Gebrauchtwagen-Test Mercedes S-Klasse (W 220)

Mercedes S-Klasse (W 220): Gebrauchtwagen-Test

— 27.02.2016

S-Klasse – Luxus für kleines Geld

Nur wenige Mercedes-Fans haben sie heute auf dem Zettel: Trotz einer Reihe von Innovationen steht die S-Klasse von 1998 im Schatten ihrer Vorgänger. Wie gut ist sie gebraucht?

Wenn eine neue S­-Klasse erscheint, ist dies immer ein ganz besonderes Ereignis. Denn Daimler erhebt damit den Anspruch, nicht weniger als das beste Auto der Welt zu bauen. Kein Wunder, dass jeder neue S voller Innovationen steckt und viele Fans findet. Die lecken sich heute oft die Finger nach den Klassikern wie der Heckflosse (W 111/112) oder dem W 126 – und übersehen dabei oft den von 1998 bis 2005 gebauten Technologieträger mit dem internen Baureihenkürzel W 220. Keyless­-Go, Abstandsregelautomat Distronic, Massagesitze, Blinker in den Außenspiegeln und weitere Highlights feierten hier Premiere.
Gebrauchtwagen: Mercedes S-Klasse (W220)

Gebrauchtwagen: Mercedes S-Klasse

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Tipp: Unbedingt den Fehlerspeicher auslesen lassen

Trotz einiger Macken: Unser S 430 aus dem Jahr 2000 kann mit einem guten Allgemeinzustand punkten.

Was der Gebrauchtwagenkäufer davon heute hat? Eine immer noch moderne Luxuslimousine zum Schnäppchenkurs – wenn er vor dem Kauf gründlich prüft. Tipp bei einem komplexen Auto wie dem W 220: unbedingt den Fehlerspeicher auslesen lassen. Bei unserem 16 Jahre alten Testwagen ergab sich dabei Folgendes: Luftmassenmesser defekt (sporadisch Leistungsverlust), Fensterheber hinten rechts defekt, Gebläsemotor ohne Funktion, Blinker Außenspiegel links defekt. Auf der Hebebühne entdeckten wir noch ein undichtes ABC­-Federbein hinten rechts und Bremsscheiben vorn an der Verschleißgrenze. Der Verkäufer (Autohaus Ballout in Winsen bei Hamburg) sagt eine frische HU-­Plakette und die Beseitigung der Mängel zu – überlegenswert, ansonsten kann dieser S 430 mit einem guten Zustand punkten.

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Was bei unserem Testwagen aufgefallen ist, und auf welche Mängel Käufer beim W 220 achten sollten, erfahren Sie in der Bildergalerie.

Gebrauchtwagen-Test Mercedes S-Klasse (W 220)

Technische Daten: Mercedes S 430
Motor V8-Benziner/vorn längs
Ventile/Nockenwellen drei je Zylinder/2
Hubraum 4266 cm³
Leistung 205 kW (279 PS) bei 5750/min
Drehmoment 400 Nm bei 3000/min
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
0–100 km/h 7,3 s
Tank/Kraftstoff 88 l/Super
Getriebe/Antrieb Fünfgang-Wandlerautom./Hinterr.
Länge/Breite/Höhe 5038/1855/1444 mm
Kofferraumvolumen 500 l
Leergewicht/Zuladung 1900/480 kg

Mercedes S-Klasse (W 220) ab 3000 Euro

Der vollständige Artikel ist ab sofort im unserem Online-Artikelarchiv erhältlich. Hier können Sie das Original-Heft-Layout als PDF-Dokument downloaden. Der Artikel handelt von der Mercedes S-Klasse (W 220) (Gebrauchtwagentest).

Veröffentlicht:

19.02.2016

Preis:

1,00 €

Lars Busemann

Lars Busemann

Fazit

Der W 220 kam mit Innovationen, von denen heute viele Autofahrer profitieren. Entsprechend modern fährt sich ein technisch gesunder W 220 auch heute noch. Kauftipp: ein gepflegter, später S 500 mit üppiger Ausstattung für rund 8000 Euro.

Stichworte:

Luxusklasse

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