Mercedes GLT Pick-up (2017): Vorstellung

Mercedes X-Klasse (2017): Erlkönig

— 19.05.2017

Pick-up-Benz mit Nissan-Genen

VW hat es mit dem Amarok vorgemacht, jetzt bringt auch Mercedes einen Lifestyle-Pick-up auf den Markt. Neue Erlkönigbilder und erste Infos!

➤ Vorstellung: Neue Erlkönigbilder von der Serienversion (Update!)
➤ Interieur: Premium und neu entwickelter Armaturenträger
➤ Motoren: Ausschließlich Diesel-Aggregate

Vorstellung: Neue Erlkönigbilder der Serienversion

Das Fahrgestell der X-Klasse stimmt grundsätzlich mit dem des Nissan Navara überein.

Neue Bilder der Mercedes X-Klasse sind aufgetaucht. Schon im Winter hatten die AUTO BILD-Erlkönigjäger die Serienversion der Mercedes X-Klasse bei Kältetests abgelichtet. Jetzt kam der Pick-up ihnen erneut vor die Flinte, diesmal in Südeuropa. Die aufgetauchten Fotos zeigen neue Details des Pick-Ups. An der Front bekommt die X-Klasse einen breiten, Mercedes Marken-typischen, Kühlergrill. Auch der vordere Lufteinlass ist kleiner geworden. Die hinteren Seitenfenster nähern sich mit einem leichten Schwung am unteren Rand an das Konzept an. Beim Heck wurde die Klappe der Pritsche gerader gestaltet. Schon auf der IAA in Frankfurt (14. bis 24 September 2017) könnte die finale Version der X-Klasse vorgestellt werden. Mit einer Nutzlast unter einer Tonne, optionalem Allradantrieb und extrovertiertem Design setzt Mercedes bei der X-Klasse voll auf die Lifestyle-Karte und macht damit dem VW Amarok Konkurrenz.

Gemeinsame Sache mit Renault-Nissan

Video: Mercedes X-Klasse (2017)

Erster Pick-up mit Stern

Partner bei diesem Projekt ist Renault-Nissan, mit denen Daimler bereits seit fünf Jahren zusammenarbeitet. Das Fahrgestell der X-Klasse mit robustem Stahlprofil-Leiterrahmen stimmt grundsätzlich mit dem des Nissan Navara überein: Vorn gibt's eine robuste Doppelquerlenker-Einzelradaufhängung, hinten eine belastbare Fünflenker-Starrachse. Allerdings schraubte Daimler an der Spur – nicht nur durch breitere Räder. Und natürlich wird alles feiner abgestimmt als beim Nissan. Mercedes spricht von einem markentypischen Fahrkomfort und hoher Fahrdynamik mit vorbildlichem Sicherheitsniveau. Apropos: Für Spurtreue sorgt ein permanenter Allradantrieb, der optional an Bord ist. Hinzu kommen ein Untersetzungsgetriebe und eine manuelle Sperre fürs Hinterachsdifferenzial. Mercedes könnte die X-Klasse in zwei verschiedenen Versionen anbieten: rustikal als Arbeitstier und mit Leder und Holz als Lifestyle-Variante.

Alle Mercedes-Modelle bis 2021

Mercedes GLA Coupé Illustration Mercedes GLA Illustration

Interieur: Premium und neu entwickelter Armaturenträger

Im Innenraum der Studie zeigte Mercedes einen neu entwickelten Armaturenträger mit Rundinstrumenten.

Speziell im Innenraum versucht Mercedes, die Nähe zum Nissan-Plattformbruder mit reichlich Premium-Insignien zu verschleiern. Nubuk- und Napaleder in zwei Farben sowie ein komplett neu entwickelter Armaturenträger mit in Alu gefassten Rundinstrumenten, einem freistehenden Monitor im iPad-Stil sowie runden Lüftungsdüsen sorgen für Wohlfühl-Atmosphäre. Auch die Lenksäule ist typisch Mercedes: Licht, Blinker und Wischer sitzen im linken Hebel, rechts gibt es – nichts. Der Automatik-Wählhebel befindet sich auf dem Mitteltunnel. Chefdesigner Gorden Wagener sagte im Interview mit dem Magazin "Motoring", der Innenraum entspreche fast der Serienversion. Mit der Doppelkabine als einziger Karosserie-Grundversion bietet der Innenraum Platz für bis zu fünf Personen.

Motoren: Ausschließlich Diesel-Aggregate

Motorseitig setzt Mercedes auf bereits bekannte und erprobte Aggregate. Angekündigt sind Vierzylinder- und V6-Dieselmotoren. Damit tragen die Stuttgarter dem Anspruch nach gleichmäßiger Kraftentfaltung und hohem Drehmoment bei gleichzeitig effizientem Verbrauch Rechnung.

Mercedes X-Klasse (2017): Erlkönig

Autoren: , Thomas Rönnberg

Stichworte:

Pick-up

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung