Mercedes S 63 AMG Coupé (2014): Fahrbericht

Mercedes S 63 AMG Coupé (2014): Fahrbericht

— 24.06.2014

S-Coupé mit AMG-Power

Für 170.587 Euro gibt es das neue Mercedes S-Klasse Coupé auch als AMG-Speerspitze. Erste Fahrt im 585 PS starken S 63 AMG Coupé!

Video: S-Klasse Coupé (2014)

Erste Fahrt im Super-Benz

Ab September 2014 stellt Daimler der neuen Mercedes S-Klasse zu Preisen ab 125.962 Euro wieder ein Coupé zur Seite. Lässig Cruisen oder dynamisch Kurven räubern – mit dem S 500 Coupé 4matic geht beides, das hat der erste Fahrbericht schon gezeigt. Reichen die 455 PS des 4,7-Liter-V8 im S-Klasse Coupé also aus? Im Prinzip schon, wenn da nicht AMG als Pulsbeschleuniger wäre: Für 170.587 Euro gibt's das Coupé auch als S 63 AMG mit einem 5,5 Liter großen V8, der auch die ältesten Herrenfahrer-Herzen höher schlagen lässt: 585 PS und bis zu 900 Nm strafen die Physik Lügen und führen den Lehrsatz von der Trägheit der Masse ad absurdum.

Das AMG Coupé schafft gegen Aufpreis auch 300 km/h

In 4,2 Sekunden geht das S AMG Coupé auf hundert, bei Tempo 250 endet der Vortrieb. 300 km/h kosten 3000 Euro Aufpreis.

Denn mir nichts, dir nichts, wuchtet das Kraftpaket den Zweitonner so vehement voran, dass die Welt draußen vor den Fenstern in Schlieren verschwimmt: 0 auf 100 km/h in bestenfalls 4,2 Sekunden und ein fast willkürliches Limit von 250 und gegen rund 3000 Euro Aufpreis auch 300 km/h lassen einen nur zum Teil ahnen, welche Kräfte hier wirken. Kein Wunder, dass plötzlich auch das Fahrwerk nicht mehr ganz so wolkenweich ist, die Lenkung etwas direkter agiert und man bei der Automatik plötzlich sogar einen Hauch von Schaltrucken spüren kann.
In der Bildergalerie: So fährt das S-Coupé mit Neigetechnik

Magic Body Control stellt das Fahrwerk auf Kurven ein

Die Stereo-Kamera am Innenspiegel erkennt Kurven und stellt das Auto in wenigen Sekundenbruchteilen darauf ein.

Dem Lustgewinn dient dabei nicht nur der potente Motor, sondern auch ein neuer Kunstgriff beim Fahrwerk: Dafür rüsten die Ingenieure die Magic Body Control aus der S-Klasse weiter auf und können mit Hilfe der Stereo-Kamera am Innenspiegel nicht nur Fahrbahnunebenheiten, sondern auch Kurven erkennen und das Auto in wenigen Sekundenbruchteilen darauf einstellen. Wie ein Skifahrer auf Carvern neigt sich der Luxusliner dann ein wenig zur Seite und mindert so die Fliehkräfte, die auf die Insassen wirken. So wird das Coupé gar vollends zum Kurvenkünstler – und zum perfekten Cruiser.

Mercedes S 63 AMG Coupé (2014): Fahrbericht

Autor: Thomas Geiger

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