Michelin Motorsport: Saisonrückblick

Michelin Motorsport: Saisonrückblick

Erfolgreiche Motorsportsaison für Michelin

Auch 2017 haben die Pneus von Michelin in anspruchsvollen Rennserien wieder vielfältige Herausforderungen gemeistert und fuhren dabei von Erfolg zu Erfolg.
Triumphe, Titel, Emotionen: Gemeinsam mit seinen Partnerteams hat Michelin in der zurückliegenden Motorsportsaison rund um den Globus insgesamt 13 Weltmeisterschaften und zahlreiche Siege errungen. Ganz gleich, ob auf zwei oder auf vier Rädern, ob auf losem, rutschigem oder festem Fahrbahnbelag: Die Reifen der französischen Premiummarke stellten ihre Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit im harten Wettbewerb auf ganz unterschiedlichen Bühnen unter Beweis. Traditionell bildet der Motorsport mit seinen extremen Einsatzbedingungen für den Reifenhersteller aus Clermont-Ferrand das ideale Testlabor für Innovationen. Kaum etwas treibt den technologischen Fortschritt so stark voran wie der Wissenstransfer von der Rennstrecke zu den Serienprodukten. Als echte "Racer" haben die Spezialisten in der Rennsportabteilung von Michelin natürlich noch einen weiteren Antrieb: Sie wollen gewinnen – und damit die Leistungsfähigkeit ihrer Premiumprodukte immer wieder unter Beweis stellen. Dies gelang ihnen 2017 erneut in eindrucksvoller Manier.

32. Dakar-Sieg in der Pkw-Wertung

Wiederholungstäter: Vorjahressieger und Peugeot-Werkspilot Stéphane Peterhansel triumphierte in der Pkw-Wertung auf Pneus von BFGoodrich.

In der Pkw-Kategorie wiederholten die Dakar-Dominatoren Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret ihren Vorjahreserfolg. Der zweiradgetriebene Peugeot 3008 DKR der Franzosen rollte auf Reifen der Michelin Konzerntochter BFGoodrich, die sich bei ihrem Comeback zum 13. Mal in die Dakar-Gewinnerliste eintragen durfte. Für die Michelin Gruppe war es der 32. Sieg in der Pkw-Wertung des weltberühmten Wüstenabenteuers und der 30. in Folge. Auf den Plätzen zwei und drei machten Sébastien Loeb und Beifahrer Daniel Elena sowie Cyril Despres und Copilot David Castera in ihren ebenfalls mit Pneus von BFGoodrich bestückten Peugeot 3008 DKR den Dreifachsieg perfekt. Insgesamt vertrauten nicht weniger als 300 Teilnehmer bei der Dakar 2017 auf den Service und das Know-how von BFGoodrich.

26. Le Mans-Triumph für Michelin

Tolles Trio: In Le Mans siegten Timo Bernhard, Earl Bamber und Brendon Hartley im Michelin bereiften Porsche 919 Hybrid.

Im Juni hielten die 24 Stunden von Le Mans Motorsportfans auf der ganzen Welt in Atem. Nach einem ereignisreichen Rennen überquerten die Porsche-Piloten Timo Bernhard, Brendon Hartley und Earl Bamber in ihrem Michelin bereiften Porsche 919 Hybrid die Ziellinie als Erste und bescherten Reifenpartner Michelin damit den 20. Le Mans-Erfolg in Serie. Insgesamt war es der 26. Gesamtsieg des französischen Reifenherstellers bei dem wohl härtesten Langstreckenrennen der Welt. Neben Porsche hat Michelin seit 1998 auch mit Audi, Bentley, BMW und Peugeot an der Sarthe triumphiert. Aus früheren Jahren kommen Erfolge mit Chenard & Walcker, Alpine-Renault, Mercedes und McLaren hinzu. Oft dienten innovative Entwicklungen und Ideen von Michelin als entscheidender Faktor – so etwa der schnelle Radwechsel, profillose Slicks und die Radialreifen-Technologie sowie spezielle Lösungen für die besonders drehmoment- und leistungsstarken Le Mans-Prototypen mit Diesel- und

und Hybridantrieb.

WEC: Fünf Weltmeistertrophäen für Michelin-Partner

In Feierlaune: James Calado und Alessandro Pier Guidi fuhren in der WEC auf Reifen von Michelin zum WM-Titel in der LMGTE-Pro-Wertung.

Die 24 Stunden von Le Mans zählen auch zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship). Bei den neun Saisonläufen eroberten Partner von Michelin in den verschiedenen Fahrzeugkategorien zahlreiche Siege und WM-Titel. Nach dem Le Mans-Erfolg krönten Timo Bernhard, Brendon Hartley und Earl Bamber ihre Saison im Michelin bereiften Porsche 919 Hybrid mit dem Weltmeistertitel in der Topklasse. Darüber hinaus gewann das Porsche-Werksteam zum dritten Mal in Folge den Weltmeistertitel für Hersteller.

Rallye-WM: Ogier fliegt im Michelin bereiften Ford Fiesta WRC zum Titel

Quertreiber-Champion: Sébastien Ogier sicherte sich im Michelin bereiften Ford Fiesta WRC seinen fünften Rallye-WM-Titel in Folge.

Fulminante Drifts, spannende Sekundenduelle und Fahrzeugbeherrschung in Perfektion: Die FIA Rallye-Weltmeisterschaft zählt zu den spektakulärsten Motorsportdisziplinen überhaupt. Aus Reifensicht hält diese Rennserie besonders anspruchsvolle Herausforderungen bereit: Im Laufe des Jahres kämpfen die Piloten mit ihren fast 400 PS starken Turbo-Allradlern auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen um Sekundenbruchteile – von Schnee und Eis in Schweden über tiefen Sand in Sardinien und Schotter in Finnland bis hin zu ultraschnellen Asphaltprüfungen in Deutschland, Frankreich und Spanien. Dabei müssen die Reifen unter allen Bedingungen mit Top-Performance und Robustheit überzeugen.

Wie bereits in den Vorjahren dominierte Michelin mit seinen Partnern auch 2017 das Geschehen. Dabei bot die neue Generation der World Rally Cars mit ihrer ausgeklügelten Aerodynamik und den leistungsstärkeren Motoren zusätzliches Spektakel. Traditionell vertraut ein Großteil der Top-Teams auf die Pneus der französischen Premiummarke. Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia machten bereits beim vorletzten Saisonlauf in den Wäldern von Wales den "Sack" zu: Im mit Pneus von Michelin bestückten Ford Fiesta WRC eroberte das Erfolgsduo seinen fünften Weltmeistertitel in Folge. Gleichzeitig triumphierte das Ford-Privatteam M-Sport in der Herstellerwertung. Mit dem insgesamt 52. Rallye-WM-Titel schrieb Reifenpartner Michelin erneut Motorsportgeschichte.

Elektrisierendes Racing: Formel E-Champions fahren Michelin

Unter Strom: Renault e.dams triumphierte zum dritten Mal in Folge in der Teamwertung der FIA Formel E-Meisterschaft.

Die rein elektrische FIA Formel E-Meisterschaft begeisterte auch in ihrer dritten Saison mit rasanten Rennen und packenden Rad-an-Rad-Duellen auf Stadtkursen in internationalen Mega-Metropolen. Michelin ist von Beginn an offizieller Partner der ersten rein elektrischen Formel-Serie. In der Saison 2016/2017 feierte der rundum neue MICHELIN Pilot Sport EV2 seine Wettbewerbspremiere. Der profilierte Pneu, den Michelin eigens für die Formel E entwickelt hat, überzeugt bei allen Witterungs- und Streckenbedingungen mit hervorragender Performance. Dabei ist es den Ingenieuren der Marke gelungen, scheinbare Gegensätze aufzuheben. Der MICHELIN Pilot Sport EV2 ermöglicht den Fahrern schnelle Rundenzeiten bei jedem Wetter und vereint dies mit hoher Dauerhaltbarkeit. Er kombiniert viel Grip mit geringem Rollwiderstand und eine große Aufstandsfläche mit niedrigem Gewicht. Hintergrund: Gemäß Reglement dürfen die Teams bei sämtlichen Saisonläufen lediglich eine Reifenspezifikation verwenden. Folglich muss dieser Allrounder bei allen Straßen- und Wetterverhältnissen funktionieren. Zudem steht den Piloten pro Rennwochenende ein stark limitiertes Reifenkontingent zur Verfügung. Die Titelentscheidung fiel erst im zwölften und letzten ePrix des Jahres: Der Brasilianer Lucas Di Grassi, der für das Team Audi ABT an den Start ging, sicherte sich die Meistertrophäe. Den Pokal für das beste Team eroberte erneut Renault e.dams.

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