MICHELIN Motorsport

MICHELIN Motorsport

— 05.06.2014

Rund, schwarz, Erfolgsgarant

Seit mehr als 15 Jahren haben die Sieger in der Prototypenklasse LMP1 bei den 24 Stunden von Le Mans eine Gemeinsamkeit: Sie fahren auf Reifen von Michelin. 2014 steht das Rennen fr den franzsischen Hersteller unter besonderen Vorzeichen.

Es gab viel zu tun fr Michelin vor der Saison in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Denn neben den neuen Effizienzregeln haben sich auch die Regularien fr die Reifen der LMP1-Fahrzeuge gendert. Die neuen Pneus sind deutlich schmaler. Sie verlieren so fast sechs Zentimeter ihrer Aufstandsflche. Doch das ist in diesem Jahr nicht die einzige Herausforderung fr den franzsischen Reifenbauer.

Kleinere Reifen, grere Belastung

2013 wird Michelin zum 16. Mal in Folge Sieger in der LMP1. Der Triumph mit Audi ist der 22. Gesamtsieg.

Mit Audi, Porsche und Toyota treten drei Werksteams in der Klasse LMP1 an. Deren recht unterschiedliche Sportprototypen bentigen ganz individuell zugeschnittene Gummis. Deshalb hat Michelin als Ausrster aller drei Hersteller eng mit seinen Partnern zusammengearbeitet, um diese technologische Herausforderung optimal umzusetzen. Auch wenn die Reifen kleiner wurden, die Anforderungen an Performance und Lebensdauer sind geblieben. Das bedeutet, dass ein LMP1-Reifen nun noch greren Belastungen standhalten muss. Den Erkenntnissen aus den ersten beiden Saisonrennen in Silverstone und Spa nach zu urteilen, hat Michelin diese Herausforderung gemeistert. Die Rundenzeiten lagen trotz Effizienzregeln und kleinerer Reifen im Bereich des Vorjahres. "Wir konnten unsere Pneus an die Rennwagen unserer Partner anpassen, ohne die Eigenschaften der einzelnen Reifentypen zu verwssern. Dass sie mit der gleich hohen Performance und Ausdauer aufwarten knnen wie ihre Vorgnger, unterstreicht das enorme Entwicklungstempo von Michelin", zieht Nicolas Goubert, Technischer Direktor von Michelin Motorsport vor den 24 Stunden von Le Mans eine Zwischenbilanz. Ein Eindruck, den auch Fahrer besttigen.

Optimistisch dem Saisonhhepunkt entgegen

"Die neue Reifengeneration bietet hervorragenden Grip und ist sehr haltbar", erklrt Audi-Werksfahrer Benot Trluyer und fgt hinzu: "Fr Le Mans sind wir optimistisch, mit einem einzigen Reifensatz die vom Reglement fr einen Fahrer erlaubte maximale Fahrzeit von vier Stunden am Stck auch ausnutzen zu knnen." Diese Aussage unterstreicht auch sein Porsche-Kollege Timo Bernhard: "Ich bin in Spa bei meinem Einsatz 50 Runden mit einem Satz Reifen gefahren. Die Reifen haben gut funktioniert und wir konnten wichtige Erkenntnisse fr den Saisonhhepunkt in Le Mans gewinnen." Das ist entscheidend, weil neben der Performance kommt gerade der Langlebigkeit der Reifen eine besondere Bedeutung zu. Denn whrend des Tankvorgangs darf nicht am Auto gearbeitet werden. Jeder Reifenwechsel verlngert also einen Boxenstopp um rund 20 Sekunden. Wer diesen Wechsel einspart, verschafft sich einen Zeitvorteil, der auf der Strecke nur schwer einzuholen ist.

Michelin-Erfolgsstory

Bereits 1923 bewies der franzsische Reifenhersteller mit Qualitt und Innovation, dass er den Rennsport nachhaltig prgen wird. 90 Jahre spter, 2013, holte Michelin zum 16. Mal in Folge den Gesamtsieg in der Knigsklasse und kann somit auf 22 Gesamtsiege an der Sarthe zurckblicken. Lesen Sie hier die Erfolgsgeschichte von Michelin:

Michelin-Meilensteine in Le Mans

1923

Gleich beim ersten Einsatz holte Michelin den ersten Sieg: Andr Lagache und Ren Leonard gewannen mit einem Chenard & Walcker.

1 von 11


Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen gnstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung