Mercedes-Maybach S-Klasse (2018): Test

Mercedes-Maybach S-Klasse (2018): Test

Mercedes-Maybach S-Klasse (2018): Test, Preis

Luxusfeuerwerk in der S-Klasse

Mercedes-Maybach macht die S-Klasse noch edler. Die Luxuslimousine kommt mit Zweifarblackierung und neuer Innenausstattung. Alle Infos und Sitzprobe!

Video: Mercedes-Maybach S-Klasse (Genf 2018)

Facelift für Luxus-S-Klasse

Edler Look für die Maybach S-Klasse: Nach dem Facelift der S-Klasse ist auch der Mercedes-Maybach dran. Auf dem Autosalon Genf (8. bis 18. März 2018) präsentiert Mercedes die Maybach S-Klasse mit neuem Kühlergrill und klassischer Zweifarblackierung. Nach drei Jahren Bauzeit setzt sich die Mercedes-Maybach S-Klasse jetzt auch optisch deutlicher von der normalen S-Klasse ab.

Autosalon Genf 2018: Die wichtigsten Auto-Neuheiten

Zweifarblackierung für die Maybach S-Klasse

Neues Erkennungszeichen: Die moderne Version des klassischen Maybach-Grills mit 25 senkrechten Streben.

Die 5,46 Meter lange Luxuslimousine (20 Zentimeter länger als die S-Klasse) setzt dabei auf eine moderne Version des klassischen Maybach-Grills mit 25 senkrechten Streben, die erstmals bei der Studie Vision Mercedes-Maybach 6 eingesetzt wurde. Scheinwerfer und Frontschürze sind bereits vom S-Klasse Facelift bekannt. Für den neuen Maybach stehen insgesamt neun verschiedene Zweifarb-Lackierungen zur Wahl. Gegen Aufpreis bietet Mercedes eine doppelte Klarlackschicht an, die von Hand aufgetragen wird und für ein besonders klares Finish sorgen soll.

Grandioser Komfort im Maybach

Königlich: Die hinteren Sitze lassen an Komfort keine Wünsche offen. Bequemer ist es nicht mal auf dem heimischen Sofa.

Exklusiv für die Maybach S-Klasse werden die Innenausstattungen "armagnacbraun/schwarz" und "savannabeige/schwarz" angeboten, zusätzlich gibt es neue Ziernähte und -teile. Wie gehabt wird die extra lange Maybach-Version serienmäßig mit sogenannten Executive-Sitzen im Fond ausgeliefert. Und die sind an Komfort kaum zu überbieten: breit, weich gepolstert mit ausladender Oberschenkelauflage und voll einstellbar. Damit die Kopfstützen nicht zu hart am Hinterkopf anliegen, gibt es flauschige Kissen – grandios. Für eine besonders behagliche Atmosphäre sind die beiden sesselartigen Einzelsitze bis über die Schulterbereiche nach hinten und zur Seite abgeschirmt und können sowohl belüftet als auch beheizt werden. Wie in einem Privatjet können die beiden Fondinsassen Tischchen aus der Mittelkonsole klappen, die zwar filligran ausschauen, aber beim ersten Test einen stabilen Eindruck machen. Hier kann der Vorstandsvorsitzende noch mal schnell eine Mail am Laptop rausschicken. Der Materialmix aus extra dickem Leder, Holz und Metall ist erste Sahne, obwohl die meisten Teile natürlich aus der normalen S-Klasse bekannt sind. Ganz und gar nicht normal ist die Beinfreiheit in der Maybach S-Klasse – ist der Beifahrersitz im Chauffeur-Modus, berühren höchstens die Füße den Vordersitz.

Maybach S-Klasse mit V8 oder V12

Vom S 650 Cabriolet werden die Felgen im 20-Loch-Style übernommen. Alternativ stehen zwei weitere 20-Zoll-Radsätze zur Wahl. Die Motorenpalette bleibt unverändert: Die Luxusversion der S-Klasse gibt es als S 560 mit V8 und 469 PS sowie 4Matic auf Wunsch und als Prestige-Modell S 650 mit V12-Biturbo und 630 PS. Zu den Preisen der ab April 2018 erhältlichen Mercedes-Maybach S-Klasse sagt der Hersteller noch nichts. Zum aktuellen Basispreis von 140.652 Euro (S 560) bzw. 201.818 Euro (S 650) dürften aber noch ein paar Euro dazukommen.

Mercedes-Maybach S-Klasse (2018): Test

Autoren: Jan Götze, Peter R. Fischer

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Gebrauchtwagen