Michelin Saisonvorschau Formel E-Weltmeisterschaft

Michelin-Vorschau: Formel E in Berlin

— 12.05.2016

Zuschauernah und in neuer Dimension

Am 21. Mai 2016 steigt in der deutschen Hauptstadt einer der Höhepunkte der FIA Formel E-Weltmeisterschaft 2015/2016: der ePrix von Berlin. Als exklusiver Ausrüster stellt Michelin den Rennreifen für alle Fälle, der sogar natürliche Ressourcen schont.

Die FIA Formel E-Weltmeisterschaft zieht in ihrer zweiten Saison immer mehr Menschen rund um den Globus in ihren Bann. Die Rennen sind spannend und actionreich, das Konzept der Serie einmalig: Die Boliden fahren völlig emissionsfrei, alle WM-Läufe finden mitten in attraktiven Cities statt. Mit tollen Social Media-Aktivitäten sowie einem vielfältigen Unterhaltungsprogramm live an der Strecke erschließt die Formel E ganz neues Zuschauerpotenzial für den Motorsport. Michelin ist als offizieller Reifenpartner mit am Start und steuert ebenfalls eine Weltneuheit bei: "Ganzjahres"-Rennreifen, die bei jeder Witterung auf allen Rennstrecken funktionieren – und von denen ein Satz pro Fahrzeug das gesamte Rennwochenende durchhält. Jetzt gastiert die weltweit einzige rein elektrische Formel-Rennserie in Berlin.

Formel E wie Emotion – und Entwicklung

Michelin in der Formel E: Wo immer die rein elektrisch angetriebenen Boliden antreten, ist packende Action angesagt – mit Emotionen statt Emissionen.

Der außergewöhnliche Austragungsort unterstreicht beispielhaft die Einzigartigkeit der Formel E-Weltmeisterschaft. Ausgangspunkt dieser visionären Rennserie ist der Gedanke, dass der Motorsport die ideale Plattform bietet, um Zukunftstechnologien wie den lokal emissionsfreien Antrieb voranzubringen. Zum einen, weil im anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld viele neue Erkenntnisse über den Elektroantrieb gewonnen werden. Zum anderen, weil der Rennsport mitreißt und Emotionen für die fast lautlose Technik weckt. Denn der Kopf hat bei vielen Menschen längst "Ja" gesagt zur Elektromobilität – die Rennen der FIA Formel E sorgen jetzt fürs richtige "Bauchgefühl". Der Strom zum Aufladen der Rennwagen kommt übrigens nicht etwa aus der Steckdose, sondern wird völlig CO2-neutral im Fahrerlager produziert. Die britische Firma Aquafuel betreibt dort ein eigenes "Kraftwerk" mit hochmodernen Generatoren, die mit Glyzerin laufen. Das ungiftige, geruchslose und wasserlösliche Glyzerin fällt als Nebenprodukt bei der Biodieselerzeugung an und setzt im Vergleich zu Dieselkraftstoff beim Verbrennen nur zehn Prozent der Partikel und Stickoxide frei.


Erstmals überhaupt positioniert sich eine Rennserie als Teil eines modernen Entertainment-Pakets und erschließt dadurch neue Zielgruppen über die traditionellen Racing-Fans hinaus: von jungen, urbanen Trendsettern über das begeisterungswillige Event-Publikum bis hin zu ökologisch interessierten Technikfreunden. Wichtig zu wissen: Die Formel E ist eine offizielle Weltmeisterschaft des Automobil-Weltverbandes FIA und steht damit auf einer Stufe mit der Formel 1, der Rallye- und der Sportwagen-WM. Ein Ersatz für den spektakulären Grand Prix-Sport soll die Elektro-Rennserie indes nicht werden – vielmehr will die FIA mit dem zukunftsfähigen Null-Emissions-Motorsport ganz neue Wege gehen.

MICHELIN Pilot Sport EV: Ein Pneu für alle Fälle

Der Alleskönner von Michelin: Als erster und einziger Rennreifen einer Formel-Serie ist der MICHELIN Pilot Sport EV für jede Witterung und jede Streckenbeschaffenheit geeignet.

Der Leitgedanke der FIA Formel E-Weltmeisterschaft ist es, attraktiven Rennsport mit umweltbewusstem Verhalten in Einklang zu bringen. Hierzu gehört auch die strikte Reduzierung des Reifenkontingents. Denn weniger Rennreifen erfordern weniger Rohmaterialien, weniger Energie in der Herstellung und weniger Transportaufwand.
Michelin Motorsport begleitet die neue Motorsportära deshalb mit einer bahnbrechenden Innovation: Der Rennreifen MICHELIN Pilot Sport EV wurde eigens für die Formel E-Boliden entwickelt und ist ein Allrounder, der bei jeder Witterung, jeder Asphaltcharakteristik und jeder Streckentemperatur funktioniert. Der profilierte Rennpneu basiert also auf derselben Philosophie wie die Serienreifen der französischen Premiummarke. Zugleich weist er beachtliche Rennsportqualitäten auf. Bei trockener Fahrbahn erreicht er fast die Performance eines profillosen Slicks, bei Nässe bietet er ebenso viel Grip wie ein spezieller Regenpneu.

Die Weltneuheit: "Ganzjahres"-Rennreifen

"Kein anderer Reifen mit profilierter Lauffläche bietet ein Leistungsniveau wie der MICHELIN Pilot Sport EV", betont Nicolas Goubert, Technischer Leiter bei Michelin Motorsport. Damit verkörpert der Formel E-Reifen perfekt die MICHELIN Total Performance-Strategie: Statt nur in bestimmten Bereichen zu glänzen und in anderen Kompromisse einzugehen, sind die Pneus von MICHELIN in allen Belangen stark. Diese neue Vielseitigkeit erlaubt es zudem, die Anzahl der Reifen, die produziert und rund um die Welt transportiert werden, massiv zu verringern. Laut Reglement erhält jeder Fahrer pro Rennwochenende insgesamt bloß zehn Reifen. Praktisch verfügen die Piloten also an jedem ihrer zwei Autos über einen Reifensatz plus einen Ersatzpneu. Als offizieller Reifenpartner gestaltete Michelin dieses besonders ressourcenschonende Reglement aktiv mit. Ein weiteres Novum: Mit dem MICHELIN Pilot Sport EV wird erstmals überhaupt ein Rennreifen mit der im Autofahreralltag längst gebräuchlichen 18-Zoll-Größe auf einem Formel-Rennwagen eingesetzt. Die 40er-Niederquerschnitts-Dimension vereint präzises Handling mit ökologischen Vorteilen, denn ein flacherer Pneu verformt sich beim Abrollen weniger und erzeugt damit einen geringeren Rollwiderstand. Auch die für Rennwagen eher dezente Reifenbreite von 245 Millimetern vorn und 305 Millimetern auf der Hinterachse ist vorteilhaft. Schmalere Reifen reduzieren den Rollwiderstand, da weniger Reibung entsteht. Gleichzeitig verbessern sich die aerodynamischen Eigenschaften.

Der Rennsport kommt zu den Menschen

Menschen und Metropolen: Wie hier im uruguaysischen Punta del Este trägt die von Michelin unterstützte Formel E ihre ePrix mitten in attraktiven Städten aus.

Die Rennen der fast lautlosen, aber extrem agilen Einsitzer finden vor spektakulären Kulissen statt: nicht auf Rennstrecken im Nirgendwo, sondern mitten in attraktiven Urlaubsorten und pulsierenden Weltmetropolen. So stehen neben Berlin auch Peking, Buenos Aires, Paris und London im Kalender. Das macht Sinn, denn in Großstädten ist auch die Mehrzahl der (potenziellen) Elektroautofahrer zu Hause. Vor allem aber bedeutet dieses Konzept: Der Rennsport kommt zu den Menschen, näher und umweltfreundlicher als je zuvor. Eine weitere Besonderheit ist das kompakte Format der Events: Der komplette ePrix wird an einem Tag, in der Regel samstags abgewickelt. Vom ersten Training bis zum Fallen der Zielflagge vergehen beispielsweise in Berlin nicht einmal neun Stunden. So wird der Verkehr in der Stadt nicht länger als nötig gestört. Da die rein elektrisch angetriebenen Boliden ohne die Geräuschkulisse eines Verbrennungsmotors fahren, kann das urbane Eventpublikum während der Sessions zusätzlich mit Musik unterhalten werden. Richtig laut wird’s dann nach dem ePrix, wenn den Zuschauern ein attraktives Live-Musikprogramm geboten wird.


in der kommenden WOche (KW 20/2016) wird in einem zweiten Teil der Michelin-Vorschau auf den ePrix von Berlin die Strecke, der Zeitplan und die zahlreichen Aktionen für Online-Fans und Live-Publikum vorgestellt.


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