Michael Schumacher: Bilder

Michael Schumacher nach dem Koma

— 24.06.2014

Diebstahl von Schumis Krankenakte

Nach dem offenkundigen Diebstahl der Krankenakte von Michael Schumacher zeigt sich dessen Managerin entsetzt. Sie verweist auf die Strafbarkeit der Tat.

(dpa/br) Eine Woche nach der Verlegung des ehemaligen Formel-1-Piloten Michael Schumacher in eine Reha-Klinik zeigen sich Angehrige und Fans des Rekordweltmeisters ber den Diebstahl seiner Krankenakte erschttert. "Seit einigen Tagen werden einigen Medienvertretern gestohlene Dokumente/Daten zum Kauf angeboten, von denen der Anbieter behauptet, es handele sich um die Krankenakte von Michael Schumacher", teilte seine Managerin Sabine Kehm am Montagabend mit. "Da kann man doch nur entsetzt und angewidert sein, zitiert "BILD" die Managerin auf der  Onlineseite. Fakt sei, dass die Unterlagen gestohlen wurden, betonte Kehm in ihrer Mitteilung. Ob sie auch echt seien, knne man nicht beurteilen. Die Polizei sei aber bereits eingeschaltet worden. Es wird ermittelt. Laut "bild.de" hat der Verkufer "als Mindestpreis 60.000 Schweizer Franken festgesetzt (etwa 50.000 Euro)". Kehm stellte unmissverstndlich klar, was passiert, wenn diese hchst sensiblen und absolut privaten Inhalte an die ffentlichkeit gelangen sollten. "Wir weisen ausdrcklich darauf hin, dass der Ankauf solcher Unterlagen/Daten sowie deren Verffentlichungen verboten sind", schrieb sie in ihrem Statement. "Daten aus der Krankenakte sind hchst vertraulich und drfen der ffentlichkeit nicht zugnglich gemacht werden", schrieb Kehm weiter und kndigte in jedem Einzelfall Strafanzeige an, falls gegen die Wahrung der Intimsphre verstoen werde. Bislang drangen in den fast sechs Monaten kaum Details ber Schumachers Zustand nach auen. Es wurde von mehreren Versuchen berichtet, das Fremde sich Zugang zu Schumachers Krankenzimmer verschaffen wollten.

Versuche, zu Schumi vorzudringen

Gleich zu Beginn hatte sich ein Mann als Priester verkleidet, um zu Schumacher zu gelangen. Spter hatten zwei Personen versucht, ins Zimmer auf der Intensivstation des Uni-Hospitals in Grenoble vorzudringen, um Schumacher zu fotografieren. Vor allem kurz nach dem Unfall lauerte ein riesiges Medienaufgebot vor dem Krankenhaus. Schumachers Frau Corinna appellierte sogar an die TV-Teams und Journalisten, das Gelnde zu verlassen und die rzte in Ruhe arbeiten zu lassen. Von ihr und der Familie gab es zu keinem Zeitpunkt Statements zum Zustand des mittlerweile 45-Jhrigen, der sich bei seinem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen ein schweres Schdel-Hirn-Trauma zugezogen hatte. Wenn, dann gab und gibt Managerin Kehm Informationen zu dem siebenmaligen Formel-1-Weltmeister bekannt. Vllig unklar ist bislang, wie die Akte nun in die Hnde eines Fremden gelangen konnte.

Schumacher lag bis vergangenen Montag in der Universittsklinik von Grenoble, dort war er nach seinem Skiunfall am 29. Dezember eingeliefert und monatelang behandelt worden. Vor einer Woche teilte Schumis Managerin mit, dass Schumacher nicht mehr im Koma liege und nach Lausanne in eine Reha-Klinik gebracht worden sei. "Fr die Zukunft bitten wir um Verstndnis, dass seine weitere Rehabilitation auerhalb der ffentlichkeit erfolgen soll", hatte sie damals ffentlich mitgeteilt.
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