Michelin: Engagement im Motorsport

Michelin: Engagement im Motorsport

— 19.07.2016

Le Mans-Bolide mit Brennstoffzelle

Wegweisende Premiere bei den 24 Stunden von Le Mans: Zum ersten Mal in der Geschichte des berühmtesten Langstreckenrennens drehte mit dem Green GT H2 ein Rennwagen mit Brennstoffzelle eine Runde auf dem legendären Parcours.

Zum ersten Mal in der Geschichte des berühmtesten Langstreckenrennens drehte mit dem Green GT H2 ein Rennwagen mit Brennstoffzelle eine Runde auf dem legendären Parcours.

Sowohl als Reifenlieferant als auch als technologischer Partner arbeitet Michelin mit dem Schweizer Unternehmen Green GT eng zusammen, um die klimaschonende Antriebsalternative im Rahmen des Motorsport-Events zu demonstrieren. Michelin ist als Teilhaber des europaweit führenden Herstellers Symbio FCell unmittelbar an der Brennstoffzellenentwicklung für den Rennwagen beteiligt. Während der Demonstrationsfahrt auf dem 13,6 Kilometer langen Kurs nahm der ehemalige F1-Pilot und MICHELIN Markenbotschafter Olivier Panis hinter dem Steuer Platz. "Betrachtet man Michelins Engagement in Sachen Mobilität, ist es nur logisch, dass wir Green GT und den H2 unterstützen", erklärt Valérie Bouillon-Delporte, Direktorin für Wasserstoff-Innovationen bei Michelin. „Das Fahrzeug ist für uns nicht nur ein Rennwagen, sondern ein High-Performance-Versuchslabor", so Bouillon-Delporte weiter.
Obwohl Michelin und Green GT offiziell erst seit März 2016 zusammenarbeiten, ist der Reifenhersteller durch Symbio FCell bereits seit einiger Zeit in der Entwicklung des H2 involviert. "Michelins Kernkompetenz – Mobilität zu fördern – umfasst weit mehr, als nur Premium-Reifen zu produzieren", ergänzt Bouillon-Delporte. "Michelin hält bereits seit zwei Jahren 33 Prozent der Aktien von Symbio FCell, die Green GT bei der Entwicklung des H2 unterstützt. Michelin ist aktiv am Prozess beteiligt und wird auch weiter in nachhaltige Mobilität investieren."

Vorreiter für umweltfreundliche Innovationen

Das mit MICHELIN S8L Slicks und MICHELIN P2L Regenreifen ausgestattete Fahrzeug verfügt über zwei Elektromotoren mit insgesamt 400 kW (540 PS) Leistung.

Mit der Investition in das Start-up-Unternehmen FCell unterstreicht Michelin sein Engagement für nachhaltige Mobilität und alternative Antriebe. Seit der Gründung im Jahre 1889 nimmt Michelin eine Vorreiterrolle in der Automobilindustrie ein. 1992 präsentierte der weltweit agierende Reifenhersteller mit dem MICHELIN Energy den ersten zur Treibstoffeinsparung entwickelten Pkw-Reifen. Vier Jahre später folgte die Eröffnung eines Forschungs- und Entwicklungszentrums, das sich ausschließlich dem Thema Mobilität widmet. Zwei Jahre später debütierte die erste Michelin Challenge Bibendum, eine der weltweit wichtigsten Plattformen für nachhaltige Mobilität mit rund 3000 Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Bei den Folgeveranstaltungen rund um den Globus steht immer wieder auch die klimaschonende Brennstoffzellen-Technologie im Fokus. Die Investition in FCell bietet auch Michelin Wirtschafts- und Wachstums-Chancen und ermöglicht es dem Konzern, gleichzeitig neue Facetten der Mobilität zu erforschen.

Wasserstoff-Rennwagen mit 400 kW (540 PS) Leistung

Michelin ist als Teilhaber des europaweit führenden Herstellers Symbio FCell unmittelbar an der Brennstoffzellenentwicklung für den Rennwagen beteiligt.

Der Green GT H2 drehte bei einer Vorpremiere erstmals im April einige Runden auf der Formel-E-Strecke in Paris. Das mit MICHELIN S8L Slicks und MICHELIN P2L Regenreifen ausgestattete Fahrzeug verfügt über zwei Elektromotoren mit insgesamt 400 kW (540 PS) Leistung.
Neben dem H2 arbeiten Michelin und Green GT bereits an einem weiteren Rennwagen: Der H2 Speed ist ein vom italienischen Karosseriebauer Pininfarina designter Prototyp. Besucher der Michelin Hospitality bei den 24 Stunden von Le Mans konnten hier bereits einen Blick auf das Fahrzeug werfen. Bei den 24 Stunden von Le Mans setzten 2016 insgesamt 33 Fahrzeuge auf Pneus von MICHELIN. Damit rollte jeder zweite Bolide auf Reifen des weltweit agierenden Herstellers zur Startaufstellung. Bis heute erzielten bereits 43 Fahrer und neun unterschiedliche Marken mit MICHELIN den Gesamtsieg bei dem Langstreckenklassiker.

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