Mercedes GLS (2015): Fahrbericht

Mercedes GLS (2015): Fahrbericht

— 03.12.2015

Erste Fahrt im neuen Mercedes GLS

Der Mercedes-Benz GLS bekommt eine Überarbeitung – und bleibt sich mit seinem hohen Komfortanspruch treu. Erster Fahrbericht!

Video: Mercedes GLS (2015)

So tickt das Mega-SUV

Im Grunde ist der GLS ein großes Facelift des GL. Und damit bleibt er ein verlängertes Derivat der M-Klasse, die mittlerweile unter der Bezeichnung GLE läuft. Die Designabteilung hat vor allem die Frontpartie modifiziert. Vordere Kotflügel, Motorhaube und Scheinwerfer präsentieren sich in neuem Look, die Frontschürze hebt sich vor allem bei den AMG-Varianten erheblich von der bisher eher kastenfömigen Formensprache ab. Die Änderungen am Vorderwagen werden von einer neuen Heckschürze aufgenommen und die Rückleuchten wirken moderner als bisher.

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Mercedes GL im Dauertest
Das Armaturenbrett wurde vom GL fast unverändert übernommen, allerdings ragt der Zentralbildschirm nun sichtbar aus der Mittelkonsole heraus, und die flankierenden Luftausströmer erinnern ein wenig an den Porsche Cayenne. Auch die Armlehne präsentiert sich in neuem Stil, um Platz für das schwungvoll gestaltete Metallelement zu schaffen, das über eine berührungsempfindliche Eingabefläche verfügt. Die Bedienlogik wurde überarbeitet. Drehen, drücken, touchen – der GLS zeigt sich auf dem Stand der aktuellen Mode.

Neungang-Automatik serienmäßig

Im Offroad-Modus lässt sich das SUV sogar durch den Sand driften.

Unter dem Blech haben die Stuttgarter an vielen Stellen Feinarbeit geleistet, die sich in nochmals besseren Fahreigenschaften niederschlagen. Die Motoren der regulären Mercedes-Benz-Modelle sind jetzt an einen Neungang-Automaten gekoppelt. Zur Auswahl stehen ein 258 PS starker Dreiliter-V6-Diesel im GLS 350d, ein 333 PS starker Dreiliter-V6-Ottomotor im GLS 400 sowie ein 445 PS starker 4,7-Liter-V8 im GLS 500. Lediglich die Spitzenmotorisierung bleibt bei der Siebengang-Automatik – doch mit seinen 585 PS und 760 Newtonmetern Drehmoment ist der AMG GLS 63 derart üppig motorisiert, dass die fehlenden zwei Gänge kaum ins Gewicht fallen dürften.

Souveräner V6 im 350d

Im Innenraum hat Mervcedes besonders das Infotainment aufgemöbelt. Frischer als vorher auf jeden Fall.

Geblieben ist es beim gemütlich-gelassenen Wesen des Luxus-SUVs. Sportliche Ambitionen sind dem fast 2,5 Tonnen schweren Trumm nach wie vor fremd, dafür entschädigt er mit tollem Reisekomfort und dem bekannt souveränen V6-Diesel. Der GLS 350d lässt mit 258 PS und 620 Nm Drehmoment nichts anbrennen, schleppt fast 800 Kilo Gepäck und auf Wunsch auch noch Anhänger bis 3,5 Tonnen. Stark. Allerdings werden für den GLS 350d 4Matic mal eben 62.850 Euro fällig. Saftige Preise gehören leider auch zum bekannten Mercedes-Kern.
Autor:

Jens Meiners

Fazit

Dass der neue GLS ausgiebig in der Wüste getestet wird, ist ein Beleg für den perfektionistischen Anspruch der Marke. So vernünftig der größte Geländewagen von Mercedes-Benz im Alltag auch sein mag: Wenn die Wildnis ruft, wacht der GLS erst richtig auf.

Autoren: Thomas Rönnberg, Jens Meiners

Stichworte:

SUV

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