Mercedes SLS AMG auf der IAA 2009

Mercedes SLS AMG auf der IAA 2009

— 09.09.2009

Der neue deutsche Superstar

Der legendäre Flügeltürer ist wieder da. Mercedes SLS: ein Supersportwagen nach historischem Vorbild, für 177.310 Euro. Wer jetzt über Preis und Verbrauch diskutiert, hat nichts verstanden.

Oh ja, der ist es. Dieser Anblick trifft mit voller Wucht. Funkelnd wie ein Rubin steht der rote SLS im weichen Sonnenlicht. Was für ein Sportwagen! Was für ein Mercedes! Seine Form ist Sünde, ohne jede Übertreibung: Sie macht sprachlos. Also erst mal ganz tief Luft holen und dann nachfragen: "Das ist kein Showcar? Auch keine Studie? Wird er wirklich so auf die Straße gelassen?" – "Ja, genau so kommt er", verkünden die Mercedes-Mitarbeiter nicht ohne Stolz. Verständlich, denn so atemberaubend, wie er da steht, feiert der Mercedes SLS auf der IAA 2009 in Frankfurt (17. bis 27. September) Weltpremiere. Anfang 2010 kommt er in den Handel, für 177.310 Euro.

Hier geht es zur Sonderseite IAA 2009

Er ist der neue deutsche Superstar in den Mercedes-Autohäusern. Auf der Messe sowieso. Ganz ehrlich: Dieses Auto ist schöner, als alle Skizzen, Bilder und Erlkönig-Fotos es je ahnen ließen. Sein Design ist schlicht zum Niederknien. Der SLS ist ein überfälliger Überflieger. Sie werden ihn "genial" finden da draußen, oder "voll krass", je nach Stadtteil. Aber in der Bewunderung werden sich die Betrachter des SLS so einig sein wie ihre Väter und Opas, die vor 50 Jahren mit feuchten Augen vor dem ersten 300 SL standen. Schon damals ging es nicht nur um technische Daten, sondern auch um das Selbstbewusstsein einer ganzen Nation. Das passt. Allerdings nicht allen. Die "Frankfurter Allgemeine" findet, das Auto sei Wasser auf die Mühlen der Kritiker, und meint wohl nicht zuletzt die 13,2 Liter Normverbrauch des Achtzylinders. Auch die für 2013 angekündigte Elektroversion wird die Umwelt nicht retten.

Alles über die erste Ausfahrt mit dem SLS lesen Sie hier

Doch egal ob mit E-Motor oder Hochdrehzahl-V8, so präsent wie der SLS sind sonst höchstens nur die Top-Typen etwa von Ferrari oder Aston Martin. Das Besondere am SLS: Er interpretiert das große Original von 1954, ist aber kein Retro-Auto. Er verschafft sich Respekt, ohne ihn zu fordern. Er wirkt nicht so fremd wie der Supersportler SLR mit seinen britischen Genen. Anders als das mit McLaren in England produzierte Kooperationsmodell ist der SLS ein AMG-Eigengewächs.

Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten gibt es in AUTO BILD 37/2009 – ab 11. September im Handel!
Jörg Maltzan

Jörg Maltzan

Fazit

55 Jahre mussten wir warten, bis Mercedes wieder eine alles überstrahlende Ikone präsentiert. Alle Achtung, dass sie sich überhaupt an dieses Thema getraut haben. Das Ergebnis überzeugt bis fast in die letzte Flügel-Fuge. Mehr Auto-Faszination geht nicht. Und das schon im Stand. Gäbe es sechs Sterne, ich würde sie dem SLS geben.

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