Mercedes zeigt den neuen offenen CLK

Das neue CLK Cabrio Das neue CLK Cabrio

Mercedes zeigt den neuen offenen CLK

— 05.02.2003

Vier Plätze an der Sonne

Und noch eine Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon: Mercedes-Benz präsentiert das neue Cabriolet der CLK-Klasse.

Vollautomatisches mehrlagiges Stoffverdeck

"Hochwertige Technik, faszinierendes Styling und Fahrspaß für vier Passagiere" - so preist Mercedes-Benz das neue Cabrio der CLK-Klasse an. Ab Frühjahr 2003 soll es die erfolgreiche Tradition der offenen Mercedes-Viersitzer fortsetzen – mit "Bestwerten in der Aerodynamik (cW-Wert 0,30), beim Geräuschkomfort und beim Kofferraumvolumen (390 Liter)".

In Sachen Insassenschutz gehen die Schwaben wie gewohnt auf Nummer sicher: hochstabile Karosseriestruktur, serienmäßig Head/Thorax-Seitenairbags, adaptive Airbags für Fahrer und Beifahrer, Gurtstraffer an allen Sitzplätzen. Das Leistungsspektrum der Vier-, Sechs- und Achtzylindermotoren für das neue CLK-Cabrio reicht von 163 PS bis 367 PS; der Kraftstoffverbrauch soll sich um bis zu sieben Prozent verringert haben.

Obendrauf gibt es ein neu entwickeltes mehrlagiges Stoffverdeck (schwarz, blau oder grau). Auf Knopfdruck oder per Fernbedienung öffnet und schließt es vollautomatisch. Sogar das Entriegeln übernimmt die Hydraulik, damit ja kein Handgriff das Rund-um-offen-Erlebnis trübt. Droht Ungemach in Form eines Überschlags, fährt innerhalb von Sekundenbruchteilen ein sensorgesteuerter Überrollschutz aus – wie gehabt.

Mehr Platz für Knie und Gepäck

Das Kofferraumvolumen vergrößerte sich gegenüber dem Vorgängermodell um 40 auf 390 Liter (nach VDA-Messmethode) -- ein neuer Bestwert unter den viersitzigen Cabrios. Ebenso wie das Verdeck lässt sich auch der Kofferraumdeckel per Fernbedienung öffnen.

Rund 40 Prozent aller Bleche der Rohbaukarosserie bestehen aus hochfesten Stahllegierungen, die bei einem Minimum an Gewicht ein Maximum an Sicherheit und Stabilität bieten. Das steigert die Torsionssteifigkeit der Karosserie gegenüber dem Vorgängermodell nochmals um rund zwölf Prozent.

Dank der in allen Dimensionen größeren Karosserie (Länge plus 71 Millimeter) und dem längeren Radstand (25 Millimeter) bietet der Zweitürer deutlich mehr Platz und Raumkomfort. Überall da, wo es gern mal zwickt oder drückt, gibt es jetzt ein bis zwei Fingerbreit mehr Freiheit – überm Kopf (plus 23 mm), bei den Ellenbogen (plus 30 mm) und um die Kniee der Fondpassagiere (fast 44 Millimeter mehr). Denen erleichtert zudem das weiterentwickelte Easy-Entry-System den Zugang zu den schalenförmigen hinteren Einzelsitzplätzen (mit integrierten Automatikgurten und höheneinstellbaren Kopfstützen, die sich per Knopfdruck an der Instrumententafel fast vollständig absenken lassen).

Klima-Automatik und Autoradio serienmäßig

Zur Serienausstattung gehören u.a. Klimatisierungsautomatik mit Fondraumbelüftung, Fahrlicht-Assistent, Regensensor für die Scheibenwischer, Tempomat mit Speedtronic, Autoradio mit Cassettenspieler, längs- und höheneinstellbares Multifunktions-Lederlenkrad mit beleuchteten Bedientasten sowie Zentral-Display für individuelle Einstellungen.

Auf Wunsch gibt es außerdem z.B. Distronic, das schlüssellose Zugangs- und Fahrberechtigungssystem Keyless-Go, das Bedien- und Anzeigesystem Comand, die Sprachbedienung Linguatronic für Telefon, Autoradio und Navigation, die Komfort-Klimatisierungsautomatik Thermotronic mit Sonnensensor oder Bi-Xenon-Scheinwerfer.

Wie beim Coupé können Mercedes-Kunden auch beim neuen CLK Cabriolet zwischen zwei Lines wählen: Elegance und Avantgarde. Mehr Auswahl gibt es bei den Motoren: Fünf Benziner bieten die Schwaben zur Markteinführung an (insgesamt sechs; der 200 CGI folgt im Herbst). Alle unterscheiden sich durch ein teils beachtliches Leistungsplus, höheres Drehmoment und geringeren Kraftstoffverbrauch von den Motoren des Vorgängermodells.

Benzinmotoren von 163 bis 367 PS

An der Spitze der Motorenpalette stehen zwei Achtzylinder: Der neue CLK 500 entwickelt 306 PS (225 kW) und beschleunigt das CLK Cabriolet in 6,2 Sekunden von null auf 100 km/h. Er ist damit 27 PS stärker und bei der Beschleunigung 1,2 Sekunden schneller als der bisherige CLK 430. Trotz höherer Leistung verbraucht das CLK 500 Cabriolet rund fünf Prozent weniger Kraftstoff als das V8-Vorgängermodell. Aus dem Hause Mercedes-AMG stammt der 367 PS (270 kW) starke V8-Motor des CLK 55 AMG, der 20 PS mehr leistet als im Vorgängermodell. Damit spurtet das Cabriolet in 5,4 Sekunden von null auf 100 (Vorgänger: 6,2 Sekunden).

Das Sechszylinder-Angebot für das CLK-Cabriolet erweitert Mercedes-Benz durch den 2,6-Liter-Motor mit 170 PS. Das V6-Triebwerk des CLK 320 Cabriolet (218 PS) bleibt unverändert im Programm. Hinzu kommt der neue Vierzylinder (Twinpulse-System) mit 163 PS. Verbrauch: 8,8 Liter Super je 100 Kilometer - das sind rund sieben Prozent weniger als beim gleich starken Vorgängermodell.

Serienmäßige 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und Mischbereifung an Vorder- und Hinterachse (205/55 R 16 bzw. 225/50 R 16) unterstreichen den sportlichen Charakter des neuen Mercedes-Cabriolets. Das V8-Modell CLK 500 fährt auf 17-Zollern, der CLK 55 AMG betont seinen elitären Charakter durch 18-Zoll-Räder. Für Bodenhaftung sorgen eine neue Dreilenker-Vorderachse, Zahnstangen-Servolenkung und die modifizierte Raumlenker-Hinterachse. Sportfahrwerk und Tierferlegung gibt es auf Wunsch natürlich auch.

Grundpreise • CLK 200 K 41.644 Euro • CLK 200 CGI 42.804 Euro • CLK 240 44.602 Euro • CLK 320 51.214 Euro • CLK 500 62.408 Euro • CLK 55 AMG 83.868 Euro

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