Mercedes S-Klasse Erlkönig (2012)

Mercedes S-Klasse Erlkönig (2012)

— 10.02.2010

Neue S-Klasse im Anmarsch

Wenn die aktuelle Mercedes S-Klasse 2012 ins Rentenalter kommt, kann der W221 beruhigt ins Museum rollen – der Nachfolger ist bereits in Arbeit. Jetzt gibt's erste Bilder vom W222.

Seit dem offiziellen Start der Mercedes S-Klasse 1972 (W116) definieren die Schwaben, was im Luxus-Segment Sache ist. Vier Modellgenerationen später (W116, W126, W140, W220, W221) verkauft die Konkurrenz in manchen Monaten zwar ein paar Luxus-Autos mehr – und doch hält die halbe Republik den Atem an, wenn ein großes S mit Stern das Licht der automobilen Welt erblickt. Nächster Termin im Kreissaal: Ende 2012. Dann rollt die aktuelle S-Klasse (W221) aufs Altenteil und macht Platz für die nächste S-Klassen-Generation (W222).

Übersicht: Alle News und Tests zur Mercedes S-Klasse

Dick verbaut und doch ein glänzender Stern: 2012 kommt die neue S-Klasse.

Die Erlkönig-Jäger von autobild.de haben die S-Klasse der Zukunft auf ihren ersten Test-Kilometern erwischt. Wobei die Zukunft auf den ersten Blick aussieht, wie ein etwas aus den Fugen geratener W221. Alles Lüge. Was da nach aktueller S-Klasse aussieht, sind lediglich dicke Tarn-Polster, die die neue Technik in eine provisorische Hülle packen. "Mule" heißt so ein Technologieträger im Fachjargon, der zwar tragende Teile eines neuen Modells spazierfährt, nicht aber dessen neues Design. Das bleibt noch eine ganze Weile unter Verschluss und hat noch längst nicht den finalen Segen von Formgestaltern, Entwicklern und Vorständen erhalten.

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Vorbild für den W222? Die Mercedes-Studie F 700 aus dem Jahr 2007.

Klar scheint bis jetzt nur, dass der W222 in Sachen Design und Technik einen deutlichen Sprung hinlegen wird. Einen Hinweis darauf, wohin die Reise gehen könnte, haben die Schwaben bereits auf der IAA 2007 mit der Studie F 700 gegeben. Eine futuristische, dem stromlinienförmigen Körpern von Delfinen nachempfundene Luxuslimousine mit Diesotto-Hybridantrieb und hydropneumatischem Fahrwerk, das dank Laser-Sensoren auf Schlaglöcher reagiert, bevor man drüberfährt. Diesotto? So nennt Mercedes die neue Technik, die das Beste aus den zwei Verbrennungsformen zusammenführen soll – vom Diesel die Sparsamkeit und vom Ottomotor die sauberen Abgase und einen runden Motorlauf. Klingt spannend, ist aber ganz sicher 2012 noch nicht reif für die Serie.

Der Plug-in-Hybrid kommt

Was natürlich nicht für den Hybridantrieb gilt. Der wird 2012 ganz sicher am Start sein. Als Vollhybrid mit Benzinmotor und Plug-in-Technik und als Mildhybrid mit Dieselmotor. Hinzu kommt eine völlig neue Generation von Sechs- und Achtzylinder-Motoren, die bei Daimler selbst "MoVe" (engl. Modular V6 and V8) genannt werden. Oberstes Ziel: Runter mit dem Vebrauch. Entsprechend bekommen die neuen Aggregate alles an Spritspartechniken mit auf den Weg, was die Daimler-Entwicklungsabteilung zu bieten hat, von der Direkteinspritzung, über Energie-Rückgewinnung bis hin zu Start-Stopp-Systemen.

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