Mercedes SL: Detroit 2012 — 09.01.2012
Premiere der neuen Leichtigkeit
Premiere für die sechste SL-Generation: Mercedes-Chef Zetsche präsentierte in Detroit den neuen Stuttgarter Luxus-Roadster, der sich dank Alu und Magnesium 140 Kilogramm leichter gemacht hat.
Rhythmische Congas, betörendes Saxofon, eine schwarze Stimme – Mercedes beschwor musikalisch die Fünfziger, als der neue
SL offiziell in Detroit seine Weltpremiere feierte. Zum geschmachteten "Something special" der Band De-Phazz rollte die sechste Generation des Zweisitzers auf die Bühne – ein passender Titel, denn über 40 Prozent dieses "Markenbotschafters", wie ihn Konzernchef Dieter Zetsche nannte, verkaufen sich in Nordamerika. So steht der SL für den Anspruch der Stuttgarter, auch 2012 mit neuen Modellen auf dem US-Markt weiter zuzulegen. Gerne Premium, gerne im Kampf mit
BMW.
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Video: Mercedes SL (2012)
Präsentation in Detroit
Über 245.000 Autos hat Mercedes im gerade abgelaufenen Jahr 2011 verkauft, das sind 16,4 Prozent mehr und nur noch knappe 2000 weniger als die Münchener. Doch kein Wort davon bei Zetsche, der in Detroit als ehemaliger Chrysler-Chef ohnehin halbe Heimspiele feiert und einen launigen englischsprachigen Humor pflegt. "Mit der Kettensäge kann jeder ein Auto leichter machen – wohl nicht zur Freude des Besitzers. Wir haben es klüger angestellt!" Runde 140 Kilo soll der neue SL dank Alu und Magnesium verloren haben und damit zumindest einen Teil des Modellnamens Sport Leicht wieder einlösen können. Wir werden nachmessen! In den USA startet der 550 SL zunächst nur als Achtzylinder, für unter 100.000 Dollar, das sind rund 77.000 Euro.
Abgespeckt: 140 Kilogramm Gewichtsverlust kommen Verbrauch und Dynamik zugute.
Dafür bekommt der deutsche Käufer gerade mal den neuen Sechszylinder, auch der dank zahlreicher Sparmaßnahmen um bis zu 35 Prozent sparsamer. "Unterm Strich erreicht unsere Flotte nun 150 Gramm CO
2-Ausstoß", verkündete der Mercedes-Chef. "Das entspricht in Europa 6,0 Liter auf 100 Kilometer." Aber nicht in den USA, wo die Marke weiter auf dem Gas bleiben will, vor allem mit Kosmetik für die beliebten SUVs. Bis Mitte 2012 bekommen der GLK und die
G-Klasse ein Facelift, der GL erscheint im Herbst komplett neu. In zwei Jahren startet in Tuscaloosa (Alabama) auch die Produktion der
C-Klasse, später sogar der Bau sparsamer Vierzylindermotoren gemeinsam mit
Nissan. Im Gegensatz zu seinen markigen Versprechen will Dieter Zetsche bei der großen Kunden-Jagd in den USA offensichtlich auch auf Kleinvieh zielen.
Kommentare zum Artikel (30)
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Alles nur Schrott was nach dem R129 kam!!!Ihr armen Zeitgenossen, die nie etwas besseres kennenlernen werden!R129 Forum.de
Schluss mit den Lorbeeren!Das Auto ist einfach beschissen und alle die so einen Albtraum gut heissen sind primitiv, inklusive die Fachidioten die dieses Monster abgesegnet haben.Gute Nacht Daimler!
armes kerlchen, sowas fährt mal als wertanlage bzw. Zweitwagen. in 15 Jahren wird's dann für eine aktuelles Modell bei ihnen reichen!
Richtig ist das dieser SL niemals dem R129 das Wasser reichen kann,Punkt!!
Dieser Wagen ist eine grottenhafte Missgeburt!!!
Wer hat denn die Front verbrochen?
Ein wenig schöner hätte man den schon designen können.
Das der Dieter da noch lachen kann....