Vier Mercedes im Vergleich

Mercedes GLA/A-Klasse/B-Klasse/CLA: Test

— 15.04.2014

Neuer GLA gegen seine Markenbrüder

Den Einzeltest hat der Mercedes GLA absolviert, jetzt trifft er auf A- und B-Klasse sowie auf den CLA 200 CDI – mit überraschendem Ergebnis.

Als Kinder hatten wir diese kleinen Metallbaukästen – die Jungs von Mercedes müssen auch damit gespielt haben. Ihre neue Kompaktklasse haben sie ganz ähnlich aufgebaut: Aus den immer gleichen Teilen, also zum Beispiel Bodengruppe, Antrieb, Achsen, Getrieben, bis hin zur Einrichtung, Sitzen, Luftdüsen, Schaltern und Tasten, sind A, B, CLA und auch der GLA entstanden.

Am Ende führen innere Werte zum Testsieg

Überraschendes Ergebnis: Die bodenständige B-Klasse kann A-Klasse, CLA und GLA richtig gut Paroli bieten.

Und was haben sie sich nicht alles ausgedacht beim Daimler. Der CLA soll ein smartes viertüriges Coupé sein, der GLA ein lifestyliges SUV-Coupé, die A-Klasse ein sportiver Kompakter. Und die B-Klasse? Na, einfach ein braver, kleiner Van. Und ausgerechnet der gewinnt am Ende. Weil er geräumiger ist, bequemer und praktischer als all die neuen, modischen Gefährten. Alle vier sind hier als 200 CDI dabei – dreimal als 1,8-Liter, einmal als 2,2-Liter – und alle mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT. Das übrigens hat uns nicht besonders gefallen, es ruckelt beim Losfahren schon mal kräftig – gern im Zusammenspiel mit dem Start-Stopp-System –, wirkt während der Fahrt dann zögerlich und unaufmerksam. Das haben alle vier gemeinsam, doch sonst gibt es jede Menge Unterschiede. Welche genau, das erfahren Sie in der Bildergalerie.
Dirk Branke

Dirk Branke

Fazit

Da denkt sich Mercedes neue Lifestyle-Autos aus wie den GLA, ein SUV-Coupé oder was auch immer, und den CLA, der ein viertüriges Coupé sein möchte. Dann kommt die bodenständige B-Klasse und zeigt all diesen Mode-Mobilen, worum es eigentlich geht. Der B ist vielleicht nicht umwerfend schön, aber geräumig, bequem und praktisch. Nicht übermäßig gefallen haben uns übrigens bei allen vier die recht raue Gangart der Diesel, das zögerliche Getriebe und die holprigen Federungen. Da erwarten wir – gerade von Mercedes – einfach mehr.

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