Mercedes Unimog U 527 Geräteträger: Mitfahrt

Mercedes Unimog U 527 Geräteträger: Mitfahrt

— 07.04.2014

Erste Mitfahrt im neuen Unimog

Die zweite Generation des Unimog Geräteträgers rollt auf die Straßen. Wir haben im neuen U 527 schon mal Platz genommen und erste Fahreindrücke gesammelt.

Stärker und zugleich sparsamer soll die zweite Generation des Unimog Geräteträgers sein. Außerdem hat Mercedes vieles getan, um die Bedienung zu verbessern. Davon konnten wir uns bei einer ersten Mitfahrt im neuen U 527 überzeugen. Der U 527 gehört momentan zu den Leistungsstärksten "Universal-Motor-Geräten" (Unimog) und wird von einem 272 PS starken Sechszylinder-Diesel mit 1200 Newtonmeter Drehmoment angetrieben. Das zulässige Gesamtgewicht des 4x4-Offroaders mit 3,35 Meter-Radstand beträgt 16,5 Tonnen. Im Herbst wird der U 530 mit 300 PS folgen.
Alles zur neuen Generation des Unimog

Alles im Blick: Kurzhaube und Freisichtkabine lassen viel von Straße und Arbeitsgerät erkennen.

Nach Erklimmen des Fahrerhauses über eine kleine Leiter, wirkt jede erhöhte Sicht aus einem SUV lächerlich. Dank der sogenannten Freisichtkabine hat man den gesamten Vorausbereich und das Arbeitsgerät bestens im Blick. Der Unimog ist knapp drei Meter hoch. Im Gegensatz zur ersten Modellgeneration seit dem Jahr 2000 sind die Scheibenwischer jetzt über der Windschutzscheibe angebracht und werden durch eine Blende vor Schnee und Dreck geschützt. Die Kurzhaube ist seit über 60 Jahren bewährt, schafft zwischen Fahrer und Fahrbahn sowie Geräten eine geringe Distanz. Zusätzlich hilft eine Frontkamera beim Ein- und Auskoppeln. Das neue Multifunktionslenkrad erleichtert das Annehmen von Anrufen oder das Bedienen des Bluetooth-Radios. Bekannt, aber immer noch ein besonderer Clou: Mit wenig Aufwand lässt sich das Lenkrad auch auf die Beifahrerseite verfrachten.

Unimog 5023: Sitzprobe

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Durch den stärkeren Motor kommt der immerhin 15 Tonnen schwere (wenn mit Streusalz gefüllt) Unimog flotter von der Stelle. Schneller als 89 km/h darf er nicht fahren und wird daher abgeregelt. Die Lenkung soll leichtgängiger sein. Große und kleine Hindernisse überwinden die Portalachsen mit Schraubenfedern problemlos, lassen den Fahrer auf seinem gefederten Sitz nachschwingen. Zum Bedienen der zwei Tonnen schweren Schneefräse braucht es konstante 2000 Umdrehungen die Minute. Dabei hilft das Easy-Drive-System. Es verbindet einen hydrostatischen Antrieb mit einem mechanischen Schaltgetriebe. So kann der Unimog bei gleichbleibender Drehzahl die Geschwindigkeit bis 50 km/h erhöhen. Völlig ausreichend, weil beim Schnee-Fräsen das Tempo bei einem km/h liegt. Die Räumleistung der 2,65 Meter breiten Fräse liegt bei 1600 Tonnen die Stunde. Wenn es nach der Arbeit wieder schneller vorangehen soll, kann der Fahrer neuerdings ohne anzuhalten in den mechanischen Betrieb wechseln. Zum Schalten der acht Gänge sowie zum Vor- und Zurückfahren stehen ein neuer Lenkstockschalter rechts, ein weiterer Schalter links und ein Joystick in der Mittelkonsole zur Verfügung. So kann sich der Fahrer seinen Arbeitsplatz individuell nach seinen Bedürfnissen einrichten.


Robin Hornig

Fazit

Der Unimog ist nicht nur ein Alleskönner im Gelände, sondern auch in puncto Bedienerfreundlichkeit ein Multi-Talent.

Stichworte:

Nutzfahrzeuge

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