Formel E Saisonfinale

Michelin Motorsport: Saisonrückblick

— 25.11.2015

Siegreiche Motorsport-Saison für Michelin

Erfolge in Serie: Die Partner-Teams von Michelin eroberten 2015 wichtige WM-Titel und feierten zahlreiche prestigeträchtige Siege. Ein Überblick über die Motorsportsaison 2015.

Haushohe Dünen und tiefer Wüstensand bei der Rallye Dakar, zentimeterdickes Eis und tiefer Schnee bei der WM-Rallye Schweden, strömender Regen und tiefe Wasserpfützen beim Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft, winklige Straßen- und Flughafenkurse in der FIA Formel E-Weltmeisterschaft: Auch in der Saison 2015 stellten die Rennreifen von Michelin ihre Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit in den unterschiedlichsten Championaten unter Beweis. Bei hochklassigen Motorsportveranstaltungen rund um den Globus verhalfen sie Piloten wie Nasser Al-Attiyah, Sébastien Ogier, Mark Webber und Nelson Piquet jr. zu prestigeträchtigen Siegen und WM-Titeln.

Seit 2001 ungeschlagen

Dakar-Sieger Attiyah ließ der Konkurrenz beim Marathon-Klassiker in Südamerika keine Chance.

Traditionell sorgte die Rallye Dakar für einen furiosen Start in die Motorsportsaison 2015 und bescherte Michelin bereits im Januar den ersten Titelgewinn. Die anspruchsvolle Route des Offroad-Klassikers führte unter anderem durch die chilenische Atacama-Wüste und die Höhenlagen der bolivianischen Anden – insgesamt standen beim härtesten Marathon-Raid der Welt mehr als 9000 Kilometer auf dem Programm. Wie bereits im Vorjahr gewannen Partner von Michelin bei der südamerikanischen Wüsten-Rundfahrt sowohl die Pkw- und Motorrad- als auch die Lkw-Wertung. Damit ist die Michelin Gruppe in der Pkw-Wertung des Wüstenklassikers seit 2001 ungeschlagen. Mehr noch: Michelin ist die erfolgreichste Reifenmarke in der Geschichte der "Dakar" und errang seit 1982 insgesamt 82 Klassensiege, inklusive Konzerntochter BFGoodrich sind es sogar 93.

Nasser Al-Attiyah fährt mit Michelin zum Dakar-Sieg

In der Pkw-Wertung drückten Nasser Al-Attiyah und Copilot Matthieu Baumel im Michelin bereifen Mini All4Racing der Dakar 2015 ihren Stempel auf. Der schnelle Mann aus Katar gewann mehr als die Hälfte aller Tageswertungen und führte vom Start bis ins Ziel. Für Al-Attiyah war es nach 2011 bereits der zweite Dakar-Sieg. Ebenso wie Giniel de Villiers, der im Toyota Hilux heftige Gegenwehr lieferte, setzte er auf den ebenso flexiblen wie widerstandsfähigen Wüsten-Allrounder Michelin Latitude C. 25 Jahre nach dem letzten Dakar-Triumph mit Ari Vatanen feierte Peugeot bei der diesjährigen Ausgabe des Wüstenklassikers ein vielbeachtetes Comeback. Die französische Marke schickte drei der neu entwickelten 2008 DKR-Buggys ins Rennen. Für die 1280 Kilogramm leichten, gut 340 PS starken Hecktriebler hatte Michelin mit dem D15 eigens einen speziellen Reifen entwickelt.

Michelin Partner Porsche gewinnt beide LMP1-Titel

In der Langstrecken-Weltmeisterschaft vertrauten alle Top-Teams auf Reifen von Michelin.

Hochspannung pur bot in dieser Saison die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) – und zwar buchstäblich bis zur letzten Sekunde. In einem packenden Finale sicherten sich Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber mit dem auf Reifen von Michelin rollenden Porsche 919 Hybrid den Titel in der Fahrerwertung der Topkategorie LMP1. Zuvor hatten Michelin und Porsche beim WEC-Lauf in Shanghai bereits vorzeitig die Weltmeisterkrone in der Herstellerwertung erobert. Für Michelin war es in dieser Rennserie bereits der vierte Marken-WM-Titel in Folge. Auch die Fahrerkrone eroberten seit Gründung der FIA Langstrecken-WM im Jahr 2012 ausschließlich Piloten auf Pneus von Michelin.

24. Sieg für Michelin bei den 24 Stunden von Le Mans

Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans feierte Michelin in diesem Jahr seinen 24. Sieg.

Auch beim WEC-Saisonhighlight im Sommer – dem prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans – feierten Michelin und Porsche einen umjubelten Doppelsieg. Die 83. Ausgabe des wichtigsten Langstreckenrennens der Welt erwies sich als eines der abwechslungsreichsten und umkämpftesten Spektakel, die es bei dem Klassiker an der Sarthe jemals gegeben hat.
Nach einer Distanz von 395 Runden oder 5383 Kilometern gewannen letztlich Nico Hülkenberg/Nick Tandy/Earl Bamber im Porsche 919 Hybrid auf Rennreifen von Michelin. Für die französische Marke war es der 24. Gesamtsieg in Le Mans und der 18. Triumph in Folge. Mit Erfolgen in beiden GTE-Klassen bestätigte Michelin zudem seine herausragende Bilanz auch bei den serienbasierten Supersportwagen.

24 Stunden durch die "Grüne Hölle": 16. Triumph für Michelin

Beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring steuerten Christopher Mies, Edward Sandström, Nico Müller und Laurens Vanthoor den Audi R8 LMS des Audi Sport Team WRT zum Gesamtsieg. Dabei sorgte das typische, wechselhafte Eifelwetter für erschwerte Bedingungen. Nachts verwandelte Nieselregen die Nordschleife des Nürburgrings teilweise in eine Rutschbahn. Dabei profitierte das siegreiche Quartett von der Leistungsfähigkeit und Dauerhaltbarkeit der Reifen von Michelin. Am Ende überquerten sie die Ziellinie nach 156 Runden als Erste und bescherten Reifenpartner Michelin damit den 16. Gesamtsieg bei diesem höchst anspruchsvollen Langstrecken-Klassiker.

WRC: Champions fahren mit Michelin zum Titel

Sébastien Ogier und VW Motorsport verteidigten mit dem Michelin bereiften VW Polo R WRC sämtliche WM-Titel.

Spannende Sekundenduelle auf Schotter, Schnee, Schlamm, Eis und Asphalt: Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) stellt an Fahrer, Teams und Reifen extreme Anforderungen. Volkswagen Motorsport, Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia verteidigten in dieser Saison auf Reifen von Michelin erneut ihre jeweiligen WM-Titel in der Topkategorie. Auch in der WRC2 setzten die neuen Champions Nasser Al-Attiyah und Škoda Motorsport auf ebenso leistungsfähige wie robuste Reifen aus Clermont-Ferrand. In der WRC3 kürte sich Citroën DS3 R3-Pilot Quentin Gilbert auf Pneus von Michelin zum neuen Weltmeister.

Piquet, e.dams-Renault und Michelin sind Formel E-Weltmeister

Nelson Piquet jr. verewigte sich als erster Champion der Formel E-Weltmeisterschaft in den Geschichtsbüchern.

In der Saison 2014/2015 feierte die FIA Formel E-Weltmeisterschaft ein im wahrsten Wortsinne elektrisierendes Debüt. Die erste Formel-Rennserie mit rein elektrischem Antrieb ist eine der aufregendsten Neuerungen der Rennsportwelt seit der Erfindung des Verbrennungsmotors. Michelin steht der fortschrittlichen Rennserie von Beginn an als offizieller Reifenpartner zur Seite. Die Premiummarke engagiert sich seit Jahrzehnten für nachhaltige und ressourcenschonende Mobilitätslösungen. Das französische Unternehmen rüstet die Formel E mit dem speziell entwickelten Rennreifen vom Typ Michelin Pilot Sport EV aus, der bei allen Asphalttemperaturen funktioniert und sowohl bei trockener als auch bei nasser Fahrbahn optimalen Grip bietet. Die Titelentscheidungen fielen erst beim Finale in London: In der Teamwertung triumphierte e.dams-Renault. Als erster Formel E-Weltmeister der Geschichte sicherte sich Nelson Piquet jr. den ganz großen Pokal.

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