Marken-Duell Mercedes gegen VW bis 2019

Mercedes C-Klasse Coupe llustration VW Phaeton II Illustration VW Tiguan Coupé Illustration

Mercedes gegen VW: Neuheiten bis 2019

— 02.07.2014

Angriff in allen Klassen

B-Klasse gegen Touran, GLK vs Tiguan, GLA gegen Golf SUV, MLC vs Touareg CC und vier weitere spannende Duelle zwischen VW und Mercedes bis 2019.

Vans wecken Vorurteile. Der Mann am Steuer eines solchen Raumautos, so glauben viele, fährt meist zum Baumarkt, die Frau zum Kindergarten. Sexy ist anders, dynamisch sowieso und Premium erst recht. So gesehen nur logisch, dass Vans neuerdings Tourer, Cruiser oder Crossover heißen. Und dass sie dem Kastenlook entsagen.

B-Klasse und Touran wollen raus aus der Langweiler-Ecke

Video: Mercedes vs. Volkswagen

SUVs der Zukunft

Im dritten Anlauf (ab 2019) orientiert sich die B-Klasse (W 247) an der A-Klasse. Zwar bleiben die bewährten Proportionen erhalten, doch die Formensprache erinnert künftig eher an einen sportlichen Hochdach-Kombi. Mit dem um rund 15 Zentimeter verlängerten Radstand sieht die 4,50 Meter lange B-Klasse nicht nur besser aus, sie bietet auch mehr Raum im Fond und bei Bedarf sogar drei Sitzreihen und Platz für sieben. Die voll variable Sitzanlage lässt sich mit wenigen Handgriffen verschieben, verstellen oder versenken. Schade, dass Mercedes wieder auf seitliche Schiebetüren verzichtet. Mercedes glaubt, diese würden die B-Klasse zu sehr in Richtung Nutzfahrzeug rücken. Das Comand-System mit großem Bildschirm und Dreh-Drück-Steller zwischen den Sitzen ist passé, stattdessen wird ein neues Touchscreen-Konzept entwickelt. Mit voll integriertem Smartphone und Steuerung über Annäherung, Berührung, Wischen sowie Gesten und Sprache – das iPhone lässt grüßen. Beim Antrieb ist die nächste B-Klasse eine Evolution der aktuellen Baureihe. Der Dreizylinder spielt in dieser Gewichtsklasse nur eine Nebenrolle, bei den Vierzylindern sind stärkere Benziner (272 PS) und Diesel (204 PS) eingeplant. Als Hybride kommen zwei Plugin-Optionen (60 und 100 PS). Vom Start weg lieferbar ist der 4Matic-Allradantrieb – erstmals auch im Diesel.

Der neue Touran wächst, speckt ab und wird sportlicher

Der neue VW Touran gewinnt vor allem nach vorne an Übersicht. Ein Großteil der Technik stammt vom Sportsvan, auf Wunsch gibt es endlich auch Allrad.

Der Touran II debütiert auf dem Genfer Salon im März 2015. Er wird rund 100 Kilo leichter, bietet deutlich mehr Platz und soll sich sportlicher fahren lassen. Die Höhe bleibt fast unverändert, doch Breite, Länge und vor allem der Radstand legen zu. Davon profitieren in erster Linie die Fondpassagiere und die Fahrgäste in der aufpreispflichtigen Reihe drei, die sich über einen weniger beschwerlichen Einstieg und etwas mehr Beinfreiheit freuen dürfen. Die A-Säule beschneidet künftig nicht mehr so stark das Blickfeld des Fahrers, der außerdem die Schnauze des Touran besser im Blick hat, denn die Frontpartie muss im Interesse des Fußgängerschutzes um fast eine Handbreit angehoben werden. Technisch entspricht der Touran II weitgehend dem Sportsvan. Das Angebot an Assistenzsystemen wird entsprechend erweitert, der 4Motion-Allradantrieb ist nicht länger tabu, und auch eine besonders sparsame BlueMotion-Variante gilt als gesetzt. Auf Wunsch parkt der kompakte Raumkreuzer vollautomatisch ein und aus, hält und wechselt selbsttätig die Spur, leuchtet mit seinen Xenon-Scheinwerfern höflich am Gegenverkehr vorbei und in die nächste Kurve hinein. Bei den Benzinern reicht die Palette dem Vernehmen nach vom 1.2 TSI mit 110 PS bis zum 190 PS starken 1.8 TSI. Das Diesel-Angebot soll beim 1.6 TDI mit 110 PS beginnen, beim 2.0 TDI mit 184 PS enden. Das aufpreispflichtige Doppelkupplungs-Getriebe hat je nach Motorisierung sechs oder sieben Fahrstufen. Elektro- und Hybridantrieb sind derzeit nicht geplant. Alle weiteren Duelle zwischen Mercedes und VW (SUVs, Oberklasse & Co.) – finden Sie in der Bildergalerie.

Marken-Duell Mercedes gegen VW bis 2019

VW Passat CC Illustration Mercedes C-Klasse Coupe llustration VW Phaeton II Illustration
Georg Kacher

Georg Kacher

Fazit

Zwei Erfolgsmodelle nähern sich einander an. Der nächste Touran wird gefälliger, die neue B-Klasse bietet mehr Raum. Was als Hauptunterschied bleibt: rund 3000 Euro Preisdifferenz und das unterschiedliche Image.

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