Mercedes S-Klasse

Mercedes S-Klasse Mercedes S-Klasse

Mercedes S-Klasse

— 01.08.2002

Facelift und 4Matic

Knapp vier Jahre nach ihrem Debüt erhält die S-Klasse (über 325.000 Stück weltweit verkauft) ihre erste umfangreiche Überarbeitung.

Optisch hält sich das Facelift der Mercedes S-Klasse in Grenzen. Wozu auch groß ändern? Schließlich galt und gilt der Wagen als ausgesprochen formschön. Dennoch: Neu sind vorne der untere Lufteinlass, die steilere und vergrößerte Kühlermaske, die Außenspiegel sowie die Scheinwerfer in Klarglasoptik. Hinten gibt es leicht modifizierte Rückleuchten.

Innen sollen über 40 Elemente neu gestaltet und durch andere Materialien aufgewertet worden sein. Unter anderem: Chromleisten am Holz, verbesserte Polsterung, Comand jetzt Serie. Fortan kann der Multikontursitz aus der E-Klasse geordert werden. Er pumpt sich in Bruchteilen von Sekunden auf, bietet perfekte Seitenführung. Alle Modelle erhalten das so genannte Pre-Safe-System (Weltneuheit). Es erkennt Unfälle bereits im Voraus, strafft den Gurt und bringt die Insassen in die optimale Position. Für die Sechs-und Achtzylinder-Versionen kann künftig der Allradantrieb 4Matic bestellt werden.

Richtig krachen lassen es die Stuttgarter bei den Motoren. Das Topmodell S 600 treibt künftig der 5,5-Liter-V12-Biturbo aus dem Maybach an. Leistung: 500 PS und – halten Sie sich fest – ein Drehmoment von 800 Newtonmetern bei nur 1800/min. Der Sprint von null auf 100 km/h soll nur 4,8 Sekunden dauern. Das ist Porsche-Turbo-Niveau. Am unteren Ende fliegt der 3,2-Liter-Benziner raus, reinkommt dafür ein 3,7-Liter-V6 mit 245 PS. Das Modell heißt aber S 350. Ebenfalls gestrichen: der S 430. Der 3,2-Liter-Diesel hat jetzt 204 statt 197 PS, und aus dem SL 55 AMG erhält der S 55 AMG den Kompressor-V8 mit 500 PS und 700 Nm.

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