Michelin: 24-Stunden-Rennen am Nürburgring

Michelin: 24-Stunden-Rennen am Nürburgring

— 13.05.2015

Den 16. Triumph vor Augen

Am kommenden Wochenende nehmen rund 160 Fahrzeuge das berühmte 24-Stunden-Rennen am Nürburgring in Angriff. Dabei gehen mehr als 70 Wagen auf Hochleistungsreifen von Michelin an den Start, um die "Grüne Hölle" zu meistern.

Das Motorsport-Festival kann beginnen: Eine gute Woche lang bebt die Eifellandschaft rund um die Nürburg. Motorensound, Grillgeruch und Partystimmung liegen in der Luft, wenn sich tausende Fans, Top-Teams und erstklassige Fahrer beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring versammeln. Auch Michelin freut sich auf den einzigartigen Langstreckenklassiker und hat ein Ziel fest vor Augen: In diesem Jahr will die Marke ihren 16. Triumph bei dem Eifelklassiker feiern.

Die technisch ausgeklügelten GT3-Boliden stellen höchste Ansprüche an die Pneus. Vor allem auf der unberechenbaren Nordschleife mit ihren schnellen Kurven, steilen Abfahrten und wechselnden Asphaltbelägen müssen die Pneus optimalen Grip unter sämtlichen Wetterbedingungen liefern. Kein Wunder, dass ein Großteil des Top-Feldes Michelin als Reifenlieferant ausgewählt hat, denn der Premiumhersteller kann jahrzehntelange Erfahrung und große Erfolge auf dem schwierigen Traditionskurs vorweisen.

Vorjahressieger Phoenix setzt auf Michelin

Gesamtsieger 2014: Im vergangenen Jahr triumphierten Audi und Michelin beim Eifelklassiker.

Neues Auto, alte Besatzung: Mit der Startnummer 1 präsentiert sich der brandneue Audi R8 LMS von Christopher Haase, Christian Mamerow, René Rast und Markus Winkelhock. Das Quartett vom Audi Sport Team Phönix stürmte im vergangenen Jahr mit der ultra-Version der Mittelmotor-Flunder und Reifen von Michelin zum Gesamtsieg. Ihr neues Arbeitsgerät – die zweite GT3-Generation des Traumsportwagens – startet in der Top-Klasse SP9, wo sie auf ihre Teamkollegen Marc Basseng, Marcel Fässler, Mike Rockenfeller und Frank Stippler (Startnummer 4) in einem zweiten GT3-R8 treffen werden. Zwei weitere R8 LMS schickt das Audi Sport Team WRT ins Rennen. Am Steuer des einen sitzen Christopher Mies, Edward Sandström, Nico Müller und Laurens Vanthoor (
Startnummer 28), der gemeinsam mit Nicki Thiim, Christer Jöns sowie Pierre Kaffer (Startnummer 29) auch das zweite Auto fährt. Welches Potenzial sich in den Ingolstädter GT-Boliden versteckt, bewies WRT bereits beim zweiten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft mit einem eindrucksvollen Doppelsieg.

Mercedes-"Flügeltürer" zählen zu den Favoriten

Insgesamt sieben Mercedes SLS AMG GT3 bestreiten das anspruchsvolle Ausdauerrennen mit Pneus von Michelin. Dazu gehören beispielsweise beide Fahrzeuge der Nordschleifen-erprobten Black Falcon-Mannschaft: Die Startnummer 2 teilen sich DTM-Rekordchampion Bernd Schneider, Andreas Simonsen, Adam Christodoulou und Yelmer Buurman, der auch das zweite Auto mit der Nummer 5 steuern wird. Die weiteren Piloten sind Abdulaziz Turki Al Faisal, Hubert Haupt und Jaap van Lagen. ROWE Racing bleibt dem "Flügeltürer" ebenfalls treu und hat zwei Renner für Maro Engel, Jan Seyffarth, Renger van der Zande und Thomas Jäger (Startnummer 22) sowie Klaus Graf, Christian Hohenadel, Nico Bastian und

Die Michelin Techniker versorgen auch dieses Jahr über 70 Fahrzeuge mit Hochleistungspneus aus Frankreich.

nochmals Thomas Jäger (Startnummer 23) dabei.

Das Haribo Racing Team, das unter anderem Uwe Alzen und Marco Holzer verpflichtet hat, setzt in diesem Jahr erstmals auf den SLS GT3. Ein weiterer V8-Bolide mit Stern stammt von Car Collection Motorsport mit Peter Schmidt, Alexander Matschull und Pierre Ehret am Volant. Das Team Zakspeed vetraut ebenfalls auf den Mercedes SLS AMG GT3 und punktet mit prominenter Besatzung: Neben Sebastian Asch und Luca Ludwig – Söhne der Tourenwagen-Legenden Roland Asch und Klaus Ludwig – lenken DTM-Profi Christian Vietoris und WTCC-Urgestein Tom Coronel den Niederzissener Boliden.

Aston Martin, BMW und Porsche: Starke Partner von Michelin

Zu den Kooperationspartnern von Michelin zählen außerdem das BMW Sports Trophy Team Marc VDS, das zwei BMW Z4 GT3 für Maxime Martin, Lucas Luhr, Markus Palttala und Richard Westbrook (Startnummer 25) sowie für Augusto Farfus, Jörg Müller, Nicky Catsburg und Dirk Adorf (Startnummer 26) in die Eifel bringt. Zwei weitere Michelin bereifte BMW Z4 GT3 gehören zum BMW Sports Trophy Team Schubert. Die Mannschaft verpflichtete Dirk Müller, Alexander Sims, Dirk Werner und Marco Wittmann (Startnummer 19) sowie Dominik Baumann, Claudia Hürtgen, Jens Klingmann, Martin Tomczyk (Startnummer 20).

Auch die Nordschleifen-Kenner von Manthey Racing greifen auf das Know-how von Michelin zurück. So rollt der Porsche 911 GT3 R von Otto Klohs, Harald Schlotter und Jens Richter (
Startnummer 12) auf breiten Walzen aus Clermont-Ferrand. Zudem unterstützt Porsche-Werksfahrer Frédéric Makowiecki das deutsche Trio. Ein zweiter mit Pneus aus Frankreich bestückter Porsche 911 GT3 R trägt die Farben des Frikadelli Racing Teams. Im Cockpit wechseln sich Sabine Schmitz, Patrick Huisman, Patrick Pilet und Jörg Bergmeister (Startnummer 30) ab.

Weitere starke Partner von Michelin: Die britische Traditionsmarke Aston Martin ist unter anderem mit zwei Vantage GT3 in der SP9-Klasse vertreten. Die Nissan GT Academy setzt erneut einen GT-R GT3 ein, und Bentley will mit zwei werksunterstützten Continental GT3 bei der 24-Stunden-Premiere auf dem Nürburgring für Furore sorgen.

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