MG Rover XPower SV

MG XPower SV MG XPower SV

MG Rover XPower SV

— 22.10.2002

Supersportler von der Insel

Totgesagte leben länger: MG präsentiert auf der British International Motor Show 2002 einen neuen Hochleistungs-Sportwagen. Mit bis zu 965 PS.

Meine Herren, was für ein Kaventsmann! Am heutigen 22. Oktober 2002 präsentiert MG auf der British International Motor Show den neuen Hochleistungs-Sportwagen XPower SV. Basierend auf dem ursprünglichen X80-Konzept, wurde der MG radikal weiterentwickelt und erreicht in der leistungsstärksten Ausführung bis zu 965 PS. Diese High-Performance-Fahrzeuge werden ausschließlich unter dem MG Sport & Racing XPower-Label vertrieben. Das äußere Styling des zweisitzigen MG Sportwagens ist das Resultat einer aerodynamischen Entwicklungsleistung, wie sie nur im Rennsport-Bereich stattfindet.

Einstiegsversion mit 326 PS und 273 km/h

Betont sportlich: Potenzielle Interessenten können sich die Ausstattung ihres XPower SV ganz nach Wunsch zusammenstellen.

Die aerodynamischen Elemente verleihen dem Wagen zugleich einen aggressiven und sportlichen Auftritt und lassen bereits von außen auf sein hohes Leistungspotenzial schließen. Der neue MG XPower SV wurde für Fans und Enthusiasten konzipiert und stellt das neue Flaggschiff der MG Modellpalette dar. Sein Einsatzspektrum reicht vom Straßeneinsatz bis zum professionellen Rennbetrieb.

Die Einstiegs-Motorisierung der MG XPower SV Baureihe bildet ein 326 PS starkes 4,6 Liter V8-Aggregat mit vier Nockenwellen. Das Gewicht dieser Variante wird bei etwa 1450 kg, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h bei 5,0 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit bei etwa 273 km/h liegen. Nähere technische Daten gibt die britische Traditionsmarke im Frühling 2003 bekannt.

Fahrwerk vom McLaren-F1-Papst Randle

Schutz vor Überschlägen bietet eine hochwertige Rohr-Konstruktion, die dem aktuellen FIA Wettbewerbs-Reglement entspricht. Dank eines intensiven Entwicklungsprogramms erreichte der MG XPower SV bei ausgiebigen Fahrversuchen auf dem Nardo-Circuit in Süditalien eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h.

Zentrale Bedeutung kam bei diesem Projekt der Gewichtsreduktion zu. Aus diesem Grund kommen bei allen Karosserie-Baugruppen modernste ultraleichte Kohlefaser-Verbundwerkstoffe zum Einsatz. Der glatte Unterboden sorgt in Verbindung mit integrierten Abweisern für ausgezeichnete Hochgeschwindigkeitsstabilität. Die Fahrwerksgeometrie wurde in Zusammenarbeit mit Steve Randle entwickelt, der seinerzeit für die dynamische Abstimmung des McLaren F1 verantwortlich war.

Bei dem auf der British International Motor Show ausgestellten Fahrzeug handelt es sich um einen solchen MG XPower SV in "Club Sport"-Ausführung, der mit einem speziellen, von Sean Hyland vorbereiteten 5,0-Liter-V8 mit vier obenliegenden Nockenwellen und 465 PS ausgerüstet ist. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt oberhalb von 200 mph (320 km/h), und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h unterhalb von 4,2 Sekunden liegt im Bereich des Möglichen. Doch das ist noch nicht der Gipfel des Leistungsspektrums: In naher Zukunft bereits werden Motoren noch weit höherer Tuning-Stufe zur Verfügung stehen, darunter auch solche mit Lachgas-Einspritzungen für extreme hohe Spitzenleistungen.

"Club Sport"-Variante mit 5,0-Liter-V8

Vor rund 70 Jahren baute MG den K3 Magnette – ein für damalige Verhältnisse extremes Hochleistungs-Straßen- und Rennfahrzeug mit Aufladung. Der K3 wurde für zahlreiche Enthusiasten und Sportwagenfans gebaut, die mit dem gleichen Fahrzeug zur Rennstrecke fahren, am Rennen teilnehmen, gewinnen und sich wieder auf den Nachhauseweg machen wollten.

Um diese Tradition erneut zu beleben, haben Käufer des XPower SV Club Sport die Möglichkeit, ihr XPower-Modell für den Straßen und Rennseinsatz zusätzlich mit hochwertigen und exklusiven Tuning-Teilen aus dem Rennsport zu modifizieren.

Die XPower SV Club Sport-Variante bietet im Vergleich zum Basis XPower SV einen stärkeren 5,0 Liter V8 Motor mit 410 PS und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 4,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 314 km/h.

Schutz vor Überschlägen bietet eine hochwertige Rohr-Konstruktion, die dem aktuellen FIA-Wettbewerbs-Reglement entspricht.

Potenzielle Interessenten können sich die Ausstattung ihres XPower SV ganz nach Wunsch zusammenstellen. Das ausgestellte Fahrzeug beispielsweise verfügt über Carbonfaser-Schalensitze des Herstellers Sparco, ein innerhalb der Zelle angebrachtes Reserverad, eigens angefertigte Helm-Ablagen, elektrisch verriegelte Vierpunkt-Gurte und Rennsport-Instrumentierung von Motec. Einige dieser Komponenten werden sich auch an in Kleinserie produzierten MG XPower SV wieder finden.

Die Preise beginnen bei 65.000 Pfund

Der Direktor für Produkt-Design der MG Rover Group, Peter Stevens, war bereits für McLaren, Lamborghini und Lotus tätig und genießt weltweite Anerkennung. Er wurde jetzt mit Leitung eines Unternehmens betraut, das eigens zur Produktion des MG XPower SV gegründet wurde.

Stevens kommentiert das Projekt wie folgt: "Meinem kleinen Team von Spezialisten und Rennsport-Begeisterten ist es gelungen, einen MG hervor zu bringen, der für das ultimative Fahr-Erlebnis bürgt. Der MG XPower SV richtet sich an Freunde reinrassiger Sportwagen, die seine außerordentlichen, wettbewerbs-orientierten Fahreigenschaften zu schätzen wissen. Uns bei MG geht es um Fahrspaß. Unser Ziel besteht darin, den Horizont des Möglichen zu erweitern. Der MG XPower SV verkörpert diese Botschaft mit Nachdruck und demonstriert, welch immenses Potenzial in der Marke steckt."

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