Mercedes Vision GLK Freeside

— 03.01.2008

Geländeluxus, kompakt

Wer die Buchstaben zu deuten weiß, kann den neuen Mercedes GLK entschlüsseln: "G" deutet auf den Urahn, "L" steht für Luxus, "K" für kompakt. In Detroit zeigen die Stuttgarter die seriennahe Vision ihres kleinsten SUV.

Studien heißen bei Mercedes gerne "Vision". So ist es auch beim GLK, der auf der North American International Auto Show in Detroit (13. bis 27. Januar 2008) Premiere feiert. Nach den vermutlich nicht ganz ungewollt entstandenen Fotos des Neulings während den Dreharbeiten zu "Sex and the City" dürfen wir nun einen offiziellen Blick auf das kleinste SUV aus Stuttgart werfen. An den Start geht der künftige Konkurrent von BMW X3, VW Tiguan und Co im Herbst 2008, und er wird sich in seiner Serienversion nur noch in Nuancen vom "Vison GLK Freeside" unterscheiden. Über die Bedeutung des Namens klärt Mercedes-Benz – frei nach SL/SLK-Tradition – bereits jetzt auf: "G" deutet auf den Urahn hin, "L" steht für Luxus und "K" für kompakt. Damit bewegt sich das SUV im Spannungsfeld zwischen Geländeoptik und komfortabler Straßentauglichkeit. Optisch orientiert es sich dabei klar am großen Bruder GL.

Kantiges Design trifft Limousinen-Technik

"Mit der G-Klasse haben wir eine Stilikone geschaffen, die seit knapp 30 Jahren als 'Urmeter' gilt. Die Verbindung dieses puristischen Designs mit der neuen Mercedes-Benz Formensprache macht den Vision GLK Freeside zu einem echten Charaktertyp", sagt Designchef Prof. Peter Pfeiffer übers Premium-Kompakt-SUV, dessen technische Basis die C-Klasse ist. Kurze Überhänge, aufrechte Front, schlanke Dachpfosten und eine steile Windschutzscheibe kennzeichnen den GLK, große Böschungswinkel und hohe Bodenfreiheit sollen das Auto zudem fit für einen Ausflug ins Gelände machen. Dort wird der Allradantrieb 4MATIC in Kombination mit allerlei elektronischen Fahrhilfen für Traktion sorgen. Antriebsquelle des 4,52 Meter langen Vision GLK Freeside ist ein komplett neu entwickelter 2,2 Liter großer Vierzylinder-Diesel mit 170 PS, der dank Harnstoffeinspritzung bereits die Abgasnorm Euro 6 schaffen soll. Zur Markteinführung des Serien-GLK werden zunächst Sechszylinder unter der Haube stecken, 2008 wird die Modellpalette um eine "Sparversion" mit Heckantrieb ergänzt.

Innen geht es sicher und edel zu

Weißes Leder und matschige Schuhe vertragen sich schlecht, bei Studien macht sich so etwas aber ausgezeichnet.

Weißes Leder und matschige Schuhe vertragen sich schlecht, bei Studien macht sich so etwas aber ausgezeichnet.

Der Vision GLK Freeside wirft sich bei seinem Messeauftritt ordentlich in Schale: Mächtige 20-Zöller sowie eine Effektlackierung in "Diamantweiß Magno" mit mattem Klarlack sollen die Blicke des Publikums fesseln. Dabei lohnt auch ein Blick in den Innenraum, der mit Edelholz und weißem Leder doch eher für den Boulevard als für die Matschpiste geeignet scheint. In Sachen Sicherheit und Komfort gibt es das komplette Rundumpaket mit Pre-Safe, Airbags rundum, Dreizonen-Klimaautomatik sowie Entertainment- und Comand-System. Damit die Insassen das auch möglichst stressfrei genießen können, hat Mercedes dem Kompakt-SUV ein intelligentes Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern spendiert, das auch auf buckligen Pisten Kontakt hält. Wie oft der Serien-GLK die zu sehen bekommt, wird sich ab Herbst 2008 zeigen. Man muss allerdings kein großer Visionär sein, um die Heimat des kleinsten Geländegängers aus Stuttgart wohl eher auf befestigten Großstadtstraßen zu sehen.

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