Mercedes Sprinter James Cook

Mercedes Sprinter James Cook (2006) Mercedes Sprinter James Cook (2006)

Mercedes Sprinter James Cook (2006)

— 20.07.2006

Weltenbummler, die Dritte

Für die dritte Generation seines Reisemobils hat Mercedes erstmals zwei verschiedene Karosserie-Varianten im Programm.

Seit 29 Jahren ist der von Mercedes und Westfalia angebotene "James Cook" in Kreisen der Reisemobilisten eine feste Größe. Zunächst vom Wohnmobil-Spezialisten Westfalia weitgehend in Eigenregie gebaut (immer auf Mercedes-Basis), wurde der Reisemobil-Hersteller nach finanziellen Schwierigkeiten im Jahr 2001 vom großen Partner aus Stuttgart zu 100 Prozent übernommen. Kein Wunder also, daß nur wenige Wochen nach Marktstart der neuesten Mercedes Sprinter-Generation auch der James Cook in modernem Gewandt erscheint.

Erstmals in der Geschichte des Weltenbummlers stehen zwei verschiedene Karosserievarianten zur Wahl (Classic und Compact), zwei Design- und Ausstattungslinien (Trend und Ambiente). Gleichgeblieben ist die typische Vierer-Sitzgruppe, bestehend aus Zweiersitzbank und gedrehten Vordersitzen. Weiter hinten ist in Fahrtrichtung links die Naßzelle (Waschbecken, Dusche inklusive Warmwasseranlage und Toilette) plaziertm rechts die Küche. Sie wird wahlweise in L-Form eingesetzt oder als gerader Küchenblock, die zweite Variante läßt Platz für einen zusätzlichen Heckeinstieg und einen von außen zugänglichen Stauraum im Heck.

Zwei Dachvarianten sind im Angebot: Schon das Superhochdach des Basismobils bietet in der Modellvariante "Compact" Stehhöhe und vorn über dem Fahrerhaus einen großen, offenen Stauraum. Das alternativ verwendete Hochdach von Westfalia Van Conversion in der Variante "Classic" hat dazu noch reichlich Raum für ein Dachbett zu bieten. Optional kommt es mit integrierter Markise.

Die Aggregats-Palette des Serien-Sprinter treibt auch das Wohnmobil an, die CDI-Diesel leisten 109 bis 184 PS, erfüllen Euro 4 und haben einen Partikelfilter. Die Kraftübertragung übernimmt serienmäßig ein Sechsgang-Schaltgetriebe mit Joystick oder wahlweise eine Fünfgang-Automatik. Für die Sicherheit an Bord sorgen ABS, Antriebs-Schlupfregelung (ASR), eine elektronische Bremskraftverteilung (EBV) und der Bremsassistent (BAS). Außerdem serienmäßig mit dabei: das elektronische Stabilitätsprogramm "Adaptive ESP" mit Ladungs- und Schwerpunkterkennung, Fahrer- und Beifahrer-Airbags sowie die Isofix-Kindersitzbefestigungen auf der Sitzbank. Darüber hinaus können optional Thorax-Sidebags für Fahrer und Beifahrer geordert werden.

Zu Preisen gab es aus Stuttgart noch keine Informationen, bestellt werden kann der neue James ab Beginn des Düsseldorfer Caravansalons 2006 (26. August bis 3. September), ausgeliefert wird im Spätherbst.

Autor: Jan Kriebel

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