Mercedes SL Pagode: Autos, die uns fehlen

— 29.11.2010

Neo-Pagode, bitte

Im März 1963 rollte der Mercedes SL "Pagode" ins Rampenlich. So schlank, so rank, so anders. Zeit für eine Neuauflage, meint AUTO BILD. Erster Ausblick auf die Neo-Pagode.



Natürlich war dieses nach innen gewölbte Dach (daher "Pagode") kein Witz. Mercedes machte keine Witze. Wie immer gab es dafür streng sachliche Gründe: bequemer Einstieg und gute Sicht, aber geringe Gesamthöhe, also wenig Luftwiderstand. Die originelle Lösung konnte die hohe Reizwirkung des Zweisitzers nicht schmälern – im Gegenteil. So schlank, so elegant und so leichtfüßig wie dieser bewegte sich der SL nie wieder. Der Modetrend förderte seither die Fettleibigkeit. Vergessen die Erkenntnis, dass auch ein so zierlicher Roadster die ganze Klasse und Hochwertigkeit eines Mercedes ausstrahlen kann. Schade. Und Motivation genug, uns die Pagode zurückzuwünschen – modern interpretiert, logisch, aber kein Protzpanzer, sondern wie damals auf Taille geschnitten mit jugendlich ranker Figur. Und innen ohne Plastik, stattdessen mit viel Chrom auf lackiertem Blech, wenn die Kosten-Controller es denn übers Herz bringen.

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