Mini Cabrio JCW in Genf

Mini John Cooper Works Cabrio Mini John Cooper Works Cabrio

Mini Cabrio JCW in Genf

— 10.02.2009

Lizenz zur Sturmfrisur

Mini startet auf dem Genfer Salon die nächste Frisuren-Attacke: Exakt ein Jahr nach der Präsentation der aufgeladenen Limousine und des heißen Clubman komplettiert die offene "John Cooper Works"-Variante die rasende Mini-Familie.

Rennsporttechnik kombiniert mit Lifestylehülle: Diese Kombination gibt es immer dann, wenn Mini sein Cabrio mit "John Cooper Works"-Genen ins Rennen schickt. Auf dem Genfer Salon 2009 geht Generation zwei an den Start, als drittes "JCW"-Familienmitglied nach der Mini-Limousine und dem Clubman John Cooper Works. Mit 211 entfesselten Pferden zeigt er dem Mini Cooper S Cabrio mit 175 PS deutlich die Rücklichter, zumal das Drehmoment von 260 Newtonmetern dank des Twin-Scroll-Turboladers mit reichlich Frischluftzufuhr drehzahlübergreifend zwischen 1850/min und 5600/min anliegt. Kurzzeitig lassen sich via Overboost kurzzeitig sogar 280 Nm abrufen. Die Auslassventile sind mit Natrium gefüllt, um den bei einem Turbomotor höheren Kühlbedarf zu decken. So schnellt der offene JCW in 6,9 Sekunden auf Tempo 100 und locker weiter bis auf 235 km/h. Die Technik kommt aus dem Rennsport und wird in der Mini Challenge publikumswirksam erprobt. Nach der Premiere am Lac Léman kommt der offene Mini JCW noch im März in den Handel, der Preis ist mit 31.350 Euro gewohnt gepfeffert. Bescheiden dagegen soll laut Mini der Verbrauch sein: 7,1 Liter im Durchschnitt.

Jede Menge Möglichkeiten zur Abstimmung

Dem Namen verpflichtet: Der schnellste offene Mini trägt innen auf Wunsch Klavierlack und Leder.

Das "John Cooper Works"-Paket der Brüder darf natürlich auch im offenen Rennzwerg nicht fehlen. Spezielle, extraleichte Felgen ("John Cooper Works Cross Spoke Challenge Design") mit 17-Zöllern, das Sportfahrwerk und die Bremsen wurden allesamt für die Rennstrecke entwickelt und für die Straßenversion neu abgestimmt. Auch das Sechsgang-Getriebe wurde angepasst. Das Lenksystem EPS erlaubt unterschiedliche Abstimmungen von leichter bis hin zu kräftiger Unterstützung. Mit der Sporttaste in der Mittelkonsole lässt sich zusätzlich die Gasannahme variieren. Die Kurvenbremsregelung CBC (Cornering Brake Control) und das DSC samt Traktionskontrolle sind ebenfalls Teil des Works-Kits und eigentlich für schnelle Runden auf der Piste gedacht. Keine Rede von Lifestsyle, hier regiert der Sport.

Bis Tempo 30 lässt sich das Verdeck öffnen

So viel Show muss sein: Das Verdeck lässt sich bis Tempo 30 elektrisch öffnen.

Die gesamte Frontansicht entspricht dem Mini John Cooper Works. Wie die zivilen Brüder ist das JCW-Cabrio jetzt mit ausfahrbaren Überschlagbügeln ausgestattet. Das Verdeck öffnet und schließt in 15 Sekunden, der Spaß funktioniert elektrisch bis Tempo 30 und bei Bedarf (kleiner Showdown vorm Szene-Café) auch über die Zentralverriegelung der Fernbedienung. Typisch für die JCW-Modelle: das Dreispeichen-Sportlenkrad in Lederausführung, ein anthrazitfarbener Dachhimmel und Klavierlackoberflächen. Natürlich hat Mini auch speziell für das John Cooper Works Cabrio reichlich Zubehör entwickelt, spätestens hier kommt der Faktor Lifestyle in Genf wieder zum Tragen.

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