Mercedes trennt sich von Motorsportchef Haug

— 13.12.2012

Ende einer Legende

Es ist der Abschluss einer 22 Jahre währenden Ära: Nach dem Rücktritt von Ex-F1-Weltmeister Michael Schumacher trennt sich das Mercedes-Team auch von Motorsportchef Norbert Haug.

(dpa/cj) Norbert Haug muss nach 22 Jahren als Motorsportchef bei Mercedes gehen. Der Vertrag mit dem 60-Jährigen werde zum Saisonende in "beiderseitigem Einvernehmen" aufgelöst, teilte Daimler am 13. Dezember 2012 überraschend mit. Zuvor hatte SPORT BILD von der Trennung berichtet. "Norbert Haug war über 20 Jahre lang das Gesicht des Motosport-Engagements von Mercedes-Benz. Er hat für mich eine ganze Ära geprägt – und als Highlight die erfolgreiche Rückkehr der Silberpfeile in die Formel 1 verantwortet", erklärte Daimler-Konzernchef Dieter Zetsche.

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Ihre Zusammenarbeit bei Mercedes war nur mäßig erfolgreich: Motorsportchef Norbert Haug (l.) und Comebacker Michael Schumacher.

Seit der spektakulären Formel 1-Rückkehr des Mercedes-Werksteams mit Rekord-Weltmeister Michael Schumacher zur Saison 2010 steht für die Silberpfeile nur ein Rennsieg zu Buche. Im April 2012 hatte Nico Rosberg den Großen Preis von China gewonnen. Seit Haugs Amtsantritt am 1. Oktober 1990 gewann Mercedes-Benz mit seinen Partnern insgesamt sechs Formel 1-Weltmeistertitel und holte 87 Formel 1-Siege. "Leider konnten wir seit der Gründung unseres eigenen Werksteams seit 2010 unsere eigenen Erwartungen mit einem Sieg 2012 noch nicht erfüllen, aber die Weichen sind für Erfolge gestellt, und das Team und unsere Fahrer werden alles geben, diese zu erreichen", sagte Haug. Schumacher hatte bereits im Oktober nach sportlich enttäuschenden drei Jahren bei Mercedes seinen endgültigen Rücktritt erklärt.

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Kommentare zum Artikel (13)

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Reinhard-Michael Sperling
04.02.2013, 06:30Uhr

Liebe Leser!
Hier noch 1 Mal die nachzuweisenden Daten:
1. Mein externer Ideenvorschlag wurde bereits am 11.6.2008 an "Mercedes" geschickt. Dies hat mir "Mercedes auch in einem Schreiben bestätigt!
2. Eine Regeländerung betrifft immer alle Teams. Da aber im Jahre 2012 einige Rennställe noch mit der "alten Nase" ihre Rennen bestritten, kann die mutmaßliche Behauptung von "Mercedes" nicht stimmen und sollte meine Einsendung ("reduzierte Nase") vertuschen. Ein Schreiben von "Mercedes" beweist ohndies, dass sie meine Zusendung angenommen und bearbeitet haben, was man an den handschriftlich eingetragenen Jahreszahlen (2008) sieht!
Des Weiteren werde ich heute eine Strafanzeige gegen Herrn Zetsche an die Staatsanwaltschft nach Stuttgart schicken.
M.f.G.

Reinhard-Michael Sperling
02.02.2013, 17:24Uhr

Ich habe heute amerikanische Zeitungen gesichtet, ob diese auch Kommentar-Funktionen haben. Ja es geht. Nun muss ich nur noch mein Englisch aufpolieren und dann gehts los.

Reinhard-Michael Sperling
02.02.2013, 13:14Uhr

Hiermit möchte ich einmal die Kommentar-Funktionen bei allen Zeitungen aus dem Springer-Verlag loben...; denn sie sind einfach vor -Bild- lich!

Reinhard-Michael Sperling
02.02.2013, 12:58Uhr

Ich habe mich entschlossen, meine Kommentare über den mutmaßlichen Betrug durch "Mercedes" demnächst auch in amerikanischen und Chinesischen Zeitungen zu veröffentlichen.

Reinhard-Michael Sperling
02.02.2013, 12:55Uhr

Leider gibt es Journalisten, die sich von den Falschinformanten bei "Mercedes" ein "X" für ein "U" vormachen lassen. Hier nochmal folgende Daten:
Meine externe Ideeneingabe bei "Mercedes" erfolgte am 11.6.2008. Im Jahre 2011 erließ die FIA eine Regeländerung, weshalb "Mercedes" angeblich gezwungen war, die "Reduzierte Nase" einzuführen. Dass dieses eine mutmaßliche Lüge von "Mercedes" war, sieht man auch daran, dass andere Teams die "alte Nase" beibehalten haben. Ergo war "Mercedes" gar nicht gezwungen, die neue Nase einzuführen. Außerdem wirkt auch "Mercedes" an Regeländerungen mit! Sie konnten also meine Idee als ihre eigene ausgeben und mutmaßlich viel Geld einsacken!

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