SLS bleibt Formel 1 Safety Car

Mercedes-Benz SLS AMG Official F1 Safety Car 2011 Mercedes-Benz SLS AMG Official F1 Safety Car 2011

Mercedes SLS AMG bleibt Formel 1 Safety Car

— 22.03.2011

AMG fährt weiter Königsklasse

Mercedes AMG-Modelle stellen bereits seit 1996 die Safety Cars der Formel 1. 2011 geht der SLS ins zweite Dienstjahr. Das Medical Car ist ein überarbeitetes C 63 AMG T-Modell.

Neue Formel 1-Saison, altes Auto. Wobei es nicht fair wäre, beim Safety Car der Formel 1 von einem alten Eisen zu sprechen: Der Mercedes SLS AMG kommt in seiner zweiten Saison immer dann zum Einsatz, wenn gefährliche Situationen wie Unfälle oder schlechtes Wetter einen normalen Rennablauf gefährden. Nach einem Funkspruch von der Rennleitung fahren Bernd Mayländer und Beifahrer Pete Tibbetts auf die Strecke und setzen sich an die Spitze des Feldes, um die Boliden sicher um den Kurs zu führen. Die Fakten des Flügeltürers: 6,3-Liter-V8-Motor mit 571 PS und 650 Newtonmeter Drehmoment. Von null auf hundert km/h braucht der Mercedes-Flitzer 3,8 Sekunden und erst bei 317 Stundenkilometern endet der Vortrieb. Dazu hat das Safety Car Sportschalensitze und ein AMG-Sportfahrwerk. Kürzeste Bremswege und höchste Standfestigkeit auch bei rennstreckentypischer Belastung verspricht die AMG Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage mit üppig dimensionierten Keramikscheiben in 402 x 39 Millimetern vorn und 360 x 32 Millimetern hinten. Auf den gewichtsoptimierten Schmiederädern im Zehnspeichen-Design sind Reifen im Format 265/35 R 19 (vorn) und 295/30 R 20 (hinten) montiert.

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Wenn Bernd Mayländer in der Formel 1 seinen Dienstantritt, ist er im Mercedes SLS AMG immer ganz vorne.

Gegenüber dem Serien-SLS mussten die AMG-Techniker nur geringfügig Hand anlegen, um den Flügeltürer fit für die Rennstrecke zu machen. Motor, Getriebe und Fahrwerk blieben unverändert. Dafür wurde die Abgasanlage überarbeitet: Ein neuer Endschalldämpfer lässt den 6,3-Liter-V8 freier atmen und vor allem deutlicher zu Wort kommen. Optisch macht das SLS-Safety Car vor allem mit der obligatorischen Dach-Lichtanlage auf sich aufmerksam. Die beiden zentralen grünen Leuchten werden aktiv, wenn sich das Safety Car mitten im Feld einreiht und alle Rennwagen zunächst überholen soll. Sobald der SLS AMG die Führung übernommen hat, signalisieren die äußeren orangen Blinkleuchten den Formel-1-Fahrern absolutes Überholverbot. Die stroboskopartigen Blitzlichter in den Scheinwerfern und Rückleuchten sind während der Fahrt immer aktiv. Im Cockpit des Safety Cars sitzen zwei zentrale Monitore zur Überwachung des Renngeschehens. Über eine Funkanlage können Mayländer und Tibbetts mit der Rennleitung sowie untereinander kommunizieren.

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Das Medical Car in der Formel 1 ist ein überarbeitetes AMG C 63 T-Modell mit 487 PS.

Das C 63 AMG T-Modell fährt als offzielles Medical Car bereits in seine vierte Saison, wird 2011 jedoch mit neuem Design und aktualisierter Technik inklusive AMG Speedshift MCT Siebengang-Sportgetriebe an den Start gehen. Seine Aufgabe: Eine schnelle Notfallversorgung im Falle eines Unfalls. Der rasende Kombi folgt dem Formel 1-Feld in der Startrunde, weil die Rennwagen in dieser kritischen Phase des Rennens noch besonders dicht beisammen sind. Zu den wesentlichen optischen Neuheiten zählen die Aluminium-Motorhaube mit modifizierten Powerdomes, die Kühlermaske, die Scheinwerfer und die AMG Heckschürze. Für Vortrieb sorgt der AMG 6,3-Liter-V8-Motor, der im Medical Car ab sofort 487 PS und damit 30 PS mehr als bisher leistet. Gefahren wird das Medical Car vom Rennfahrer Alan van de Merwe (31, Südafrika), Beifahrer ist der offizielle FIA-Grand-Prix-Chefarzt Dr. Gary Hartstein (56, Belgien). Im Fond sitzen zwei assistierende Mediziner, die aus einer ausgesuchten Spezialklinik nahe der jeweiligen Rennstrecke stammen. Im Kofferraum findet die komplette Notfallausrüstung inklusive Defibrillator und Beatmungsgerät ihren Platz.

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