Mercedes verhandelt mit BMW — 04.07.2007

Neue A-Klasse auf Mini-Basis?

BMW und Mercedes diskutieren eine Kooperation im Kleinwagensegment. Ziel: A-Klasse und Mini sollen in der nächsten günstiger produziert werden.

Offiziell wird es dementiert, doch hinter vorgehaltener Hand umso heftiger diskutiert: Mercedes und BMW verhandeln über eine Zusammenarbeit bei Kleinwagen. Die Idee liegt nahe: Sowohl Mercedes als auch BMW brauchen einen Partner, um die Nachfolgegenerationen der A-Klasse und des Mini zu geringeren Kosten als bisher produzieren zu können.

Beide Kompaktmodelle passen wegen ihres Frontantriebs nicht wirklich zu den größeren, heckgetriebenen Produktfamilien ihrer Hersteller. Vor allem Mercedes steht unter enormem Zeitdruck, denn schon 2012 soll der A-Klasse-Nachfolger kommen. Bisher war geplant, die neue A-Klasse auf einer zusammen mit Chrysler entwickelten Plattform aufzubauen. Nach der Trennung von Chrysler fehlen laut Mercedes dazu nun aber die Voraussetzungen, vor allem was die Qualitätsmaßstäbe des Hauses betrifft.

Auch BMW spürt hohen Kostendruck, obwohl sich der neue Mini zumindest in Deutschland gut verkauft. Schon bei einer nicht vollständigen Auslastung der Produktion drohen dem Kleinwagen allerdings rote Zahlen. Als Alternative zu Peugeot oder Honda, beide als BMW-Kooperationspartner im Gespräch, bietet sich nun Mercedes als weitere Alternative an. Im Juli 2007 soll die Entscheidung fallen.

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