Mini Concept Detroit

Mini Concept Detroit Mini Concept Detroit

Mini Concept Detroit

— 09.01.2006

Noch ein Städte-Konzept

Mini Concept, die dritte: Nach Frankfurt und Tokio ehrt Mini jetzt die nächste Messe – mit dem "Concept Detroit". Motto: Go sports!

Jetzt macht Mini den Messebesuchern schon zum dritten Mal den Mund wässerig: Nach Concept Frankfurt (IAA 2005) und Concept Tokyo (Tokio 2005) steht in Detroit 2006 – folgerichtig – das "Concept Detroit". Der Ausblick auf die Kombi-Zukunft der BMW-Tochter trägt auch beim aktuellen US-Auftritt weit öffende Doppeltüren am Heck und verzichtet auf die B-Säule.

Historisches Vorbild ist der Mini Traveller von 1960. Und gerade 2006 paßt der Rückblick wie die Faust aufs Auge, denn vor 100 Jahren wurde Mini-Erfinder Sir Alec Issigonis geboren. Die aktuelle Interpretation könnte 2008 die Modellpalette erweitern, doch bis dahin gibt es ja noch die ein oder andere Automesse. Thema des aktuellen Exponats ist "Go sports!". Es zielt auf Fahrer, die mit Sack und Pack und drei Freunden zum Outdoor-Spaß im Schnee unterwegs sind.

Dazu paßt ein winterliches "Satellite Silver" als Außenfarbe: Der Zweischicht-Silberlack soll je nach Betrachtungswinkel zwischen strahlendem und mattem Silber wechseln. Die wesentlichen Karosserie-Elemente (lange Seitentüren, freitragendes Dach, geteilte Seitenfenster hinten) sind bekannt von den vorigen Messe-Mobilen. Besonderes Augenmerk liegt diesmal darauf, wie die Designer das Thema Wintersport umgesetzt haben.

Dafür gibt es zunächst mal die "Sports Utility Box". Das multifunktionale Wechselstaufach aus geprägtem Kunststoff wird einfach im geöffneten hinteren Seitenfenster befestigt und kann beidseitig "beladen" werden – von innen und von außen. In der Fensterbox des Wintersportlers stecken Accessoires wie Mütze, Schal und Skibrille. Zur Erinnerung: Das Concept Tokyo beherbergte an gleicher Stelle Wert ein neunteiliges Tee-Set.

Praktisch sind auch die anderen Besfestigungsmöglichkeiten von Snowboard und Ski-Equipment: Für sperriges Gut bietet die Designstudie über das Dach einen Zugang zum Innenraum. Über der doppelten Hecktür läßt sich der Himmel wie die Leiterklappe eines Transporters öffnen, und schon ist Frischluft angesagt – außerdem jede Menge Platz für die Freeriding-Ausrüstung. Alternativ paßt in die obere Luke die sogenannte "Roof-Box", die ähnlich wie das Fenster-Staufach von innen wie außen zugänglich ist.

Fast über die gesamte Dachlänge erstreckt sich ein Sonnendach, das viel Licht ins Innere läßt. Direkt darüber nimmt eine beidseits aufgesetzte Reling mit Schienensystem zwei längs verstellbare Querträger auf. "Für Ski im Winter oder im Sommer das Kite-Board", sagt Mini. Tee in Tokio, Wintersport in Detroit – fragt sich, was für eine Studie die Bayern für die nächste große Messe in Petto haben. Vielleicht endlich die Serienversion des neuen Kombis, das wär doch was.

Autor: Michael Voß

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