Michael Schumacher: Bilder

Michael Schumacher in der DTM

— 25.07.2017

Schumis Mercedes-Einsätze

Vor seiner erfolgreichen Formel-1-Karriere fuhr Michael Schumacher 1990 und 1991 fünf Rennen in der DTM. So liefen seine Gaststarts.

+++ 25. Juli: Der DTM-Austritt von Mercedes Ende 2018 schockt die deutsche Motorsportwelt. Mercedes hat die Tourenwagenserie über Jahre geprägt. Auch Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher fuhr 1990 und 1991 fünf Rennen im DTM-Mercedes. Beim Saisonfinale in Hockenheim 1990 startete er mit einem Mercedes E 2,5-16 Evolution. Sein Debüt ging allerdings mächtig schief. Er kollidierte am Start mit dem Meisterschaftsführenden Johnny Cecotto und schied aus. Mit der Kollision zermürbte er dem Venezolaner die Chancen auf den Titel.

Im Jahr darauf nahm Schumacher bei den DTM-Läufen in Diepholz und am Norisring teil. Im Mercedes E 2,5-16 Evolution ll landete er auf den Rängen 14 und 25. Zweimal kam er nicht ins Ziel. Als er im Sommer 1991 sein Formel-1-Debüt für Jordan in Belgien gab, war für ihn das Thema DTM vom Tisch.

+++ 24. Juli: 25 Jahre ist es her, dass Michael Schumacher beim Großen Preis von Belgien sein erstes Formel-1-Rennen gewonnen hat. Sein Siegerwagen, der Benetton-Ford B92, kommt zum Jubiläum nach Spa und dreht Demorunden. Wer im Auto sitzen wird, steht noch nicht fest. Alle 250.000 Karten für den belgischen Grand Prix sind schon ausverkauft. In der Bildergalerie sehen Sie noch die Details zu Schumis ersten Grand Prix ein Jahr zuvor.

Schumis Formel-1-Debüt 1991



Michael Schumacher siegte 1992 in Belgien

+++ 19. Juli:
Der neue Formel-1-Chef Chase Carey ist ein Schumi-Fan! "Michael Schumacher ist eine der Kultfiguren der Formel 1“, sagt er im Interview in der aktuellen SPORT BILD. „Ross (Brawn; Ex-Ferrari-Technikchef; d. Red.)  und ich arbeiten zwar noch nicht lange zusammen, aber ich habe schon genug Geschichten über sein einzigartiges Talent, seine Fähigkeiten, seinen Ehrgeiz, seine Fitness und seine Emotionen gehört. Schumacher definiert das Nonplusultra eines Formel-1-Rennfahrers.“ Deshalb wolle man den Rekordchampion auch weiterhin ehren. Carey: "Wir werden deshalb auch einen der Konferenzräume in unserem Hauptquartier in London nach ihm benennen, um ihm Respekt zu zollen.“

Auch den deutschen GP will Carey langfristig sichern. Seine Argumentation: "Wir haben einen deutschen Champion, ein deutsches Auto als Weltmeister, einen Deutschen, der dieses Jahr um den Titel kämpft. Der deutsche GP hat eine große Historie, und wir hätten auch gerne noch mehr deutsche Teams. 2018 kommen wir nach Deutschland zurück. Und wir kämpfen dafür, dass es danach weitergeht.“

Carey will deshalb sogar noch mehr deutsche Teams anziehen. Der US-Amerikaner buhlt um die deutschen Autokonzerne: „Natürlich“, sagt er auf die Frage, ob BMW, Porsche oder Audi für die Formel 1 interessant sind. "Unser Ziel ist, dass solche Firmen Rennteams in der Formel 1 besitzen wollen. Daher passen wir die technischen und ökonomischen Rahmenbedingungen an."


+++ 13. Juli: Sebastian Vettel ist seit dem Auftakt in Australien im März WM-Leader in der Formel 1. Also seit neun Grand Prix. Damit tritt Vettel in die Fußstapfen von Michael Schumacher. Der letzte Ferrari-Pilot, der so lange die Tabellenführung innehatte, war nämlich Schumi 2004. Der Rekordweltmeister wurde in jenem Jahr zum siebten und letzten Mal Weltmeister. Gute Vorzeichen für Vettel...


+++ 11. Juli: Die frühere Biathlon-Weltklasseathletin Magdalena Neuner und Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher sind am Montag offiziell in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen worden. „Beide haben in unvergleichlicher Weise ihre Sportarten geprägt und Millionen Menschen begeistert und mit Stolz erfüllt“, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière bei einem Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Deutschen Sporthilfe in Marburg.

Der Ruhmeshalle des deutschen Sports gehören mit Neuner und Schumacher inzwischen 110 Ausnahmeathleten an.

„Michael war der Bannerträger des Automobilsports und ein Leitstern für viele Fahrer auf der ganzen Welt“, sagte der frühere Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug in seiner Laudatio. Er war erster Chef von Schumacher am Anfang von dessen Karriere und sein letzter nach dessen Comeback und Rückkehr zu Mercedes.

Neuner und Schumacher waren Anfang des Jahres bei einer Publikumswahl, bei der rund 180 000 Stimmen abgegeben worden waren, in die Ruhmeshalle des deutschen Sports gewählt worden. (dpa)


+++ 5. Juli: Mika Häkkinen und Michael Schumacher waren über Jahre Rivalen, die sich immer respektierten. Häkkinen, Formel-1-Weltmeister 1998 und 1999, ärgerte sich einmal aber trotzdem über Schumi. Häkkinen erzählt: „Es war 1995 in Frankreich, das erste Jahr mit dem Mercedes-Motor also. Wir fuhren nach dem Rennen in den Parc-fermé. Ich habe den Motor ausgeschalten und bin aus dem Auto geklettert. Michael stand schon da. Er sagt: ‚Mika, dein Motor hört sich an wie der eines Traktors.’ Ich war so wütend, aber nach einer Zeit konnte ich darüber lachen, denn ich habe zwei WM-Titel mit dem McLaren-Mercedes gewonnen.“ Häkkinen wurde in dem Rennen damals Siebter, eine Runde hinter Sieger Michael Schumacher (Benetton-Renault).

+++ 24. Juni 2017: Der WM-Titel mit Ferrari ist Sebastian Vettels großes Ziel, die Rekorde von Michael Schumacher hat er dabei aber nicht im Blick. Im Interview mit der italienischen 'Gazzetta dello Sport' betont der Heppenheimer im Hinblick auf Schumis sieben WM-Titel: „Ich glaube nicht, dass das etwas ist, was ich zu tun habe. Michael war eine große Inspiration für mich. Aber es ist keine Spielerei seine Poles, Siege und Titel zu brechen. Trotzdem ist es natürlich mein großes Ziel mit Ferrari Weltmeister zu werden.“

Schumis Formel-1-Debüt 1991



Vettel mit Schumi beim Race of Champions

Vettel schwärmt von seinem alten Mentor: „Ich hatte das Glück Michael aus zweierlei Blickwinkel kennenlernen zu dürfen. Als ich aufwuchs, war er mein Held, mein Idol, für ein Kind war es wie Gott zu treffen. Später lernte ich ihn auch als Person kennen. Und ich habe nie erlebt, wie er wütend war oder die Kontrolle verlor - wenn überhaupt, nachdem er ein paar Drinks hatte (lacht). Er war immer Herr der Lage - auch im Formel-1-Auto, Go-Kart oder im Buggy beim Race of Champions.“

+++ 14. Juni 2017: Die Nachtstunden sind die kritischsten bei den 24 Stunden von Le Mans, die in der nächsten Woche zum 85. Mal stattfinden. Keine Streckenbeleuchtung, Müdigkeitserscheinungen, Konzentrationsschwächen – also: höchste Crashgefahr. Einen ließ das im Rennen von 1991 völlig kalt: Michael Schumacher (heute 48). Er saß in einem Sauber-Mercedes C11 – und wollte gar nicht mehr aussteigen. „Erst als er zum Nachtanken an die Box musste, konnten wir ihn aus dem Auto holen“, erinnert sich Peter Sauber (73), damals Schumachers Teamchef.

Es war eines der Rennen, in denen sich Michael Schumacher bei Mercedes für ein Formel-1-Cockpit empfahl. Zwei Monate später gab er im Jordan-Ford sein Debüt in der Königsklasse, 13 Jahre danach war er mit sieben WM-Titeln und 91 Siegen F1-Rekordchampion.

Das Resultat in Le Mans war weniger spektakulär. Zusammen mit seinen Teamkollegen aus dem Mercedes-Juniorkader, Karl Wendlinger (48) und Fritz Kreutzpointner (49), wurde Schumi bei seinem einzigen Le-Mans-Start Fünfter. Doch die Konkurrenz war groß: Mazda, Jaguar, Porsche, Lancia und Peugeot waren die Gegner von Sauber-Mercedes. „Le Mans boomte damals schon. Die Fans strömten in Scharen an die Strecke“, erzählt Wendlinger.

„Für uns Fahrer war es aber vor allem eine gute Vorbereitung auf die Formel 1“, erklärt der Österreicher. „Du hast wirklich eine Zeit gebraucht, bis du dich an diese Rennwagen und die Geschwindigkeiten gewöhnt hast. Aber wenn du das geschafft hast, konnte dich in der Formel 1 nichts mehr schocken.“
Die Zeiten des Gruppe-C-Boliden, so hieß die Sportwagen-WM damals, waren rund neun Sekunden langsamer als in der Formel 1 – ähnlich wie heute die Le-Mans-Prototypen von Toyota und Porsche. Aber: Die Höchstgeschwindigkeiten kletterten über die 400-km/h-Marke. In Mexiko, wo die dünne Höhenluft den Luftwiderstand stark reduziert, waren die Gruppe-C-Autos daher nur drei Sekunden langsamer als die Formel 1! Sauber: „Wir hätten uns damit für fast jedes Formel-1-Rennen qualifiziert, obwohl das Auto 300 bis 400 Kilo mehr auf die Waage brachte. Es hatte vor allem einen extrem großen Unterboden und erzeugte daher megaviel Abtrieb."

Wendlinger lobt in erster Linie die Fahrbarkeit des 730 PS starken Fünfliter-V8-Biturbos von Mercedes, der laut Peter Sauber wie ein Schiffsmotor stampfte. „Da hattest du keine durchdrehenden Räder aus den Kurven her­aus, Driften und Rutschen – das gab‘s nicht. Wir waren die Schnellsten, mussten in Le Mans aber das Getriebe wechseln und hatten ein Problem mit der Wasserpumpe.“ War Schumi auch hier schon Tüftler und Setup-Spezialist? Wendlinger: „Nein, weil das gar keine Rolle spielte. Wir hatten ein stabiles Heck und haben vor den Strecken nur die Fahrzeughöhe angepasst, damit das Auto nicht aufsetzt. Aber klar: Michael hat seine Erfolge nicht umsonst eingefahren, er war schon damals super trainiert, was in Le Mans wichtig war.“

Auch Sauber hat noch eine Schumi-Anekdote auf Lager: „Er hat einem Porsche die Motorhaube abgefahren. Ich habe Michael dann zur Rede gestellt, und er behauptete, er wisse von nichts. So war er, der Michael.“

Michael Schumachers Le Mans Auto von 1991




+++ 27. Mai 2017: Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm spricht erstmals ausführlich über den Tag, der auch IHR Leben veränderte. „Ich war bei meinen Eltern, wir hatten zuvor Weihnachten gefeiert“, erinnert sie sich in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland an den 29. Dezember 2013. „Da rief mich ein französischer Journalist an. Michael Schumacher sei verunglückt, er wolle eine Bestätigung. Am Nachmittag wusste ich, dass die Situation ernst ist. Am nächsten Morgen war ich dann im Krankenhaus in Grenoble.“

Dort nahm der mediale Druck von Stunde zu Stunde zu. Kehm: „Es war eine große Aufgeregtheit, ein regelrechtes Jagdfieber. Ein Journalist hatte sich als Priester verkleidet, ein anderer angegeben, Michaels Vater zu sein. Den Mitarbeitern im Krankenhaus war anfangs nicht klar: Wer ist hier eigentlich wer? Eine schwierige Zeit.“

Dass sie die Privatsphäre des Superstars damals und auch heute noch schützen müsse, rechtfertigt die ehemalige Journalistin so: „Michael ist eine Person des öffentlichen Lebens, die Öffentlichkeit hat das Recht zu erfahren, dass etwas passiert ist. Wir haben außerdem sehr deutlich gemacht, dass etwas Schwerwiegendes passiert ist.“ Da Schumi selbst allerdings immer eine klare Grenze zwischen Öffentlichkeit und Privatleben gezogen habe, führe sie diese Strategie auch jetzt fort.

Kehm war eine der wenigen, die Zugang zum privaten Schumacher hatten. Als Normalo sei er „ein komplett anderer Typ. Sehr locker, sehr rheinländisch, sehr großzügig, auch sensibel. Ein äußerst liebevoller Familienvater und Familienpartner. Die Familie war immer das Wichtigste. Das war immer ganz klar. Ein guter, verlässlicher, manchmal bis ins Alberne gehende Freund, der Spaß haben wollte und konnte im Leben.“

+++ 23. Mai 2017: Seit 2004 ist Marc Gené bei Ferrari als Entwicklungsfahrer an Bord, nachdem er davor seit 1999 für Minardi und Williams 36 Grand Prix bestritt. Gené lernte bei Ferrari Michael Schumacher kennen – und jetzt Sebastian Vettel. Gegenüber „Motorsport-total.com“ vergleicht er die beiden: „Es ist kein Zufall, dass sie mehrmalige Weltmeister sind. Fahrer mit viel Talent neigen dazu, faul zu sein. Aber die beiden streben immer nach Perfektion und arbeiten hart.“ Für Gené passt Vettel aber besser zu Ferrari als Schumi. Gené: „Vettel ist ein bisschen italienischer. Er liebt Ferrari und kennt sich mit der Geschichte aus. Ich bin mir nicht sicher, ob das bei Michael auch so ausgeprägt war. Für Michael hat immer nur die Gegenwart gezählt.“

Michael Schumacher: Alle Rennautos von Schumi



+++ 18. Mai 2017: Das war nicht besonders klug: Ein Erpresser aus Baden-Württemberg hatte im Februar 2016 unter anderem Corinna Schumacher, Frau von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, per E-Mail um eine Spende von 900.000 Euro gebeten. Andernfalls würde ihren Kindern was passieren. Dumm nur: Er gab dabei seine eigene Kontonummer an, wurde von der Polizei also schnell überführt und gestern vor Gericht vorgeladen. Seine Strafe: 4500 Euro, 50 Sozialstunden, ein Jahr und neun Monate auf Bewährung – plus eine Therapie.

+++ 8. Mai 2017: Felipe Massas Rückkehr bei Williams hatte einen Grund: Er soll Neuling Lance Stroll als Lehrmeister zur Seite stehen. Dabei erinnert er sich zurück an das Jahr 2006, als diese Rolle für ihn Michael Schumacher bei Ferrari einnahm. "Ich glaube, Lance bekommt die Informationen ein wenig einfacher von mir als ich damals von Michael", vergleicht er. "Aber ich habe so viel gefragt, weil ich Michael als eine Art Lehrer, eine Art Meister angesehen habe. Ich hatte keine Angst davor, ihn zu fragen: 'Was machst du hier, was machst du dort anders?'. Ich habe ihn alles gefragt, was ich nur konnte."

Michael Schumacher: Stationen seiner Karriere



+++ 5. Mai 2017: Am 3. Juli steigt in Mainz wieder ein Benefizfußballspiel, das von Baseball-Star Dirk Nowitzki veranstaltet wird. Die Erlöse gehen zum einen an die Dirk Nowitzki Stiftung, zum anderen an die Keep Fighting Initiative des Michael-Schumacher-Umfelds. Zugesagt haben bisher neben Fußball-Weltmeister Miroslav Klose auch Mick Schumacher, sowie Schumis langjähriger WM-Rivale Mika Häkkinen. 

+++ 27. April 2017: Ein bisschen Taschengeld über? Wie wäre es dann mit dem ersten Benetton-Ford B191 von Michael Schumacher? Der Deutsche bestritt damit 1991 und 1992 insgesamt acht Grand Prix. Jetzt wird er mit dem 650 PS starken Cosworth-V8-Motor renntauglich von Bonhams am 21. Mai in Spa versteigert. Preislich wird er sich in etwa zwischen 750.000 und 950.000 Euro bewegen. Theoretisch wäre er damit zum Beispiel in der Boss-GP-Rennserie einsetzbar. Dort wird im Laufe des Jahres auch noch ein 1994er Benetton-Ford, mit dem Schumi den ersten WM-Titel holte, fahren. Bei der Auktion im Mai stehen auch andere Wagen zur Versteigerung bereit, unter anderem ein Osella-Alfa-Romeo aus der Saison 1986.

+++ 07. April 2017: Im Hamburger Zivilprozess um die Berichterstattung über den Gesundheitszustand von Ex-Weltmeister Michael Schumacher hat das Gericht die Urteilsverkündung vertagt. Die Entscheidung werde am 5. Mai verkündet, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Pressekammer am Landgericht am Freitag. Zu den Gründen für die Verschiebung der Urteilsverkündung wurde nichts mitgeteilt. Möglicherweise liege das Beratungsergebnis der Kammer noch nicht vor, sagte ein Gerichtssprecher.

In dem Verfahren geht es um eine Klage von Schumachers Familie gegen die „Bunte“. Die Zeitschrift hatte im Dezember 2015 berichtet, Schumacher könne zwei Jahre nach seinem schweren Skiunfall in den französischen Alpen wieder gehen. Das wurde von seinen Anwälten dementiert. Wegen der Berichterstattung fordert Schumachers Familie eine Entschädigungszahlung von 100 000 Euro.

+++ 28. März 2017: Mick Schumacher hat gegenüber RTL erstmals über seinen Vater Michael Schumacher gesprochen. "Mein Vater ist mein Vorbild. Er ist der Beste, mein Idol", sagt er über den Formel-1-Rekordweltmeister. "Mein Ziel ist es auch, Formel-1-Weltmeister zu werden. Wann es so weit ist, muss man schauen." 2017 fährt Schumi Junior in der Formel-3-Europameisterschaft. Letzte Woche drehte er in Budapest die 13.-beste Runde von 19 Fahrern. Diese Woche wird in Spielberg getestet.
Mick Schumacher: Alle News

Mick Schumacher testet in der Formel 3.

+++ 20. März 2017:
Noch wenige Tage bis zum ersten Formel-1-Rennen des Jahres – und der Weltmeister sitzt zu Hause auf der Couch! Nico Rosberg wird den GP Australien vom heimischen Sofa aus verfolgen, genießt aber immer noch den Titelgewinn und den Rückblick auf Karriere und Rücktritt. Im Interview mit dem SPORT BILD Sonderheft Motorsport verrät er nun über sein Karrierende: "Sobald ich die Entscheidung für mich getroffen hatte, habe ich natürlich meine Eltern informiert. Ein intensiveres Gespräch darüber hatten wir aber erst später. Meine Mutter hat sich so sehr gefreut. Sie hat das alles ja schon einmal mit meinem Vater mitgemacht. Die Ängste, die Sorgen... das fällt jetzt von ihr ab.“

Und Keke Rosberg, Weltmeister von 1982? Nico: "Mein Vater war zuerst echt sprachlos. Seine Freude über meinen Titel war so riesig und er hätte sicher gerne auch noch weiter mitgefiebert. Es überwog dann aber schnell sein Gefühl, sich mit mir zu freuen. Darüber, dass ich die für mich richtigen Entscheidungen getroffen habe und glücklich bin.“

Glücklich ist Rosberg auch darüber, dass er zwei der besten Formel-1-Piloten aller Zeiten geschlagen hat: Michael Schumacher und Lewis Hamilton. "Gegen Michael zu bestehen, war gigantisch“, so der Deutsche. "Diese ganz besondere Erfahrung war mega wichtig für den weiteren Verlauf meiner Karriere und die weiteren Jahre im Silberpfeil. Michael hat das Team immer wieder voran geschoben, aufgebaut, motiviert. Er ist verdient sieben Mal Weltmeister geworden und er hat auch einen kleinen Anteil daran, dass ich es jetzt geworden bin."

Einen weiteren Anteil am Erfolg im vergangenen Jahr hat Rosbergs Mentaltrainer. "Durch Konzentrationstraining habe ich gelernt, mich selbst besser zu verstehen, meine Emotionen einzuordnen und in extremen Situationen resistenter zu sein“, erklärt der Mercedes-Botschafter. "Wir haben beispielsweise mein Zweikampfverhalten mit Lewis diskutiert und die Duelle aus der Vergangenheit am Bildschirm analysiert. So konnte ich lernen, dass ich an bestimmten Stellen aggressiver agieren muss und wie ich in ähnlichen Situationen besser reagiere. Als Sportler musst du heute den Körper und den Geist intensiv trainieren."

+++ 14. März 2017: Die neuen Formel-1-Autos 2017 zogen das Interesse vieler Fans auf sich. Weil es 2017 neue Aerodynamik-Regeln gibt, Reifen und Autos wieder breiter sind. Bei genauem Hinsehen entdeckte der ein oder andere aufmerksame Beobachter aber nicht nur Technik-Details: Bei Mercedes fehlt am Cockpitrand die Aufschrift #KeepFightingMichael, ein Genesungswunsch des Teams an ihren vor drei Jahren beim Skifahren schwer verunglückten Ex-Piloten Michael Schumacher.

Der Schriftzug verschwand schon 2016 vom Mercedes

Wie die Silberpfeile nun mitteilten, wurde der Schriftzug bereits vergangene Saison entfernt, "um den Weg dafür frei zu machen, dass das Motto in Zukunft in anderer Weise genutzt werden kann: 'Keep fighting' ist nun der Eckpfeiler für eine Ende 2016 ins Leben gerufene wohltätige Initiative, die durch Michaels berühmten Kampfgeist inspiriert wurde und dazu ermutigen soll, nie aufzugeben", erklärten die Stuttgarter in einem Statement.

Unter anderem war zuletzt der 'Keep-Fighting-Award' erstmals vergeben worden. Preisträgerin war die Behindertensportlein Vanessa Low, die Laudatio hielt Schumachers Ex-Teamkollege und Weltmeister Nico Rosberg. Mercedes erklärte indes, dass man auch weiterhin gemeinsam mit der Schumacher-Familie an einer Vielzahl interessanter Projekte arbeite. Details werde man zu gegebener Zeit bekanntgeben.

+++ 25. Februar 2017: Von wegen in Monaco gibt es wegen des engen Kurses keine richtigen Duelle. Alexander Wurz und Michael Schumacher belehrten die Fans 1998 eines Besseren. Mehrmals versuchte Schumi im Ferrari sich am Benetton-Playlife des jungen Österreichers vorbeizuquetschen. Wurz aber blockte ab. Nebeneinander fuhren sie durch die enge Haarnadel-Kurve, dann touchierten sie sich sogar. Die Fans waren begeistert, Wurz machte als Zukunfts-Hoffnung von sich reden – doch im Nachhinein bedauert Wurz den Mega-Fight: „Im Fernsehen sah das cool aus, aber in Wahrheit war das ein simples, dummes Manöver“, sagt er zu MotorSport. „Ich bin eigentlich nicht gegen Michael gefahren, denn ich war auf einer anderen Strategie. Ich habe um Platz zwei in diesem Rennen gekämpft, Michael war Fünfter oder Sechster.“ Am Ende schied Wurz wegen eines Aufhängungsschadens in Folge der Berührung aus, Schumacher wurde Zehnter.

+++ 27. Januar 2017: Er soll an Michael Schumachers Kampfgeist erinnern: Im Rahmen des SPOBIS in Düsseldorf hat Familie Schumacher gestern erstmals den Keep Fighting Award vergeben. Den Preis bekam Paralympics-Goldmedaillengewinnerin Vanessa Low von Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg und FIA-Präsident Jean Todt. Anlässlich der Verleihung erinnerten Rosberg und Todt an Schumachers Qualitäten als Sportler.

"Auch mich hat Michael mit seiner Art und Weise sehr inspiriert", würdigt Rosberg in seiner Laudatio. "Seine Stärke und sein Kampfgeist waren unglaublich und haben einen Anteil daran, dass ich heute hier als Weltmeister stehe. Er hat aber nicht nur mich inspiriert, sondern das gesamte Team. Er hat das Team vorangeschoben, sodass es das beste Team aller Zeiten in der Formel 1 geworden ist."

Jean Todt holte als Teamchef von Ferrari mit Schumacher fünf WM-Titel. Er erinnert sich: "Wir haben nichts als gegeben angesehen und nie gedacht, dass wir die Besten sind.“ Schumacher sei ein „Detail-Maniac“ gewesen. „Selbst nach einer erfolgreichen Saison wollte er so schnell wie möglich zurück ins Auto, um seine Fähigkeiten zu überprüfen. Für mich ist er ein großartiger Mensch. Er hat immer gekämpft und kämpft immer noch.“

Schumachers Managerin Sabine Kehm erklärte den Keep Fighting Award: "Michael war in seiner gesamten Karriere bekannt dafür, dass er nie aufgab und jede kleine Chance nutzte. Die Familie von Michael hat sich gedacht, dass sie so viel positive Energie, Anteilnahme, guten Willen und liebe Worte erhalten hat, dass sie den Slogan aufnehmen und wieder zurückgeben wollten."


+++ 26. Januar 2017: Die erste Preisträgerin des Schumi-Awards steht fest! Paralympics-Siegerin Vanessa Low (26) wird am Montagabend mit dem Keep Fighting Award ausgezeichnet werden. Im Rahmen der SpoBis in Düsseldorf soll Low der Preis von Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg und FIA-Präsident Jean Todt übergeben werden. Der Preis ist die erste Aktion der Keep-Fighting-Initiative. Diese wurde von der Familie Michael Schumachers (48) zur Unterstützung wohltätiger Zwecke ins Leben gerufen. Low wurde von der Familie des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher als Preisträgerin bestimmt, weil sie „auf beeindruckende Weise die Werte verkörpert und auch vermittelt, die dieser Preis fördern möchte: niemals aufgeben und trotz schwerer Rückschläge positiv die Zukunft gestalten“, so Managerin Sabine Kehm im Namen der Familie Schumacher.

Vanessa Low aus Ratzeburg verlor im Alter von 15 Jahren bei einem Unfall beide Beine. Bei den Paralympics in Rio 2016 glänzte sie – nachdem sie auch sportliche Rückschläge gemeistert hatte – durch Weltrekord im Weitsprung und eine persönliche Bestleistung im 100-Meter-Lauf, die ihr die Silbermedaille einbrachte.


13. Januar 2017: Michael Schumacher wurde in die Hall of Fame der deutschen Sportlegenden aufgenommen. Sie umfasst inzwischen 104 Sportler. Neben Schumi wurde auch Biathletin Magdalena Neuner aufgenommen. Sport- und Bundesinnenminister Thomas de Maiziere erklärt: "Mit ihrer Persönlichkeit und ihren Leistungen haben Magdalena Neuner und Michael Schumacher entscheidend zur Popularität ihrer Sportarten beigetragen und über Jahre hinweg die Sportfans in Deutschland und auf der ganzen Welt begeistert. Nicht nur ihre herausragenden sportlichen Erfolge, sondern auch ihr beispielhaftes gesellschaftliches Engagement machen sie zu wichtigen Vorbildern für die Menschen in unserem Land." Schumacher gewann in der Formel 1 91 Grand Prix und sieben WM-Titel - beides ist bis heute mit Abstand unerreicht.

3. Januar 2017: Michael Schumacher wird am 3. Januar 2017 48 Jahre alt. Einen besonderen Gruß gibt es von seinem langjährigen Rivalen Mika Häkkinen. Der Finne erinnert sich in einem Kommentar für die Bild-Zeitung an Schumi und die gemeinsamen Duelle. Häkkinen schreibt über Schumachers unbedingten Willen zum Erfolg. "Für mich ist Michael Schumacher einer der größten deutschen Sportler aller Zeiten. Man wird nicht zufällig siebenmal Formel-1-Weltmeister", so Häkkinen, der deshalb einen Platz "in der Hall of Fame des deutschen Sports" für der Kerpener einfordert.

Rivalen der Rennbahn: Häkkinen und Schumacher

Noch mehr gerät Häkkinen jedoch ins Schwärmen, wenn es um Schumacher abseits der Rennbahn geht. "Er ist eine unglaubliche Persönlichkeit, ein toller Mensch. Umso betroffener bin ich von seinem Schicksal", so der Weltmeister von 1998 und 1999, der deshalb einen großen Wunsch äußert: "Es wäre toll, wenn wir uns irgendwann noch einmal sehen könnten und es ihm wieder besser geht."

29. Dezember 2016: Exakt drei Jahre nach dem schweren Ski-Unfall von Michael Schumacher erinnert Ex-Ferrari-Technikchef und Ex-Mercedes-Teamchef Ross Brawn in einem CNN-Interview an seine Zeit mit dem Rekordweltmeister. Brawn: "Michael trug bei Ferrari entscheidend zum Erfolg bei und auch während seiner Mercedes-Zeit ging er mit dem gleichen Ansatz ans Werk." Deshalb habe er auch entscheidenden Anteil am Erfolg der Silberpfeile. "Michael hat zur Organisation und Struktur beigetragen, die zum Erfolg von Mercedes führte", sagte der 62-Jährige, der Schumacher bei Benetton und Ferrari zu all seinen Titeln geführt hatte. Schumacher habe laut Brawn "mit seinem Wissen und seiner Reife" den Aerodynamikern und Reifen-Verantwortlichen erklärt, was für ein gutes Auto erforderlich ist. "Er hat maßgeblich an der Schaffung der Systeme, die zum Erfolg führen, beigetragen", so der Brite.

Schumachers größte Stärke sei dabei die Kombination aus Teamgeist und Ehrgeiz gewesen: "Wenn du einen Fahrer wie Michael erlebst, der sich derart dem Erfolg verschrieben hat, dann wirst du von seinem Enthusiasmus mitgerissen. Du weisst, dass du ihn nicht enttäuschen willst, und so geht es jedem Einzelnen im Team. Sein Erfolgshunger hat die Leute motiviert." Brawn weiter: "Allein seine Präsenz sorgte dafür, dass man ihm in seinem Ehrgeiz nacheiferte. Er hat mir in dieser Hinsicht eine wichtige Lektion erteilt und mir gezeigt, wie man für die richtige Atmosphäre in einer Mannschaft sorgt."

Brawn findet ebenso rührende Worte für Schumachers Familie um Ehefrau Corinna und die Kinder Gina Maria und Mick: "Michaels Unfall ließ nicht nur ihn selbst leiden, die ganze Schumacher-Familie hat gelitten. Wie stark die Familie und Corinna sind, zeigt sich in den Leistungen seiner Kinder."

20. Dezember 2016: Neue Entwicklungen im Fall der illegalen Fotos von Michael Schumacher auf seinem Krankenbett: Die Offenburger Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingestellt. Grund: Es konnte kein Täter ermittelt werden. Das Offenburger Medienhaus, dem das Foto angeboten worden ist, beruft sich auf den Informationsschutz. Weder das Medienhaus noch die Staatsanwaltschaft haben das Bild zu Gesicht bekommen.

18. Dezember 2016: Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm hat dem Motorsportmagazin bestätigt, dass die Familie Schumacher Anzeige erstattet hat. Hintergrund: Unbekannte sollen Fotos vom Rekordweltmeister auf seinem Bett liegend gemacht und Verlagshäusern für eine hohe Geldsumme angeboten haben. Kehm bekräftigt indes, dass es auch weiterhin keine Informationen zum Gesundheitszustand der Formel-1-Legende geben werde. "Schon allein deswegen, weil wir die Privatsphäre von Michael so weit wie möglich schützen müssen."

17. Dezember 2016: Michael Schumachers Skiunfall jährt sich am 29. Dezember zum dritten Mal. Laut einem Bericht von RTL soll nun ein Unbekannter heimlich ein Foto vom Formel-1-Rekordweltmeister auf dem Krankenbett gemacht und mehreren Verlagen für eine Million Euro zum Kauf angeboten haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verletzung von Schumachers "höchstpersönlichem Lebensbereich". "Eine unbekannte Person habe Verlagsredaktionen heimlich hergestellte Fotoaufnahmen von Michael Schumacher gegen hohe Geldbeträge zur Veröffentlichung angeboten", bestätigte die Staatsanwaltschaft Offenburg gegenüber RTL. Auf dem Bild soll Schumacher laut einer Verlagsmitarbeiterin aus nächster Nähe im Bett auf seinem Genfer Anwesen zu sehen sein.

17. Dezember 2016: Michael Schumachers Familie will mit der Initiative „Keep Fighting inspired by Michael Schumacher“ ab sofort gemeinnützige Projekte entwickeln und Gutes bewirken. Corinna Schumacher sagt: „Wir möchten andere ermutigen, niemals aufzugeben.“ Die Initiative  soll ein weiteres Zeichen des Respekts und des Danks an Michaels Fans sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Keep Fighting würdigt die Einstellung weiter zu kämpfen und niemals aufzugeben, die direkt mit Michael Schumacher verbunden ist. Die Initiative möchte mit und für eine Gemeinschaft von Menschen, die sich von dieser Haltung angesprochen fühlen, gemeinnützige Projekte entwickeln.

Keep Fighting wird von Schumachers Büro (The MS Office) und #TeamMichael im Auftrag der Familie Schumacher gelenkt. Sabine Kehm, Geschäftsführerin The MS Office, sagt: “Dies ist ein erster Schritt einer Bewegung, von der wir hoffen, dass sie künftig Gutes bewirken kann. Die innere Absicht der Keep Fighting Initiative ist es zu verbreiten, dass Aufgeben keine Option ist – eine Wahrheit, die nicht nur im Rennsport gültig ist –, und so aus dem schrecklichen Geschehnis, das die gesamte Familie Schumacher betrifft, etwas Positives entstehen lässt.“

Auch Michael Schumacher selbst hatte 2007 gesagt: “Ich habe immer daran geglaubt niemals aufzugeben und immer weiter zu kämpfen, auch wenn es nur die geringste Chance gibt.” Im Internet ist die Initiative unter folgenden Links zu erreichen.

www.keepfighting.ms
https://www.facebook.com/keepfighting/
https://twitter.com/schumacher
https://www.instagram.com/michaelschumacher/


16. Dezember 2016: Formel-1-Legende Michael Schumacher hat jetzt auch einen offiziellen Account auf Twitter. Nachdem seine Managerin Sabine Kehm bereits vor kurzem Facebook- und Instagram-Accounts freigeschaltet hatte, folgt nun auch der Kurznachrichtendienst. Allein: Auf @schumacher erscheinen keine Tweets des Rekordweltmeisters selbst, sondern News und Infos rund um seine Person. Dabei gilt weiterhin: Schumachers Gesundheitszustand ist Familienangelegenheit und wird nicht in der Öffentlichkeit diskutiert.

Binnen weniger Stunden folgten dem Account 2000 Fans. Gut möglich, dass die Zahlen sich bald in ähnlichen Regionen wie bei Facebook bewegen, wo Schumacher bereits knapp 1,5 Millionen Fans hat. Zu erkennen ist der offizielle Twitter-Account an einem blauen Haken, der eine Prüfung durch die Betreiber der Plattform signalisiert.

07. Dezember 2016: Im Interview mit SPORT BILD stellt Nico Rosberg auch die Leistungen Michael Schumachers für seinen Erfolg heraus. Rosberg: „Mit Michael war es nicht leicht, aber auch er hat mich genau wie Lewis zu dem gemacht, was ich heute bin. Teamkollege von Michael zu sein, war eine tolle Erfahrung. Wenn man ihm bei der Arbeit zuschaute, merkte man, warum er sieben Mal Weltmeister geworden ist. Er machte alles sehr professionell, war immer voll motiviert und extrem diszipliniert. Ich fand es inspirierend, wie er mit dem Team arbeitete und wie kompromisslos und fokussiert er agierte. Und er war auch sehr wichtig für meine Karriere – denn wenn ich ihn nicht geschlagen hätte, wäre ich sicher nicht mehr lange bei Mercedes gefahren.“

28. November 2016: Mit Michael Schumacher fing 1994 alles an – seitdem durfte Deutschland schon zwölf WM-Titel in der Formel 1 feiern, nun auch den von Nico Rosberg. Der Mercedes-Star dachte bei seinen ersten WM-Sieg auch an seinen ehemaligen Teamkollegen Michael Schumacher. Rosberg: "Er hat einen Anteil an meinem Titel. Aus dem Duell mit dem Besten aller Zeiten habe ich ganz viel mitgenommen. Ich hoffe, dass er es mitbekommt, dass ich gewonnen habe."

25. November 2016: Felipe Massa fuhr jahrelang an der Seite der ganz Großen: Jacques Villeneuve, Michael Schumacher, Kimi Räikkönen und Fernando Alonso. Zwei Fahrer stechen hervor: An Schumi hat der 35-Jährige gute Erinnerungen, an Alonso weniger.

Massa zu ABMS: „Michael war mein Lehrer. So fühlte er sich auch. Er war immer nett zu mir, fast schon fürsorglich. Er erzählte mir alles. Ich musste noch nicht mal fragen. Fernando war genau das Gegenteil.“

Michael Schumacher siegte 1992 in Belgien

Mit Michael Schumacher fuhr Massa 2006 bei Ferrari. Es war Schumis letztes Jahr vor seinem ersten Rücktritt. Und für den war auch Massa nicht ganz unverantwortlich. „Als er in Monza 2006 das erste Mal seine Karriere beendete, erzählte er zuerst mir davon“, erinnert er sich. „Einer der Gründe, die er mir nannte, war: ,Ich kann dich nicht mehr schlagen.' Das machte mich extrem traurig und zugleich extrem stolz.“

Das ganze Interview mit Felipe Massa lesen Sie ab heute in AUTO BILD MOTORSPORT als Heft in AUTO BILD am Kiosk.

16. November 2016: Für viele Schumi-Fans keimte vergangene Woche ein Fünkchen Hoffnung auf, als Ross Brawn von ermutigenden Zeichen im Bezug auf Michael Schumachers Gesundheitszustand sprach. Im Gespräch mit dem "Guardian" rudert Schumis langjähriger Weggefährte nun zurück. Brawn: "Ich wurde so zitiert, dass sich sein Zustand verbessern würde, aber das war nicht so gemeint. Die Familie hält seine Genesung privat. Das will ich respektieren. Ich will nichts über seinen Zustand sagen - außer, dass wir sehr sehr hoffnungsvoll sind, Michael irgendwann in der Zukunft so zu sehen, wie wir ihn kennen."

13. November 2016: „Herzlich willkommen in Michaels Fahrerlager!„ Mit diesen Worten ist am Sonntag die offizielle Facebook-Seite für Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher gestartet. Auf den Tag genau 22 Jahre nach seinem ersten Titelgewinn am 13. November 1994 in Adelaide wurde damit eine neue Plattform für die Fans eröffnet. Zudem gibt es nun auch ein Instagram-Angebot.

Schumacher selbst ist aus der Öffentlichkeit seit seinem schweren Skiunfall Ende 2013 verschwunden. Wie es dem zweifachen Familienvater geht, ist nach wie vor unklar. Der mittlerweile 47-Jährige hatte sich beim Skifahren ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen, zunächst tagelang in Lebensgefahr geschwebt und monatelang im künstlichen Koma gelegen. Nach seinem langen Krankenhaus-Aufenthalt wurde er in sein Haus in seiner Schweizer Wahlheimat am Genfer See verlegt. Auf der Seite, die am Sonntagnachmittag bereits über 1,2 Millionen „Gefällt mir“-Klicks gezählt hatte, heißt es: „Offizielle Facebook-Seite für die wunderbaren Fans von Michael Schumacher. Das ist das Fahrerlager, in dem sie sich treffen können.“

Auch ehemalige Fahrerkollegen reagierten bereits. „Willkommen in den sozialen Netzwerken, Michael!“, twitterte Nico Rosberg. Schumacher war mit dem gebürtigen Wiesbadener drei Jahre lang bei Mercedes in einem Team (2010 bis 2012) gefahren. Rosberg versah seinen Tweet mit dem Hashtag keepFighting, dazu ein Symbolbild betender Hände.

5. November 2016: Michael Schumachers Mercedes-Comeback hing am seidenen Faden! Wie Ex-Teamchef Ross Brawn im Interview mit der BBC verriet, war der Rekordweltmeister bei seiner Rückkehr in die Formel 1 2010 abhängig von der Entscheidung des damaligen Brawn-GP-Weltmeisters Jenson Button. Brawn erklärt: "Wir wollten zu allererst, dass Jenson bleibt. Die Gespräche mit Michael fingen erst an, als Jenson uns mitteilte, dass er darüber nachdenkt zu wechseln. Dass Mercedes Druck gemacht habe, Michael unter Vertrag zu nehmen, stimmt nicht. Der Platz gehörte Jenson und wir haben mit ihm verhandelt." Nur weil Button zu McLaren wechselte, machte er den Weg für Schumi frei. Brawn: "Es war klar, dass Michael zurückkommen wollte, denn er hatte ja versucht bei Ferrari einzuspringen. Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn bei uns kein Platz frei geworden wäre."

Autor: ABMS

Fotos: Getty Images

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