Mercedes und Land Rover: Vorschau
— 17.10.2012Neue SUVs mit Offroad-Optik
Der Mercedes GLG ist ein neues Modell im Kompaktformat, der Land Rover Defender die Evolution des Originals. Erste Bilder!
Allrad-Pick-ups im Vergleichstest: Schwere Laster
Die Briten haben deutlich größere Produktionsprobleme, denn die neuen Modelle verkaufen sich wie geschnitten Brot, und England ist als Standort für ein Fahrzeug in der 25 000- bis 30 000-Euro-Liga eigentlich zu teuer. Deshalb will Land Rover den Wagen primär im Ausland fertigen und dabei den Absatz der Defender-Palette von 20 000 Stück im vergangenen Jahr auf 100 000 Autos bis 2020 verfünffachen. Damit würde die wiederbelebte Ikone dem Marktführer Toyota Hilux, der alljährlich eine halbe Million Kunden findet, wenigstens etwas dichter auf den Pelz rücken. Analog zum japanischen Erzrivalen bleibt vermutlich auch der Kantenhauber aus Solihull der klassischen Rahmenbauweise treu, die mit hinterer Starrachse schraubengefedert durchs Leben stakst. Als Basis ist ein abgespeckter T5-Bausatz des Range Rover Sport/Discovery in Diskussion, der auf lange Sicht allerdings zu schwer und nicht ausreichend flexibel sein dürfte. Vielversprechender erscheint eine komplette Neukonstruktion, die sich auch in einer komfortableren Ausprägung mit hinterer Einzelradaufhängung realisieren ließe. Nach inoffiziellen Informationen planen die Produktstrategen für den neuen Defender eine Laufzeit von 20 Jahren in drei Zyklen, wobei sich der Hauptmarkt immer mehr in Richtung Afrika, Asien, Nahost und Indien verschiebt.Trotz der Offroad-Optik: Basis nur mit 4x2-Antrieb
Fahrzeuge der Spezialeinheiten: Neues Gerät für die Navy Seals
Range Rover stellt 2015 auch den RR Sport auf die neue Alu-Architektur (PLA), die rund 400 Kilo leichter baut. Der Evoque bleibt der Stahlbauweise treu (LR-MS), die aber nur mit hohem Aufwand für den Nachfolger des Discovery (kommt 2016) adaptiert werden kann. Der für 2015 avisierte Freelander 3 soll sich dagegen die Gene mit dem Evoque teilen. Der neue Defender wird aus heutiger Sicht in zwei verschiedenen Ausführungen auf den Markt kommen: als robuster, langlebiger und wartungsarmer Geländewagen sowie als kultig-cooles Freizeitfahrzeug mit deutlich besserem Komfort und durchaus sportlichem Handling. Beide Spielarten besitzen sechs oder acht Airbags, Servolenkung, ABS und ESP, wahlweise Schaltgetriebe oder Automatik, Vierzylinder-Diesel oder -Benziner sowie das volle Programm an Assistenzsystemen, Infotainment- Optionen und Ausstattungspaketen. Während im Lifestyle-Modell eine einfache Ausführung des Terrain Response mit nur drei Fahrprogrammen zum Einsatz kommen soll, kann die Variante für Offroad-Profi s fast nach Belieben aufgerüstet werden. Mercedes arbeitet bereits an einem Plug-in-Hybrid für GLG und GLA mit elektrifizierter Hinterachse und kompakter Lithium-Ionen- Batterie. Land Rover will die neue Sauber-und-Spar-Technik dagegen zunächst im Range und im Range Rover Sport einführen. Erst danach sollen auch die kleineren Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ausgerüstet werden – hier wie dort frei nach dem Motto: moderner Inhalt in klassischer Verpackung.Das könnte Sie auch interessieren







































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