wenige ein ähnlich breit gefächertes Programm zu bieten haben. Väth, Hamann, A.R.T. oder Mansory fallen uns ein.

Nach wie vor hohe Nachfrage

Väth verpasst dem G vorzugsweise mehr Hubraum, Hamann ein Bodykit, das keine Wünsche offenlässt, und A.R.T. eine Batterie von Zusatzscheinwerfern. Mansory treibt das Thema mit einer Karosserie aus Sichtkarbon auf die Spitze. Alle bauen auf dem 507 PS starken AMG-Topmodell mit V8-Kompressor auf. Kein Wunder, liegt dessen Anteil am jährlichen G-Absatz (rund 5000 Stück) doch bei mehr als einem Drittel. Nichts spricht dafür, dass die Erfolgsgeschichte bald abreißen könnte. Gelegentliche Überlegungen, die Baureihe einzustellen, scheiterten bisher noch jedes Mal an der nicht enden wollenden Nachfrage.

Social Media

Artikel bewerten

Bewerte diesen Artikel

Fremde Bewertungen

Mehr zum Thema

4,0 Sterne, 27 Bewertungen

Tuning-Sünden: Update!

Das Grauen geht weiter

Hobbytuning kennt keine Grenzen. Aber was ist gerade noch akzeptabel, und was fällt beim Geschmacks-TÜV gnadenlos durch? Wir zeigen Ihnen die verrücktesten Ideen.

Tuning-Sünden
5,0 Sterne, 3 Bewertungen

Hummer/Humvee: Nachfolger

Neue Jeeps für die US-Army

Das Arbeitstier der US-Army hat ausgedient, der Humvee ist künftigen Aufgaben nicht mehr gewachsen. Mehrere Prototypen stehen als Nachfolger für die Militär-Version des Hummer bereit. Wir stellen sie Ihnen vor.

Acht Humvee-Nachfolger
0,0 Sterne, 0 Bewertungen

Gullwing America P/904 Carrera: Vorstellung

Retro-Flunder

Retro-Tuner Gullwing hat wieder zugeschlagen: Die Amis legen den Carrera 904 GTS neu auf. Die Ikone aus den 60er Jahren kommt allerdings mit moderner Technik unterm Blechkleid.

Retro-Porsche von Gullwing

Kommentare zum Artikel (11)

Erstellt

Inhalt

Funktion

MDriver
21.06.2010, 15:37Uhr

@Ich: Kommentare lesen die Mehrheit siegt.....

ML
21.06.2010, 15:36Uhr

@inschinoer: Finde auch diesen PS Wahn bei Geländewagen traurig. So ein Teil soll nich 250 km/h fahren, sondern durch 1m Pfützen. Wenn die Fahrer mit diesen Autos rumfahren müssen sie aber bestimmt nicht ganz so häufig an ihre erektionsstörungen denken;-)

inschinoer
21.06.2010, 14:08Uhr

Ich bin G-Fan und habe nach der Artikel fast den Notarzt rufen müssen. DER Geländewagen schlechthin, der mit Sportwagen so was von gar nichts zu tun hat und auch nicht haben soll, wird zu einem Drittel als 507 PS Kompressor verkauft? Wer ist denn derart gestört?

Mirla
21.06.2010, 13:53Uhr

Was für hässlichen Fahrzeuge...einfach für Neureiche ohne Geschmack. Und da gibt es anscheinend genügend davon.

marcus
18.06.2010, 22:53Uhr

warum tunt man so ein hässliches auto???

Seite 1 2 3

Kommentar verfassen

Hinweis: Die mit einem Sternchen* versehenden Felder sind Pflichtfelder
Anzeige

Versicherungsvergleich

Vergleichen Sie kostenlos über 180 kfz-Tarife und sparen Sie bis zu 500 Euro!

Neuwagen

Porsche 911

Neuwagen deutlich
unter Listenpreis

Porsche 911 Neuwagen-Angebote

Gebrauchtwagen

Günstige Gebrauchtwagen-Angebote

Finden Sie Ihren Gebrauchtwagen.

Gebrauchtwagen-Angebote
Anzeige