SLR vergammelt in Tschechien

Mercedes SLR vergammelt in Tschechien

— 21.02.2017

SLR zum Stillstand verdammt

Seit 2011 vergammelt ein Mercedes SLR McLaren auf einem Hof der tschechischen Polizei. Das traurige Schicksal des Supersportlers!

Der Mercedes SLR wird irgendwann bei einer Polizei-Auktion versteigert.

Moos am Heck, durch die Turbinen-Felgen schlängelt sich das Gras: In Tschechien gammelt ein Mercedes SLR McLaren (Zeitwert 2017: ca. 350.000 Euro) bereits seit 2011 vor sich hin. Der exklusive Supersportler muss wegen eines bislang ungeklärten Verbrechens auf dem Hof ausharren. Für den Fall, dass die Behörden die Straftat aufklären, wird der SLR wahrscheinlich bei einer Polizei-Auktion versteigert. Unter der Haube schlummert ein 5,4-Liter-V8, der normalerweise 626 PS mobilisiert. Von 0 auf 100 km/h geht es in 3,6 Sekunden, Schluss ist erst bei 337 km/h. Fraglich, ob der Wagen diese Werte noch abrufen kann. Über die Jahre dürften sich Wind und Wetter sowie Flora und Fauna an dem Wagen vergangen haben.

Diktatoren-Sohn ist Supercars los

Nguema Mangue besitzt unter anderem diesen seltenen Maserati MC12.

Die Schweizer Behörden haben die äußerst exklusive Supercar-Sammlung eines Dritte-Welt-Potentaten beschlagnahmt, weil die Behörden ihn der Geldwäsche beschuldigen. Ferrari 599 GTO, Ferrari Enzo, und Bugatti Veyron, Lamborghini Veneno und ein Koenigsegg One:1 konfiszierte die Schweizer Polizei Anfang November am Genfer Flughafen. Damit ist Teodoro Obiang Nguema Mangue, Vizepräsident des afrikanischen Staates Äquatorialguinea und bisheriger Besitzer der Supercar-Juwelen, erstmal seine Lieblingsautos los. Die Wagen haben einen kaum seriös einzuschätzenden Wert, allein der Koenigsegg One:1, einer von nur sieben gebauten, ist rund 2,8 Millionen Euro wert. Die Behörden setzten die Obiang-Flotte kurz vor dessen geplanter Ausreise aus der Schweiz fest. Unklar ist bislang, ob der bisherige Supercar-Besitzer das Land verlassen durfte. Fest steht, dass er in den USA und in Frankreich als unerwünschte Person gilt.

Supersportler mit veruntreutem Geld bezahlt

Teodoro Obiang Nguema Mangue lebt auf großem Fuß und zeigt das stolz im Internet.

Die Behörden werfen dem Afrikaner vor, seinen ausschweifenden Lebensstil durch Veruntreuung von staatlichen Geldern und Korruption zu finanzieren. Äquatorialguinea gilt als der drittwichtigste Erdölförderer Afrikas südlich der Sahara. Das macht die kleine Elite an der Spitze des Staates reich. Das Privatvermögen von Präsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo, Nguema Mangues Vater, wird auf 600 Millionen Dollar geschätzt. Neben exklusiven Autos und teurer Kunst besitzt der Sohn mehrere Villen in Südafrika und Kalifornien und lebt hauptächlich im Ausland.

Koenigsegg One:1: Fahrbericht

Koenigsegg One:1 Koenigsegg One:1 Koenigsegg One:1

Ferrari verstaubt in Dubai

Der Besitzer ließ den Ferrari Enzo in Dubai zurück. Jetzt verstaubt er bei der Polizei.

Den Wagen des afrikanischen Politikers könnte es jetzt so ergehen wie einem Ferrari in Dubai: Dort verstaubt seit Jahren ein Enzo bei der Polizei, weil er in ein Verbrechen verwickelt sein könnte, berichtet das Portal "Carbuzz". 2011 sei der Wagen angeblich von einem Briten gekauft worden, der den Ferrari und das Land kurz danach verlassen habe. 20 Monate später erwarb die Polizei laut "Carbuzz" das herrenlose Fahrzeug.

Edo Enzo XX Evolution

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Alle News und Infos zum Ferrari Enzo

Die Polizei darf Enzo nicht verkaufen

399 Exemplare wurden von dem Supersportwagen gebaut. Käufer brauchten eine Einladung von Ferrari.

Seitdem verstaubt der Enzo auf dem Gelände einer Verwahrstelle, denn zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass der Ferrari Beweisstück in einer polizeilichen Untersuchung ist. Die Polizei in Dubai kann den Ferrari Enzo erst verkaufen, wenn der Fall abgeschlossen ist. Um ihn vor dem Wüstensand zu schützen, hat die Polizei den Enzo inzwischen in eine Halle gebracht, so "Carbuzz". Insgesamt wurden nur 399 Ferrari Enzo gebaut. Käufer mussten von Ferrari eingeladen werden um sich den Supersportler für 662.000 Euro (Listenpreis!) zu sichern. Potenzielle Käufer hätte die Polizisten aus Dubai genug berichtet "Carbuzz": Ein Amerikaner habe 1,6 Millionen Dollar (etwa 1,4 Millionen Euro) für den Enzo geboten.

Supersportler im Polizei-Einsatz: Update

Autoren: Katharina Berndt,

Stichworte:

Supersportwagen

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