Corinna Schumacher

Michael Schumacher: Corinna dankt Schumi-Fans

— 17.07.2014

Corinnas offene Worte

Michael Schumachers Ehefrau Corinna hat in einem Grußwort den Fans ihres Mannes für deren Anteilnahme gedankt. Die "schwerste Zeit" sei überstanden, schrieb sie. Gleichzeitig durfte sich die 45-Jährige über einen Erfolg vor Gericht freuen.

(dpa/cj) Anlässlich des Großen Preises von Deutschland auf dem Hockenheimring hat sich Corinna Schumacher bei den Formel-1-Fans für deren große Anteilnahme am Schicksal ihres Mannes Michael bedankt. "Ich muss sagen, euer Mitgefühl hat uns alle umgehauen", schrieb sie in einem Grußwort im Programmheft für das Rennen an diesem Wochenende. "Gut zu wissen, dass wir die schwerste Zeit gemeinsam überstanden haben." Michael Schumacher hatte in Hockenheim vier seiner insgesamt 91 Grand-Prix-Siege gefeiert, den letzten im Jahr 2006.

Michael Schumacher: Stationen seiner Karriere

Fan-Aktion für Michael Schumacher In diesem Krankenhaus lag Michael Schumacher
Nach seinem schweren Skiunfall im Dezember 2013 hatte der siebenmalige Weltmeister bis Mitte Juni 2014 im Koma gelegen. "Jetzt beginnt eine Phase, die voraussichtlich sehr lange dauern wird", schrieb Corinna Schumacher und wies damit auf die Rehabilitation in Lausanne hin. "Wir bauen darauf, dass bei diesem Kampf die Zeit – wie so viele Jahre in der Formula 1 – erneut Michaels Verbündete sein wird." Sie dankte den Anhängern ihres Mannes "von Herzen für all die guten Wünsche und positiven Energien, die ihr Michael sendet".

Gericht verurteilt Burda-Blätter wegen Corinna-Fotos

Eine andere Seite des Dramas um Michael Schumacher erlebten derweil drei Zeitschriften des Burda-Verlages. Sie hatten am 3. Januar 2014 Fotos der 45-Jährigen auf dem Weg zu ihrem verletzten Mann in die Klinik in Grenoble gezeigt. Die Pressekammer des Landgerichts München verurteilte jetzt die "Bunte", die "Neue Woche" und die "Super Illu" zur Unterlassung, weil die Privatsphäre der Schumacher-Ehefrau betroffen sei. Das "Schutzinteresse der Klägerin" überwiege im Vergleich zum Berichtsinteresse, entschied das Gericht. Ähnliche Rechtsstreitigkeiten wie in München gebe es vor Gerichten in Köln, Hamburg und Frankfurt, sagte Schumachers Frankfurter Anwalt Felix Damm.

Journalisten-Verband hat "Bauchschmerzen"

Der Spruch ist nicht rechtskräftig. Eine Sprecherin von "Bunte" und "Super Illu" kündigte eine Überprüfung und eine mögliche Berufung an. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) kritisierte das Urteil. "Die Entscheidung macht uns Bauchschmerzen", sagte DJV-Sprecher Hendrik Zörner. "Das ist für die Medien, wenn es Bestand hat, ein sehr negatives Urteil, denn es würde schon bedeuten, dass Prominente in entscheidenden Situationen nicht mehr fotografiert werden dürfen." Zörner sprach von einem "Freifahrtschein für Prominente", selbst darüber zu entscheiden, wann über sie berichtet wird.

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