Mercedes GLA Facelift (2017): Vorstellung

Mercedes GLA Facelift (2017): Vorstellung

— 09.01.2017

Facelift für das Kompakt-SUV

Mercedes spendiert dem GLA ein Facelift. Es gibt einen neuen Motor und einen aufgewerteten Innenraum. AUTO BILD hat alle Infos!

Die wichtigsten Punkte zum Mercedes GLA Facelift:

Vorstellung: Facelift nach gut drei Jahren
Interieur: Höhere Sitzposition dank Off-Road-Komfortpaket
Ausstattung: drei Fahrwerksvarianten für den GLA
Connectivity: keine Änderungen beim Facelift
Motoren: zwischen 109 PS und 381 PS im GLA
Technische Daten und Preis: Rund 1000 Euro Aufpreis
Gebrauchtwagen: Mercedes GLA ab knapp 20.000 Euro kaufen

Vorstellung: Facelift nach gut drei Jahren

Video: Mercedes GLA (Detroit 2017)

Der geliftete GLA

Nach gut drei Jahren ist es beim Mercedes GLA schon Zeit für ein Facelift. Die Modellzyklen werden auch bei Mercedes immer kürzer, schließlich wurde der GLA erst auf der IAA 2013 erstmals präsentiert, bevor er im März 2014 auf den Markt kam. Jetzt bekommt das Kompakt-SUV Anfang 2017 bereits eine Überarbeitung. Der GLA markiert natürlich weiterhin den Einstieg in die SUV-Welt von Mercedes, die inklusive der Coupé-Versionen inzwischen sieben Modelle umfasst. Die Optik des GLA wurde beim Facelift nur behutsam überarbeitet. Zum Modelljahr 2017 gibt es einen neuen Grill, geänderte Stoßfänger, neue Felgen und eine zusätzliche Außenfarbe. Weitere Änderungen beziehen sich in erster Linie auf die Ausstattungen. Der frische GLA konkurriert ab Anfang 2017 weiterhin mit BMW X1 und Audi Q3.
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Interieur: Höhere Sitzposition dank Off-Road-Komfortpaket

Wer das optionale Off-Road-Komfortpaket ankreuzt, der soll laut Mercedes eine höhere Sitzposition bekommen. Zudem versprechen die Stuttgarter einzelne Zierteile des Kompakt-SUVs aufgewertet zu haben und neue Sitzbezüge anzubieten. Darüberhinaus ist der Innenraum des aufgefrischten GLA nicht vom Vorgänger zu unterscheiden. An der dürftigen Rundumsicht des GLA hat Mercedes offenbar nichts verändert.

Ausstattung: Drei Fahrwerksvarianten für den GLA

Die Leuchtgrafik am Heck wird ebenfalls leicht überarbeitet.

Wie beim Vorfacelift-Modell bietet Mercedes für das kleine SUV ab 2017 drei unterschiedliche Fahrwerksvarianten an. Serienmäßig ist das Komfortfahrwerk an Bord. In Kombination mit der AMG Line oder dem Fahrdynamik-Paket ist der GLA ab Werk um 15 Millimeter tiefergelegt. Wer auch mal über den einen oder anderen Bordstein fährt, der ordert das Off-Road-Komfortfahrwerk inklusive 30 Millimeter Höherlegung. Die aufpreispflichtigen Bi-Xenon-Scheinwerfer weichen beim Facelift LED-Scheinwerfern und auch am Heck kommen LED-Leuchten zum Einsatz. Zusätzlich gibt es das neue Komfort-Exklusiv-Paket, das das Exklusiv-Paket um Komfortsitze ergänzt. Die Kombinationsmöglichkeiten einzelner Pakete und Ausstattungslinien wurden zum neuen Modelljahr erweitert. Neu im Angebot sind eine 360-Grad-Kamera und eine Heckklappe, die per Fußbewegung öffnet. Für die Sicherheit sind der Aktive Brems-Assistent und der Attention Assist, der vor drohender Müdigkeit warnt, serienmäßig an Bord.

Connectivity: Keine Änderungen beim Facelift

Detail für Fanatiker, die Lüftungsdüsen sollen beim Facelift stärker akzentuiert sein.

Die Connectivity des GLA hat Mercedes beim Facelift nicht überarbeitet. Weiterhin erhältlich sind natürlich Live-Verkehrsinformationen via Mercedes me connect und auch die Fahrzeugortung per Smartphone-App gibt es für das GLA Facelift. Das große Comand Online-System ist weiterhin mit einem freistehenden 20,3 Zentimeter Display, zehn Gigabyte Festplatte und Internetzugang ausgestattet.

Motoren: Zwischen 109 PS und 381 PS im GLA

Bei der Motorenpalette war der Mercedes GLA schon vor dem Facelift breit aufgestellt. Inklusive Allradvarianten gibt es das GLA-Facelift mit insgesamt elf Antriebsvarianten, die sich auf sechs Benziner und fünf Diesel aufteilen. Die Leistungsspanne reicht vom GLA 180 d mit 109 PS bis zum AMG-Topmodell mit 381 PS. Komplett neu ist der Benziner im GLA 220 4Matic. Mit 184 PS und 300 Nm maximalem Drehmoment positioniert er sich zwischen dem 156 PS starken GLA 200 und dem 211 PS starken GLA 250.

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Technische Daten und Preis: Rund 1000 Euro Aufpreis

Im Vergleich zum Vorfacelift kommt mit dem GLA 220 4Matic eine Motorisierung dazu, alle anderen Antriebsvarianten bleiben erhalten . Die Fahrleistungen verbessern sich kaum, dafür verspricht Mercedes minimale Einpsarungen beim Verbrauch. Die Preise werden im Durchschnitt um rund 1000 Euro angehoben.

Benziner:

GLA 180 • 122 PS • 28.941 Euro (bisher 27.787 Euro)
GLA 200 • 156 PS • 30.821 Euro (bisher 29.750 Euro)
GLA 220 4Matic • 184 PS • 37.146 Euro (neu im Programm)
GLA 250 • 211 PS • 34.665 Euro (bisher 33.594 Euro)
GLA 250 4Matic • 211 PS • 38.961 Euro (bisher 37.985 Euro)
GLA 45 4Matic • 381 PS • 56.852 Euro (bisher 56.347 Euro)


Diesel:

GLA 180 d • 109 PS • 31.952 Euro (bisher 30.881 Euro)
GLA 200 d • 136 PS • 33.647 Euro (bisher 32.576 Euro)
GLA 200 d 4Matic • 136 PS • 37.943 Euro (bisher 36.976 Euro)
GLA 220 d • 177 PS • 38.473 Euro (bisher 37.497 Euro)
GLA 220 d 4Matic • 177 PS • 40.686 Euro (bisher 39.710 Euro)

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Gebrauchtwagen: Mercedes GLA ab knapp 20.000 Euro kaufen

Der aktuelle GLA (Foto) wurde auf der IAA 2013 vorgestellt und ist seit 2014 auf dem Markt.

Der Mercedes GLA ist erst seit 2014 auf dem Markt, daher sind noch nicht viele Schwachstellen bekannt. Gepflegte Exemplare mit einer Laufleistung von deutlich unter 100.000 Kilometern gibt es ab knapp 20.000 Euro, dafür gibt es das Kompakt-SUV mit dem 109 PS starken Einstiegsdiesel. Wer lieber zum Benziner greifen will, der muss etwas mehr als 20.000 Euro für den GLA 180 mit 122 PS einplanen. Die Laufleistungen dieser Modelle sind meist genauso mager wie die Ausstattungen. Das Topmodell GLA 45 AMG mit anfangs 360 PS steht vereinzelt ab gut 35.000 Euro beim Händler. Den stärkeren Motor mit satten 381 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 270 km/h gibt es ab rund 41.000 Euro.
Auf einen Blick: Gebrauchte Mercedes GLA

Mercedes GLA Facelift (2017): Vorstellung

Autor: Jan Götze

Stichworte:

Kompakt-SUV

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