Michael Schumacher: Historie

Fan-Aktion für Michael Schumacher In diesem Krankenhaus liegt Michael Schumacher Michael Schumacher stürzt bei Skiunglück

Michael Schumacher: Angebliche Lungenentzündung

— 12.02.2014

Schumi-Managerin weist Bericht zurück

Die Managerin von Michael Schumacher hat den BILD-Bericht über eine angebliche Lungenentzündung beim Rekordweltmeister als Spekulation bezeichnet.

(dpa/brü) Die jüngste Nachricht von Michael Schumachers Krankenbett war ermutigend: Seit Ende Januar reduzierten die Ärzte das Narkosemittel, damit Schumi aus dem künstlichen Koma aufwacht. Nun sorgte eine Meldung der BILD-Zeitung für Aufregung, wonach Schumacher in der vergangenen Woche an einer Lungenentzündung erkrankt sein soll. Die Ärzte hätten dies in der vergangenen Woche festgestellt. Schumis Managerin Sabine Kehm wies den Bericht als Spekulation zurück: "Wie immer in solchen Fällen lautet meine Antwort, dass Meldungen zu Michaels Gesundheitszustand, die nicht von den behandelnden Ärzten oder seinem Management stammen, als Spekulation angesehen werden müssen." Und sie kommentiere keine Spekulationen. Eine Quelle gab BILD für die Information nicht an. Die Ärzte sollen Schumacher dem Bericht zufolge mit starken Antibiotika behandelt haben.
Rückblick: Ärzte holen Schumi aus dem Koma

Vor zwei Wochen (30. Januar) hatte Kehm in der bislang letzten offiziellen Mitteilung zum Zustand des Formel-1-Rekordweltmeisters bestätigt, dass die Narkosemittel reduziert würden und die Aufwachphase eingeleitet wurde. Wenn diese noch andauert, heißt das, dass Schumacher im Universitätskrankenhaus von Grenoble seit über 45 Tagen im künstlichen Koma gehalten wird. Der mittlerweile 45-jährige Schumi war am 29. Dezember beim Skifahren in den französischen Alpen oberhalb von Méribel verunglückt. Als er die markierte Piste um wenige Meter verlassen hatte, war Schumacher mit dem Kopf auf einen Felsen geprallt. Der zweifache Familienvater erlitt dabei ein schweres Schädel-Hirntrauma. Knapp zwei Stunden nach der Einlieferung ins Krankenhaus von Grenoble war er notoperiert worden. Am darauffolgenden Abend nahmen die Mediziner einen zweiten Eingriff an seinem Kopf vor. Über weitere Operationen wurde nichts mehr offiziell bekannt.

Seit dem Unfall fühlen Fans und ehemalige Wegbegleiter weltweit mit dem erfolgreichsten Piloten der Formel-1-Geschichte, der während seiner Karriere bei seinem schlimmsten Unfall 1999 mit einem Schien- und Wadenbeinbruch vergleichsweise glimpflich davon gekommen war. "Ich bete jeden Tag für ihn, seit der Unfall passiert ist. Ich hoffe, er ist stark, kann aufwachen und so leben wie früher", sagte Schumachers ehemaliger Ferrari-Teamkollege Felipe Massa am Dienstag in São Paulo. Der Brasilianer, der Schumacher immer seinen Professor nannte, hat den gebürtigen Kerpener auch im Krankenhaus besucht. Er habe das an einem Tag getan, als niemand von der Presse vor Ort gewesen sei, berichtete Massa. Der Rennstall Ferrari hat seit Wochen schon auf seiner Homepage eine eigene Rubrik unter dem Titel ForzaMichael eingerichtet und schickte insgesamt 72 Gruß- und Genesungswünsche an den ehemaligen Star-Angestellten: So viele Grand Prix gewann Schumacher im Ferrari. Auch Lukas Podolski sendet via Twitter oder Facebook immer wieder Botschaften an seinen rheinländischen Kumpel. Für das Fußball-Prestigeduell des FC Arsenal am Mittwoch gegen Manchester United ließ sich der Nationalspieler sogar auf seine blauen Schuhe eine Widmung schreiben: "kämpfe michael #getwellsoon" (werde schnell wieder gesund).

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