Mercedes GL Mammut von A.R.T.

— 06.11.2008

Alles, nur nicht ARTig

Tuner A.R.T. bläst den massigen Mercedes GL auf. Das XXL-SUV wächst deutlich in die Breite, liegt tiefer und bleibt auch in Sachen PS nicht unangetastet: 20 Prozent Mehrleistung für die Selbstzünder.
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Von Andreas Rogotzki Entscheiden sich Käufer für ein SUV, suchen sie meist ein stylisches Alltagsfahrzeug mit dem Komfort einer Limousine und dem Raumangebot eines großen Kombis. Wer sich allerdings einen Mercedes GL in die heimische Garage stellt, hat mit Style und Trends eher weniger am Hut. Unbändige Kraft und Ausdauer sind eher die Tugenden des riesigen Stuttgarters. In Anmutung und Form liegt das Arbeitstier jedoch näher am Schwerlaster Actros als an einer kleineren M-Klasse. Aus diesem Grund sieht sich auch die fränkische Edel-Schmiede ART-Tuning in der Pflicht: Die Spezialisten schneidern dem Mammut, so nennt der Tuner den aufgemotzten GL, einen sportlichen Anzug auf den massigen Köper.
Der Mammut 420 CDI bringt es auf satte 360 PS
Innovation: ART bringt die Muskeln des Mammut zum Leuchten.
Innovation: ART bringt die Muskeln des Mammut zum Leuchten.
Die Maßanfertigung beginnt bei der neugestalteten vorderen Stoßstange, die mit einer ganzen Lichterampel ausgestattet wurde: Kurvenlicht, Tagfahrlicht, Nebellampen und zusätzlich Fernschenwerfer mit Xenontechnologie. Seitlich läuft der neue Stoßfänger in weit ausgestellte Kotflügel, die vorne wie hinten neue Konturen erhalten. Besonders Highlight: die dahinter versteckten LED-Beleuchtung. Zusätzlich montiert der fränkische Tuner auf beiden Seiten polierte und gebürstete Einstiegsleisten aus Edelstahl. Einem umfassenden Heckscheibenspoiler und der wuchtigen Heckschürze ist es übrigens zu verdanken, dass der Mammut GL von hinten noch kantiger wirkt als die Basis. Ein kleiner Diffusor und die Vierrohr-Duplexanlage heben den ART-Mammut entgültig in eine andere Liga.
Der kleine Mammut-Bruder GLK auf der SEMA
Die beiden Diesel-Aggregate (320 CDI und 420 CDI) mit 224 beziehungsweise 306 PS werden per optimierter Motorsteuerung mit 20 Prozent mehr Leistung bedacht. ART verspricht außerdem eine ordentliche Packung Extra-PS für den 388 PS starken 5,4-Liter-V8 des GL 500 4Matic. Dass der wuchtige Sportler mit einer Höchstgeschwindigkeit weit jenseits der 200 km/h nicht für ein Apfel und ein Ei zu haben ist, dürfte klar sein: Etwa 95.800 Euro werden für das motorisierte Mammut fällig. Der Basis-GL ist da allerdings schon mit drin.
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