Mercedes SLS AMG: Tuning von Brabus in Genf 2011 — 02.03.2011

Brabus zeigt SLS 700 Biturbo

Der Autosalon in Genf feuert auch Tuner Brabus zur Höchstleistung an. Im Brabus 700 Biturbo galoppieren 700 Turbo-Pferde um die Wette. In deutlich unter vier Sekunden liegen 100 km/h an.

Perfektionismus in Sachen Tuning lässt sich immer noch steigern. Ganz aktuell zeigt das die High-end-Schmiede Brabus mit einem motortechnisch überarbeiteten Mercedes SLS AMG. Der Sportwagen, der im Schwabenländle mit 571 Serien-PS vom Band läuft, erhält beim Tuner einen Leistungsschub auf bärenstarke 700 PS und 850 Newtonmeter maximalem Drehmoment. Brabus realisiert die Leistung mit einem speziell für den SLS entwickelten Biturbo-System. Besonderheit der "Luftschaufler" ist ein linksdrehender Turbolader für die linke Zylinderbank. Im Normalfall werden für beide Zylinderbänke rechtsdrehende Lader verwendet. Der Tuner verspricht so eine nahezu optimale Leistungskurve des Sechsliter-V8-Motors.

Überblick: Das zeigen die Tuner in Genf 2011

Eine Tachoskalierung bis Tempo 400 zeugt von enormem Selbstbewustsein.

Eine Tachoskalierung bis Tempo 400 zeugt von enormem Selbstbewustsein.

Der aufgemotzte SLS, der auf dem Autosalon in Genf Premiere feiert, ist laut Brabus 340 km/h schnell. Eine Tachoskalierung bis Tempo 400 lässt ahnen, was ohne Begrenzung und mit Rückenwind möglich wäre. Zusätzlicher Trumpf des Brabus 700 Biturbo ist die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h: Hier vergehen gerade mal 3,7 Sekunden. Geschaltet wird im Brabus-SLS via Speedshift-DCT-Siebengang-Sportgetriebe. Äußerlich legt der 700 Biturbo durch das Widestar-Breitbaukit um gute 20 Millimeter an der Hinterachse zu. Unter der rundum geänderten Aerodynamik sorgen 20 und 21 Zoll große, hauseigene Räder für adäquate Traktion. Abgerundet wird das technische Tuning durch optimierte Fahrwerkskomponenten, einer stärkeren Bremsanlage und einer Sportauspuffanlage aus extrem leichtem Titan. Letztere arbeitet im "Coming Home"-Modus leiser, brüllt im Sportmodus allerdings noch kräftiger als die Serienanlage. Mehr zum Thema Brabus Tuning.

Ebenfalls in Genf: Mansory Cormeum auf Mercedes SLS-Basis

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Kommentare zum Artikel (2)

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03.03.2011, 13:42Uhr

ich find ihn ganz gut, aber was sind das für hässliche schlitze (hinten an der Seite)?

Ingo Forlan
02.03.2011, 22:43Uhr

Sieht ja aus wie ein Russen Honda , Brabus weiß auch nicht mehr weiter..

Seite 1

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