Mercedes GLT Pick-up (2017): Vorstellung

Mercedes X-Klasse (2017): Erlkönig

— 14.02.2017

Pick-up-Benz mit Nissan-Genen

VW hat es mit dem Amarok vorgemacht, jetzt bringt auch Mercedes einen Lifestyle-Pick-up auf den Markt. Die Studie ist nah am Serienmodell! Alle Infos!

➤ Vorstellung: Erste Bilder von der Serienversion (Update!)
➤ Interieur: Premium und neu entwickelter Armaturenträger
➤ Motoren: AUsschließlich Diesel-Aggregate

Vorstellung: Erste Bilder der Serienversion

Das Fahrgestell der X-Klasse stimmt grundsätzlich mit dem des Nissan Navara überein.

Bisher gab es nur ein Showcar zu sehen, jetzt haben die AUTO BILD-Erlkönigjäger die Serienversion der Mercedes X-Klasse bei Kältetests abgelichtet. Schon auf der IAA in Frankfurt (14. bis 24 September 2017) könnte die finale Version des Pick-ups vorgestellt werden. Mit einer Nutzlast unter einer Tonne, optionalem Allradantrieb und extrovertiertem Design setzt Mercedes bei der X-Klasse voll auf die Lifestyle-Karte und macht damit dem VW Amarok Konkurrenz.

Gemeinsame Sache mit Renault-Nissan

Video: Mercedes X-Klasse (2017)

Erster Pick-up mit Stern

Partner bei diesem Projekt ist Renault-Nissan, mit denen Daimler bereits seit fünf Jahren zusammenarbeitet. Das Fahrgestell der X-Klasse mit robustem Stahlprofil-Leiterrahmen stimmt grundsätzlich mit dem des Nissan Navara überein: Vorn gibt's eine robuste Doppelquerlenker-Einzelradaufhängung, hinten eine belastbare Fünflenker-Starrachse. Allerdings schraubte Daimler an der Spur – nicht nur durch breitere Räder. Und natürlich wird alles feiner abgestimmt als beim Nissan. Mercedes spricht von einem markentypischen Fahrkomfort und hoher Fahrdynamik mit vorbildlichem Sicherheitsniveau. Apropos: Für Spurtreue sorgt ein permanenter Allradantrieb, der optional an Bord ist. Hinzu kommen ein Untersetzungsgetriebe und eine manuelle Sperre fürs Hinterachsdifferenzial. Mercedes könnte die X-Klasse in zwei verschiedenen Versionen anbieten: rustikal als Arbeitstier und mit Leder und Holz als Lifestyle-Variante.

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Interieur: Premium und neu entwickelter Armaturenträger

Im Innenraum der Studie zeigte Mercedes einen neu entwickelten Armaturenträger mit Rundinstrumenten.

Speziell im Innenraum versucht Mercedes, die Nähe zum Nissan-Plattformbruder mit reichlich Premium-Insignien zu verschleiern. Nubuk- und Napaleder in zwei Farben sowie ein komplett neu entwickelter Armaturenträger mit in Alu gefassten Rundinstrumenten, einem freistehenden Monitor im iPad-Stil sowie runden Lüftungsdüsen sorgen für Wohlfühl-Atmosphäre. Auch die Lenksäule ist typisch Mercedes: Licht, Blinker und Wischer sitzen im linken Hebel, rechts gibt es – nichts. Der Automatik-Wählhebel befindet sich auf dem Mitteltunnel. Chefdesigner Gorden Wagener sagte im Interview mit dem Magazin "Motoring", der Innenraum entspreche fast der Serienversion. Mit der Doppelkabine als einziger Karosserie-Grundversion bietet der Innenraum Platz für bis zu fünf Personen.

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Motoren: Ausschließlich Diesel-Aggregate

Motorseitig setzt Mercedes auf bereits bekannte und erprobte Aggregate. Angekündigt sind Vierzylinder- und V6-Dieselmotoren. Damit tragen die Stuttgarter dem Anspruch nach gleichmäßiger Kraftentfaltung und hohem Drehmoment bei gleichzeitig effizientem Verbrauch Rechnung.

Mercedes GLT Pick-up (2017): Vorstellung

Autoren: , Thomas Rönnberg

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Pick-up

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